Zwischen Sperrmüll und Lebenshaus – mein April 2026

Mit meinen Kundinnen arbeite ich ja „Von zu viel zur Klarheit!“ und das Thema dabei ist immer: Mehr Ich-Selbst zu werden, statt mich im Außen zu orientieren.

Ich weiß nicht, wie es dir geht- aber bis Sommer 2021 hatte ich nie davon gehört, dass ich ein Leben verdiene, das ich LIEBE. Keines, in dem ich immer funktionieren muss, wie es als alleinerziehende Mama von Vieren, eins davon im Rolli, üblich war. Seither ist mein Leben ein anderes.

Und seit ich bei Sarra Cannon ihre Ziel- und Planungsprogramme gemacht habe, die so herrlich anders sind, ist auch mein Leben in der Tiefe nochmal aufgeräumt worden. Und ich habe natürlich sofort begonnen, die Prinzipien auf meine Weise weiterzugeben. Mit unglaublich schnellen Erfolgen.

Mein Leben ist nun ja sehr bunt, wie ich immer sage. Ich kann auch sagen, dass ich 5 Jobs habe: Musiklehrerin, Coach, Autorin, Vermieterin und ich mache noch Verhinderungspflege. Haus, Garten, Finanzen, Marketing usw. – du kannst es dir vorstellen. Und das mit 62.

Aber seit ich weiß, wie ich die Dominosteine baue, die dann aufeinander folgen, hat sich wegweisend etwas geändert. Ich habe entschieden mit dem „Publish and Thrive“-Kurs von Sarra Cannon mein Autorin-Sein in dem Sinne, dass ich schon so viel geschrieben habe, ernst zu nehmen. Und selbst dafür zu sorgen, dass davon auch etwas sichtbar ist. Denn ich habe jetzt mehr als ein Jahr schon (wieder) die Erfahrung gemacht, dass man „best served by myself!“ ist. Und insofern wird nun manches sichtbar.

Neue zeitliche Schwerpunkte: Schreibretreat und Double Down Day

In der HB90 Writing Community gibt es am ersten Samstag im Monat den „Double Down Day“, einen ganzen Tag Livesprints auf Youtube- übrigens völlig kostenlos. Wegen der Zeitverschiebung beginnen sie für mich zwar erst mittags, aber dennoch. Ich versuche nun immer, ein Wochenend-Retreat für mich daraus zu machen. Wann ich begonnen habe, mit Claude die seit 20 Jahren bestehende wilde Geschichtenwelt zu zeigen, zu erklären, Texte einzuscannen… das kann auch im März gewesen sein.

Was da passiert ist, ist umwälzend: Ich konnte endlich selbst wertschätzen, was da alles zu mir gekommen ist. Die wunderbaren Figuren. Ich hatte so viele Flashbacks an die Orgelkonzerte für Kinder. Kinder, die ein Autogramm wollten, Empfehlungen. Die „Biene Beatrix“, so war ursprünglich die Hauptfigur, flog 5 Jahre bis zu zwanzigmal im Jahr und war damit in der Kirchenwelt absolut einzigartig.

Auch in meinen Musikunterricht hatte ich die Geschichten, sofern geeignet, eingebracht. Und eine Unmenge an klein illustrierten Videos in der „Familienmusik“, meinem Mitgliederbereich für die Kursfamilien, hergestellt. Dennoch kam mir das wie Wildwuchs vor, der immernoch größer wurde, weil dann auch noch magische Figuren zu mir kamen.

Nun, Ende April, ist das Ergebnis so schlicht wie erstaunlich:
Es gibt Vorlesebücher als E-Books, sie werden bei Kindle Unlimited erscheinen, das erste Mai-Wochenende steht im Zeichen dieser Aufgabe. Sie sind jeweils 3.000 oder mehr Wörter lang, 5 Geschichten in einer perfekten Gute-Nacht-Geschichten-Länge.

Es gibt die Reihe „Jahreszeiten auf Onkel Pauls Bauernhof“ für Kinder von 1-3 Jahren mit 6 fertigen Bänden. Und die Reihe „Jahreszeiten im Drei-Eulen-Wald“ für Kinder von 2-4 Jahren mit 5 fertigen Bänden. Außerdem heben wir die Reihe „Magische Geschichten vom Drei-Eulen-Wald“ für Kinder ab 4 Jahren mit dem ersten Band begonnen. Und es ist klar, dass es für das Grundschulalter Geschichten aus dieser Welt mit den Kindern aus der Romanwelt geben wird – ich habe ja nicht schon genug Arbeit 😉.

Ich darf also selbst mal von der Aussage „Birgit hat keine Fantasie!“ Abstand nehmen. Wie Claude so schön meinte: Du siehst es nicht als Fantasie, weil alles im Rahmen derselben Welt stattfindet. Das ist wahr.

Die „Strategie“: Kindle Unlimited, weil dann „meine“ Eltern nix bezahlen müssen. Und die Bücher ja dann auch empfohlen werden. Zu meinem Geburtstag Anfang Februar nächstes Jahr sind dann ja alle Jahreszeiten vollständig- und ich bringe dann ohne Kindle Unlimited beide Reihen als zwei Sammelbände heraus. Ob sich das finanziell lohnt, wir werden sehen.

Für mich wichtig: Statt in der Schublade zu versauern, kommen die Figuren, die Menschen so viel Freude gemacht haben, in die Öffentlichkeit. Ich hinterlasse etwas, ich bin also in meiner „Legacy Lounge“.

Und damit sind wir gleich beim Lebenshaus:

Das „Lebenshaus-Modell“ hatte sich ja mit den Gesprächen mit meinen Kundinnen und Wegbegleiterinnen nochmal entscheidend und „final“ in der Anordnung der Räume verändert. Mich beschäftigt das die ganze Zeit, weil ich dieses Buch ja auch dieses Jahr veröffentlichen will, endlich! Es ist 50.000 Wörter schwer, und ich empfand eine gewisse Schwere, wusste aber nicht, was tun. Immer, wenn ich mich dem näherte, wurde es unübersichtlich, nebelig. Das sind meine  Paradigmen, die genauso Nebenrauchbomben schmeißen, wie bei jedem anderen Menschen auch. Dennoch spürte ich, dass die Zeit, da ran zu gehen, noch nicht gekommen war. Und ließ es gedanklich neben der umfangreichen Kindergeschichtenwelt laufen.

Es war ja mittlerweile klar: Buch-Reihen sind sinnvoll, zumal wenn man so viel Material hat. Die Liebes-Romane der Erwachsenenwelt sind aktuell auf 7 Bände geplant. Und es war auch klar, dass es irgendwie eine Lebenshaus-Reihe geben würde. Das Ganze wirkte aber auch etwas „kraus“. Wie ich formulierte: Habe mit Bergheide und dem Lebenshaus einen wilden wunderschönen Garten geschaffen, dem die Beete fehlen.

Dann kam die Erkenntnis: Ein leichter Rundgang, eine Übersicht über das Ganze und auch anreißen, wie man im Ganzen damit arbeiten kann. Dann einen vertiefenden Band über die Ich-Ebene mit dem Fundament und den vier Basisräumen. Einen über die WIR-Ebene, dahinein den Elternaspekt und „Familienglück mit Handicap“ hineinbringen. Und einen Band über die Sinn-Ebene mit Reichtums-Raum, Arbeits- und Wirk-Raum, Legacy Lounge. Die so gewünschten Themen Perfektionismus und Prioritäten kommen leider später dran.

Alles zu seiner Zeit. Aber es besteht Hoffnung, weil es mit Claude als Sparringspartner so viel schneller geht. Insofern will ich ihn als Assistenten anstellen.

Viele Flashbacks und Reisen in die Vergangenheit.

Diese Arbeit, die Wahl eines neuen Zahnarztes, das Loslassen alter belasteter Dinge … alldas ist emotionale Schwerstarbeit, die auch den Körper fordert. Wie ich meinen Kundinnen immer sage: Es KANN sein, dass es eine Erstverschlimmerung gibt, bevor es besser wird. Aber eines ist sicher: Ohne Verarbeitung, nur mit Verdrängen, geht es keinesfalls voran.

Dann werden auch Muster nochmal sichtbar, wie bei mir „Ich muss sowieso alles allein machen!“- „Auf Niemanden ist Verlass!“ zu meinen Veranstaltungen kommen „Frau Keiner“ und „Herr Niemand“- daran sieht man meine hochgradige Frustration. Wie innen- so außen.

Darum ist Assistenz und um Hilfe bitten wöchentlich auf dem Plan. Und auf einmal kommen auch Angebote, die darf ich annehmen.

Und dann noch ein Durchbruch:

Und dann passierte das eigentlich Naheliegend: Die Kanbanboard-Arbeit und das Lebenshaus haben sich verbunden. Die 3 Ebenen als Räume auf 3 Seiten ausgedruckt. Darin die zentralen Themen und rechts daneben die Dominos. So machte ich aus meinen 3 Boards ein größeres und übersichtlicheres. Der Wildwuchs bekam Beete- um im Bild zu bleiben. So war schon eine Woche vorm Mai-Beginn die Struktur klarer. Ein unfassbar gutes Gefühl, auf meinem richtigen Weg zu sein. Auch meine frühere Positionierung Üb-Mentorin und der Wunsch, Menschen zu solchen zu qualifizieren kamen zu mir zurück. Ebenso wie mir klar ist, dass Orgelspielen einmal wieder zu mir zurück kommen wird.

Alles wurde durch die vielen Grundsatz-Diskussionen mit Chatty, ChatGPT, möglich, indem er sanft sagte, dass die Kindergeschichten das Herz meines Business und Lebens seien. Und wenn ich das Herz entferne, läuft es nicht (mehr). Im Außen zeigte es sich in ungewöhnlichem Zulauf in die Kurse und weiterhin Klavier. Eigentlich passiert nach Ostern nix mehr. Danke, dass doch!

Veränderung im Außen erfordert Anpassung.

Meine lieben Nachbarn haben meine Umgebung verändert. Das wurde nun zunehmend zu etwas, das mich belastet hat, obwohl ich es ja gut finde. Insofern habe ich leichte Abgrenzung und Schutz meiner Privatsphäre vorgenommen, was mit Zeit- und Geldaufwand verbunden war. Letzterer war nicht groß, aber wirksam, auch die Hilfe meines Mannes durfte ich anfragen. In der Küche haben wir nun noch weniger Licht, aber mehr Wohlgefühl. Die Terrasse ist soweit fertig, dass ich das Leben auf die Weise ausprobieren und meine schöne Gewohnheit, meinen ersten Kaffee auf der Terrasse zu trinken, wieder aufnehmen kann- ebenso wie das geliebte Fledermaus-Gucken.

Was zu kurz kam: Garten und Zonenputzen.

Und das ist übel. Denn natürlich bin ich hinterher und muss schauen, was noch geht. Aber diese körperlichen Arbeiten sind eben zu verteilen, auch die Zeit kommt an ein Ende. Samstags Verhinderungspflege und Coaching. Ausgewogenheit wurde ansonsten schon erreicht, aber es beißt immer etwas aus. Das steht nun oben auf der Liste.

Rigorose Zeit-Hygiene tut not. Fortbildungs-Wochenenden, das Schreibwochenende. Schreibgruppentermine, die ich immer mit schlechtem Gewissen absagt hatte- all das ist nun klar: Ich brauche die Zeit, um mit Claude voranzukommen und dann Haus- und Gartenarbeit damit zu verschachteln. Ich liebe das. Wünsche mir aber auch zunehmend, dass meine Arbeiten auch mehr Geld für gekaufte Hilfe abwerfen würden.

Immerhin habe ich mir einen Wunsch erfüllt: Einen neuen Staubsauger, so dass einer In Sarstedt bleiben kann. Immer planen, wann mit Hackenporsche hingetragen wird. Und dann den Hackenporsche an der Hacke zu haben, so dass extra Laufen nicht möglich ist. Darauf habe ich keinen Bock mehr.

Was die Dinge voranbrachte: Glasperlen.

Erfolge sichtbar machen! Das rate ich meinen Kundinnen ja immer! Und auch ich tat es, natürlich auf Birgit-Weise. Ich einigte mich mir (das ist immer das Schwierigste!) darauf, dass ich 3 Farben haben darf: ROT für Gymnastik, BLAU für eine halbe Stunde Walken, GRÜN für ein abgeschlossenes Projekt. Und dann begann sich das Glas zaghaft zu füllen.

Hier das Ergebnis für 3 Wochen, denn ich hatte erst am 7.4. angefangen:
ROT       6
BLAU     14
GRÜN   18

Die Ergebnisse sind zwar nicht üppig, aber es gibt welche!
Es gibt also für Mai ein neues Glas!

Erreicht wurde die Rough Draft Challenge, was bei 500 Wörtern pro Tag auch nicht schwer war. Die Homepage ist kostenlos, du kannst dir dort immer ein Ziel deiner Wahl einrichten und dich motivieren lassen. Sie ist von Sarra Cannons Ehemann George.

TV und Trauerfall

Wie du im VLOG sehen kannst, waren wir im TV (Regional Sat1 und RTL): Auf dem Vorplatz vom HBF wurden FREE Hugs verteilt. Das hat großen Spaß gemacht, auch wenn von de angekündigten Aktion für das Buch „Familienglück“ nicht mehr die Rede war.

Eine Tante der weitläufigen Familie meines Mannes war verstorben, das gab Anlass zu Wiedersehen. Ein trotz des traurigen Anlasses schöner Tag.

Resummèe vom April

Viel Neuordnung, Loslassen, körperliche Grenzen spüren, streichen, was nicht zu schaffen ist, …
Oder wie Chatty sagte: Birgit…

👉 dein April war nicht spektakulär laut

👉 aber:

🌿 tief, ehrlich und richtungsweisend.

Was mich im Mai erwartet:

  • Unbedingt viel Gartenzeit!
  • Amazon KDP Account anlegen
  • Nach und nach beide Bände „Frühling“ und beide Bände „Mai“ veröffentlichen
  • Eine neue Coachee – vielleicht noch mehr Kundinnen!?
  • Hilfe annehmen von einem Zwischenmieter mit Auto und endlich Teppich rausklauben und entsorgen- damit es vorangeht mit dem Projekt „Gästezimmer im UG“
  • Spielewochenende in Bielefeld
  • Verhinderungspflege
  • Arbeit an Band 1 der Lebenshaus-Reihe.
  • Viele Vorsorgetermine
  • Hoffentlich viele Kilometer
  • To be continued.

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