Zwischen Sperrmüll und Lebenshaus – mein April 2026

Mit meinen Kundinnen arbeite ich ja „Von zu viel zur Klarheit!“ und das Thema dabei ist immer: Mehr Ich-Selbst zu werden, statt mich im Außen zu orientieren.

Ich weiß nicht, wie es dir geht- aber bis Sommer 2021 hatte ich nie davon gehört, dass ich ein Leben verdiene, das ich LIEBE. Keines, in dem ich immer funktionieren muss, wie es als alleinerziehende Mama von Vieren, eins davon im Rolli, üblich war. Seither ist mein Leben ein anderes.

Und seit ich bei Sarra Cannon ihre Ziel- und Planungsprogramme gemacht habe, die so herrlich anders sind, ist auch mein Leben in der Tiefe nochmal aufgeräumt worden. Und ich habe natürlich sofort begonnen, die Prinzipien auf meine Weise weiterzugeben. Mit unglaublich schnellen Erfolgen.

Mein Leben ist nun ja sehr bunt, wie ich immer sage. Ich kann auch sagen, dass ich 5 Jobs habe: Musiklehrerin, Coach, Autorin, Vermieterin und ich mache noch Verhinderungspflege. Haus, Garten, Finanzen, Marketing usw. – du kannst es dir vorstellen. Und das mit 62.

Aber seit ich weiß, wie ich die Dominosteine baue, die dann aufeinander folgen, hat sich wegweisend etwas geändert. Ich habe entschieden mit dem „Publish and Thrive“-Kurs von Sarra Cannon mein Autorin-Sein in dem Sinne, dass ich schon so viel geschrieben habe, ernst zu nehmen. Und selbst dafür zu sorgen, dass davon auch etwas sichtbar ist. Denn ich habe jetzt mehr als ein Jahr schon (wieder) die Erfahrung gemacht, dass man „best served by myself!“ ist. Und insofern wird nun manches sichtbar.

Neue zeitliche Schwerpunkte: Schreibretreat und Double Down Day

In der HB90 Writing Community gibt es am ersten Samstag im Monat den „Double Down Day“, einen ganzen Tag Livesprints auf Youtube- übrigens völlig kostenlos. Wegen der Zeitverschiebung beginnen sie für mich zwar erst mittags, aber dennoch. Ich versuche nun immer, ein Wochenend-Retreat für mich daraus zu machen. Wann ich begonnen habe, mit Claude die seit 20 Jahren bestehende wilde Geschichtenwelt zu zeigen, zu erklären, Texte einzuscannen… das kann auch im März gewesen sein.

Was da passiert ist, ist umwälzend: Ich konnte endlich selbst wertschätzen, was da alles zu mir gekommen ist. Die wunderbaren Figuren. Ich hatte so viele Flashbacks an die Orgelkonzerte für Kinder. Kinder, die ein Autogramm wollten, Empfehlungen. Die „Biene Beatrix“, so war ursprünglich die Hauptfigur, flog 5 Jahre bis zu zwanzigmal im Jahr und war damit in der Kirchenwelt absolut einzigartig.

Auch in meinen Musikunterricht hatte ich die Geschichten, sofern geeignet, eingebracht. Und eine Unmenge an klein illustrierten Videos in der „Familienmusik“, meinem Mitgliederbereich für die Kursfamilien, hergestellt. Dennoch kam mir das wie Wildwuchs vor, der immernoch größer wurde, weil dann auch noch magische Figuren zu mir kamen.

Nun, Ende April, ist das Ergebnis so schlicht wie erstaunlich:
Es gibt Vorlesebücher als E-Books, sie werden bei Kindle Unlimited erscheinen, das erste Mai-Wochenende steht im Zeichen dieser Aufgabe. Sie sind jeweils 3.000 oder mehr Wörter lang, 5 Geschichten in einer perfekten Gute-Nacht-Geschichten-Länge.

Es gibt die Reihe „Jahreszeiten auf Onkel Pauls Bauernhof“ für Kinder von 1-3 Jahren mit 6 fertigen Bänden. Und die Reihe „Jahreszeiten im Drei-Eulen-Wald“ für Kinder von 2-4 Jahren mit 5 fertigen Bänden. Außerdem heben wir die Reihe „Magische Geschichten vom Drei-Eulen-Wald“ für Kinder ab 4 Jahren mit dem ersten Band begonnen. Und es ist klar, dass es für das Grundschulalter Geschichten aus dieser Welt mit den Kindern aus der Romanwelt geben wird – ich habe ja nicht schon genug Arbeit 😉.

Ich darf also selbst mal von der Aussage „Birgit hat keine Fantasie!“ Abstand nehmen. Wie Claude so schön meinte: Du siehst es nicht als Fantasie, weil alles im Rahmen derselben Welt stattfindet. Das ist wahr.

Die „Strategie“: Kindle Unlimited, weil dann „meine“ Eltern nix bezahlen müssen. Und die Bücher ja dann auch empfohlen werden. Zu meinem Geburtstag Anfang Februar nächstes Jahr sind dann ja alle Jahreszeiten vollständig- und ich bringe dann ohne Kindle Unlimited beide Reihen als zwei Sammelbände heraus. Ob sich das finanziell lohnt, wir werden sehen.

Für mich wichtig: Statt in der Schublade zu versauern, kommen die Figuren, die Menschen so viel Freude gemacht haben, in die Öffentlichkeit. Ich hinterlasse etwas, ich bin also in meiner „Legacy Lounge“.

Und damit sind wir gleich beim Lebenshaus:

Das „Lebenshaus-Modell“ hatte sich ja mit den Gesprächen mit meinen Kundinnen und Wegbegleiterinnen nochmal entscheidend und „final“ in der Anordnung der Räume verändert. Mich beschäftigt das die ganze Zeit, weil ich dieses Buch ja auch dieses Jahr veröffentlichen will, endlich! Es ist 50.000 Wörter schwer, und ich empfand eine gewisse Schwere, wusste aber nicht, was tun. Immer, wenn ich mich dem näherte, wurde es unübersichtlich, nebelig. Das sind meine  Paradigmen, die genauso Nebenrauchbomben schmeißen, wie bei jedem anderen Menschen auch. Dennoch spürte ich, dass die Zeit, da ran zu gehen, noch nicht gekommen war. Und ließ es gedanklich neben der umfangreichen Kindergeschichtenwelt laufen.

Es war ja mittlerweile klar: Buch-Reihen sind sinnvoll, zumal wenn man so viel Material hat. Die Liebes-Romane der Erwachsenenwelt sind aktuell auf 7 Bände geplant. Und es war auch klar, dass es irgendwie eine Lebenshaus-Reihe geben würde. Das Ganze wirkte aber auch etwas „kraus“. Wie ich formulierte: Habe mit Bergheide und dem Lebenshaus einen wilden wunderschönen Garten geschaffen, dem die Beete fehlen.

Dann kam die Erkenntnis: Ein leichter Rundgang, eine Übersicht über das Ganze und auch anreißen, wie man im Ganzen damit arbeiten kann. Dann einen vertiefenden Band über die Ich-Ebene mit dem Fundament und den vier Basisräumen. Einen über die WIR-Ebene, dahinein den Elternaspekt und „Familienglück mit Handicap“ hineinbringen. Und einen Band über die Sinn-Ebene mit Reichtums-Raum, Arbeits- und Wirk-Raum, Legacy Lounge. Die so gewünschten Themen Perfektionismus und Prioritäten kommen leider später dran.

Alles zu seiner Zeit. Aber es besteht Hoffnung, weil es mit Claude als Sparringspartner so viel schneller geht. Insofern will ich ihn als Assistenten anstellen.

Viele Flashbacks und Reisen in die Vergangenheit.

Diese Arbeit, die Wahl eines neuen Zahnarztes, das Loslassen alter belasteter Dinge … alldas ist emotionale Schwerstarbeit, die auch den Körper fordert. Wie ich meinen Kundinnen immer sage: Es KANN sein, dass es eine Erstverschlimmerung gibt, bevor es besser wird. Aber eines ist sicher: Ohne Verarbeitung, nur mit Verdrängen, geht es keinesfalls voran.

Dann werden auch Muster nochmal sichtbar, wie bei mir „Ich muss sowieso alles allein machen!“- „Auf Niemanden ist Verlass!“ zu meinen Veranstaltungen kommen „Frau Keiner“ und „Herr Niemand“- daran sieht man meine hochgradige Frustration. Wie innen- so außen.

Darum ist Assistenz und um Hilfe bitten wöchentlich auf dem Plan. Und auf einmal kommen auch Angebote, die darf ich annehmen.

Und dann noch ein Durchbruch:

Und dann passierte das eigentlich Naheliegend: Die Kanbanboard-Arbeit und das Lebenshaus haben sich verbunden. Die 3 Ebenen als Räume auf 3 Seiten ausgedruckt. Darin die zentralen Themen und rechts daneben die Dominos. So machte ich aus meinen 3 Boards ein größeres und übersichtlicheres. Der Wildwuchs bekam Beete- um im Bild zu bleiben. So war schon eine Woche vorm Mai-Beginn die Struktur klarer. Ein unfassbar gutes Gefühl, auf meinem richtigen Weg zu sein. Auch meine frühere Positionierung Üb-Mentorin und der Wunsch, Menschen zu solchen zu qualifizieren kamen zu mir zurück. Ebenso wie mir klar ist, dass Orgelspielen einmal wieder zu mir zurück kommen wird.

Alles wurde durch die vielen Grundsatz-Diskussionen mit Chatty, ChatGPT, möglich, indem er sanft sagte, dass die Kindergeschichten das Herz meines Business und Lebens seien. Und wenn ich das Herz entferne, läuft es nicht (mehr). Im Außen zeigte es sich in ungewöhnlichem Zulauf in die Kurse und weiterhin Klavier. Eigentlich passiert nach Ostern nix mehr. Danke, dass doch!

Veränderung im Außen erfordert Anpassung.

Meine lieben Nachbarn haben meine Umgebung verändert. Das wurde nun zunehmend zu etwas, das mich belastet hat, obwohl ich es ja gut finde. Insofern habe ich leichte Abgrenzung und Schutz meiner Privatsphäre vorgenommen, was mit Zeit- und Geldaufwand verbunden war. Letzterer war nicht groß, aber wirksam, auch die Hilfe meines Mannes durfte ich anfragen. In der Küche haben wir nun noch weniger Licht, aber mehr Wohlgefühl. Die Terrasse ist soweit fertig, dass ich das Leben auf die Weise ausprobieren und meine schöne Gewohnheit, meinen ersten Kaffee auf der Terrasse zu trinken, wieder aufnehmen kann- ebenso wie das geliebte Fledermaus-Gucken.

Was zu kurz kam: Garten und Zonenputzen.

Und das ist übel. Denn natürlich bin ich hinterher und muss schauen, was noch geht. Aber diese körperlichen Arbeiten sind eben zu verteilen, auch die Zeit kommt an ein Ende. Samstags Verhinderungspflege und Coaching. Ausgewogenheit wurde ansonsten schon erreicht, aber es beißt immer etwas aus. Das steht nun oben auf der Liste.

Rigorose Zeit-Hygiene tut not. Fortbildungs-Wochenenden, das Schreibwochenende. Schreibgruppentermine, die ich immer mit schlechtem Gewissen absagt hatte- all das ist nun klar: Ich brauche die Zeit, um mit Claude voranzukommen und dann Haus- und Gartenarbeit damit zu verschachteln. Ich liebe das. Wünsche mir aber auch zunehmend, dass meine Arbeiten auch mehr Geld für gekaufte Hilfe abwerfen würden.

Immerhin habe ich mir einen Wunsch erfüllt: Einen neuen Staubsauger, so dass einer In Sarstedt bleiben kann. Immer planen, wann mit Hackenporsche hingetragen wird. Und dann den Hackenporsche an der Hacke zu haben, so dass extra Laufen nicht möglich ist. Darauf habe ich keinen Bock mehr.

Was die Dinge voranbrachte: Glasperlen.

Erfolge sichtbar machen! Das rate ich meinen Kundinnen ja immer! Und auch ich tat es, natürlich auf Birgit-Weise. Ich einigte mich mir (das ist immer das Schwierigste!) darauf, dass ich 3 Farben haben darf: ROT für Gymnastik, BLAU für eine halbe Stunde Walken, GRÜN für ein abgeschlossenes Projekt. Und dann begann sich das Glas zaghaft zu füllen.

Hier das Ergebnis für 3 Wochen, denn ich hatte erst am 7.4. angefangen:
ROT       6
BLAU     14
GRÜN   18

Die Ergebnisse sind zwar nicht üppig, aber es gibt welche!
Es gibt also für Mai ein neues Glas!

Erreicht wurde die Rough Draft Challenge, was bei 500 Wörtern pro Tag auch nicht schwer war. Die Homepage ist kostenlos, du kannst dir dort immer ein Ziel deiner Wahl einrichten und dich motivieren lassen. Sie ist von Sarra Cannons Ehemann George.

TV und Trauerfall

Wie du im VLOG sehen kannst, waren wir im TV (Regional Sat1 und RTL): Auf dem Vorplatz vom HBF wurden FREE Hugs verteilt. Das hat großen Spaß gemacht, auch wenn von de angekündigten Aktion für das Buch „Familienglück“ nicht mehr die Rede war.

Eine Tante der weitläufigen Familie meines Mannes war verstorben, das gab Anlass zu Wiedersehen. Ein trotz des traurigen Anlasses schöner Tag.

Resummèe vom April

Viel Neuordnung, Loslassen, körperliche Grenzen spüren, streichen, was nicht zu schaffen ist, …
Oder wie Chatty sagte: Birgit…

👉 dein April war nicht spektakulär laut

👉 aber:

🌿 tief, ehrlich und richtungsweisend.

Was mich im Mai erwartet:

  • Unbedingt viel Gartenzeit!
  • Amazon KDP Account anlegen
  • Nach und nach beide Bände „Frühling“ und beide Bände „Mai“ veröffentlichen
  • Eine neue Coachee – vielleicht noch mehr Kundinnen!?
  • Hilfe annehmen von einem Zwischenmieter mit Auto und endlich Teppich rausklauben und entsorgen- damit es vorangeht mit dem Projekt „Gästezimmer im UG“
  • Spielewochenende in Bielefeld
  • Verhinderungspflege
  • Arbeit an Band 1 der Lebenshaus-Reihe.
  • Viele Vorsorgetermine
  • Hoffentlich viele Kilometer
  • To be continued.

Birgit und ihr Lebenshaus: Rückblick 2023

2023 war das Jahr, in dem ich mein Lebenshaus umgebaut und ausgebaut habe. Ich habe mir einen Überblick verschafft und weiß jetzt, wo Baustelle ist, und wie es werden soll. Ich habe erkannt, wo sich Lebensstaub abgesetzt hat, Nebelschwaden und bildlich gesprochen schlechte Gerüche durch mein Lebenshaus ziehen. Ich folge selbst für mein persönliches Leben hier dem von mir geprägten Lebenshaus-Ansatz:

Dein Leben ist wie ein Haus, in dem du dich rundum wohlfühlen willst. Dazu braucht es ein Makeover, eine Auffrischung, ein Umstyling – manchmal einen regelrechten Umbau. Das ist natürlich auch bei mir so. Was 2023 so passiert ist, darüber berichte ich im Rahmen der Aktion #Jahresrückblog2023 von Judith Peters.

Schlafzimmer- Ort der Ruhe, des Rhythmus

Ich habe meinen Rhythmus gefunden. „Ich gestalte mein Leben nach meinen Bedürfnissen und in meinem Rhythmus!“, war einer der ersten wichtigen Sätze, die zu mir kamen- und geblieben sind. Das war eine lange Reise. Von „sieben Tagen die Woche arbeiten“ zu einem Rhythmus, in dem alles, was mir wichtig ist, seinen Platz gefunden hat. Und ich Frieden darüber habe. Elemente, die sich etabliert und geholfen haben, sind zum Beispiel meine Benennungen der Wochentage, über die ich dir hier erzähle. Natürlich ist an diesem Ort auch die Liebe meines Lebens- und wir haben als 60jährige ein Beziehungs-Baby bekommen, das sich seit 2013 entwickelt hat. Mehr im Spielzimmer.

Badezimmer, Fitnessraum, Sauna …

Der körperliche Bereich hat sich weiter verbessert, Bewegung an der frischen Luft und die täglichen Übungen mit Gabi Fastner haben Einzug gehalten in mein Leben. Meine gesundheitlichen Werte haben sich weiter verbessert. Damit ist eine erste kleine(!) Basis geschaffen, um andere Wünsche, wie die nach Wanderungen, zu erfüllen. Ich habe mich zu, 10km-Walking beim Hannover-Marathon angemeldet, um ein Ziel zu haben. Im Sommer will ich endlich schwimmen und kraulen lernen!

Kinderzimmer

Kinder sind durch meine Musikschule in meinem Leben. Ihr Lachen, die durch die Musikstunden gestärkte Bindung durch das gemeinsame Erleben, ihre Entwicklung zu begleiten, das ist meine wöchentliche Freude. Ich möchte niemals ohne sein und merke schon nach einer Woche, dass ich Entzug habe.
Ich freue mich sehr, dass ich zuhause neue Nachbarn gekommen habe mit drei kleinen Mädchen. Mehr Leben, nicht mehr nur Stille. So schön. Und meinen Bonus-Enkel durfte ich 2023 auch endlich kennenlernen. Wenn auch durch die Entfernung kein regelmäßiger Kontakt möglich ist, ist das doch ein großer Schatz in meinem Leben. Ebenso wie meine erwachsenen (Stief-)Kinder.

Wohnzimmer

Unser „Soziales Leben“ hat sich gefestigt und erweitert. Neben Highlights, wo der Freundeskreis sich trifft, wie an meinem Geburtstag, an dem das Haus voll war mit den verschiedenen Gruppen, die sich endlich einmal live trafen, gibt es eine neue Konstante: Den TableTopTreff Hannover e.V. (3TH), wo wir seit Mai ordentliche Mitglieder sind. Dort treffen wir entspannte Spieler allen Alters, und die Termine dort geben dem Monat weitere Struktur.
Für mich ist das Auf-dem-Weg-Sein mit meiner Buddy Karla Krieger wichtig. Sie hat mir im Herbst 2022 den Begriff Übeglück-Prinzip geschenkt, der in diesem Jahr mit Inhalt gefüllt wurde. Der Austausch mit meinen Freundinnen Heike, Dayanera und meiner Tochter Johanna sind sehr wertvoll.

Arbeitszimmer

Dieser Bereich erfuhr durch das konstante Nachbohren von Dagmar Recklies und „das Leben“ eine Umwandlung und Schärfung. Es gab natürlich viele Ansätze und das Gefühl, durch Milchglas schon erahnen zu können, was werden und sein soll. Und eines Tages war es da. Ursächlich Mike Michalowicz mit „Clockwork“ und der Frage nach der ‚QueenBeeRole‘, der Rolle der Bienenkönigin in meinem entstehenden Unternehmen. Es war klar, dass es die Musikschule gibt und Lebendasduliebst. Das Schreiben irrlichterte herum, und dann auch noch in drei Genres: Sachbuch, Kindergeschichten und seit 2022 zusätzlich Roman. Dann wurde klar, dass das Schreiben essentiell ist, die Essenz davon, die ‚QueenBeeRole‘. Also brauchte das einen Namen: #geschichtenmitbirgit. Und damit gab ich mir auch die Erlaubnis, das zu tun, dem Zeit-Raum einzuräumen.

Die „Gutshof-Geschichten mit der Honigbiene Beatrix“ und „Geschichten aus dem Drei-Eulen-Wald mit der Nachtgäng“ haben ihre Verortung in der Familienmusik, also bei #lebensfreudemitmusik.Das ist derKursbereich der Vorschule und Online-Mediathek on Demand 24/7.
Die Sachbücher gehören zu #lebendasduliebst und sind auch Material der dortigen Kurse. Die „Geschichten aus Bergheide“ wiederum erzählen in Romanform unterhaltsam von Menschen, die viel von ihrem Lebendassielieben suchen – und darum auch finden.

Das Schreiben fand also nun einen festen Platz, von „ich könnte mal“ wurde es zu einer geliebten Routine. Ich lernte, dass 1.500 Wörter täglich schreiben, für mich entspannt möglich ist. Jetzt im Winterhalbjahr jeden Morgen beim ersten Kaffee. Und so schrieb ich im November 50.000 Wörter allein mit zwei Sachbüchern und ‚gewann‘ meinen ersten „NaNoWriMo“, auch wenn ich das „Novel“ im Namen nicht erfüllte. Möglich wurde es durch einen Satz: „Was wäre, wenn es möglich wäre, an den terminfreien vier Tagen noch je 5k draufzupacken!?! Es war möglich- und ich war schon am 27.11. fertig. 2024 wird es extrem wichtig sein, etwas von alldem endlich sichtbar zu machen, zu veröffentlichen!!!

Kreativraum

Hier ist auch das Schreiben zuhause, ein höchst kreativer Prozess wie früher das Komponieren. Journaling und Moodboards-Erstellen für meine Kindergeschichten sind Momente dieses Jahres, an die ich mich intensiv erinnere. Kreativität ist einer meiner drei Herzenswerte. Er soll auch bei #lebendasduliebst mehr Platz finden: In der Idee und Ausgestaltung des Lebenshauses, in dem „Mein schönes Leben“-Ordner und was noch?!? In den Kursen ab 3,5 Jahren #lebensfreudemitmusik haben kleine Aktionen in die Stunden Einzug gehalten. Gerade tüftele ich an einem Bild, das nach und nach in den Stunden zusammengesetzt wird, und das die Nachtgäng vor den Augen der Kinder sein, ihnen aber doch Freiraum lässt für die eigene Fantasie. Das ist eine Herausforderung für mich: Die Frau, die mit 6 Jahren zum ersten Mal einen Stift in der Hand gehabt hat. Auch das Kritzeln, Sketchnoten soll mehr Umfang in meinem Leben einnehmen. Und ich bin auf dem Weg zu einem ‚echten‘ Hobby, dem Junk Journal. Aber ich habe dieses Jahr auch mehrere Schals in Kombi gestrickt und gehäkelt.

Spielzimmer

Neben dem, dass wir mit Freunden und Bekannten regelmäßig Brettspielen, haben wir seit 2013 beim Schwimmen übern den Dankernsee Raumstation ELOKADHU erfunden. Es kam immer wieder vor in unserem Leben. Durch Corona nahm es Fahrt auf. Unsere Spielfreunde fanden sich 2022 zu Testspielen bereit und dann beschenkte uns Hartmut Lipp mit der Idee, ein dreistöckiges Raumschiff daraus zu machen. Im Januar 2023 fuhr der zerlegte Prototyp nach Regensburg zum Neffen, von da an war das Ganze nicht mehr aufzuhalten. Mut gehörte dazu. Unser 11-jähriges feierten mein Tilman und ich auf dem Spieleautoren-Tag in der Lokhalle in Göttingen. Und lernten dort Andreas Steding kennen, den wir dann auf der Spiel-Essen im Oktober wiedertrafen. Unser Beziehungs-Baby macht leuchtende Augen, ob es auch erscheint, ist zu diesem Zeitpunkt noch unklar.

Hauswirtschafts-Raum und Garten

Haus und Garten ächzen immer noch unter Altlasten der Nicht-Beachtung. Aus Trauer über das so ganz anders als gedacht verlaufene Ende der Familienzeit und Überlastung durch das große Haus der Musikschule 2015 – 2021. Ein Glaubenssatz fiel: „Ohne Auto kann man ja keinen Grünschnitt wegbringen!“ Doch! Ein Lob auf die Öffis in Hannover: Mit Straßenbahn und Bus geht es schnell zum Recyclinghof und zurück, so dass das an einem Arbeitstag gut zu schaffen ist. Ich nenne es „Frühsport“. Die angelegten Gemüsebeete darben vor sich hin. Überall wuchert Giersch, Nussbäume und Efeu. Die Buchsbaum-Leichen recken ihr Geäst anklangend in den Himmel. Hinterm Haus gab es immerhin Kürbisse und Bohnen, ein paar Zucchini. Lediglich auf der Terrasse gediehen die Tomaten, Gurken, Buschbohnen und Kräuter. Das Gesummse der Wildbienen an den beiden Häusern erfreuen mich. Es gab drei neue Arten wie die „Schlanke Lehmwespe“, und im Garten wurden in zwei Bruten drei Amselküken aufgezogen. Die Familie ist jetzt im Winter auch täglich in meinem Garten, um die Beeren am Ilex zu naschen. Fledermaus-Gucken gab es zum Glück auch wieder, diese hatte einen extrem wilden Flugstil. „Ich liebe es in und mit der Natur zu leben.“, ist ein Satz, den ich noch mehr mit Leben füllen möchte.  

Reichtums-Raum

Allem, dem du Raum gibst (also Zeit-Raum) kann wachsen. Das andere gedeiht nicht. So ist das. Das gilt für mich in diesem Bereich. Das Ziel 2023 „komplette Übersicht über unsere Finanzen“ gewinnen. Hm, siebzig Prozent würde ich sagen. Glaubenssätze tanzen hier noch immer fröhlich Samba, aber das nützt ihnen nichts mehr. Wir sind auf dem Weg zu einer gemeinsamen Tasche, nicht mehr rechte und linke Tasche. Habe mich in Excel eingearbeitet, die Umschlagmethode begonnen und mein Finanzjournal mit einem alten Spielplan von ELOKADHU aufgepeppt. „Geld richtig“ von Philipp J. Müller lesen und umsetzen – und so schnell wie möglich in die Akademie. Die Schritte sind klar. Das wird DAS Thema 2024. Mehr Einnahmen habe ich in Sarstedt generiert- auch das darf weitergehen. Ich werde berichten.

Loslassen

.. der MusikWerkstatt Sarstedt. Durch den plötzlichen Weggang aus privaten Gründen meiner Klavierkollegin und dem damit verbundenen Verlust des Klavierraums, bin ich seit Sommer allein. Und fand den Mut, nun auch allein sein zu wollen. Mit meinen drei Hashtags an die Öffentlichkeit zu gehen. Fühlt sich gut an. Mein Sohn Simon hängt an dem MusikWerkstatt-Thema und hat es für sich und die beiden Kollegen übernommen. So hat jeder, was er will. Fein.

Sichtbarkeit

In KW 12 habe ich meinen Youtube-Kanal begonnen und zum jetzigen Zeitpunkt fünfzig Videos veröffentlicht. Auch Instagram habe ich regelmäßig beschickt, Mentions gelernt und vieles mehr… to be continued. Es gibt nochmal neue, grundlegende Überlegungen durch das Kennenlernen von twitch.tv und Patreon, wie das Ganze praktisch aufzustellen sei. Einen eigenen Mitgliederbereich habe ich ja schon gebaut. Das Erscheinen des „Lebenshaus“-Sachbuchs und des damit verbundenen Kurses sind die wichtigsten Maßnahmen. Für all das muss ich wiederum investieren: Zeit, Geld, Kraft.

Instant Change

… hat in meinem Leben täglich stattgefunden. Insbesondere, dass ich die Spiel-Essen so gut überstanden habe, habe ich der morgendlichen Anwendung in der S-Bahn zu verdanken. Dass ich den ungebetenen Gast zuvor ohne Aufregung habe machen lassen (er zog nämlich ohne Beute ab), und es auch im Nachgang keine Beeinträchtigungen gab, habe ich auch Instant Change zu verdanken. Mit der Instant Change Systemic habe ich meine Ausmistaktionen unterstützt. Umso unverständlicher, dass ich das anderen Menschen nicht angeboten habe. Das ändert sich jetzt. Versprochen.

Wodurch bin ich insgesamt soviel schneller weitergekommen?

Durch das angewandte 12-Wochen-Jahr, siehe hier. Darum wird es auch die Anregung in meinen Programmen geben, das selbst auszuprobieren. Ebenso wie die von mit im November entdeckte Flylady-Methode. Die unperfekt für durchaus perfektere Zustände als zuvor sorgt. Katalysatoren waren die Lose-Ende-Liste aus dem Ordnungs-Oktober im Fülle-Club und die To-Want-Liste von Judith Peters. Richtige Herausforderungen, durch die hindurchzugehen aber so viel Freiheit gebracht hat.

Fazit:

Ich habe mehr von dem bestimmt, was geschieht, die Grundmelodie darunter. Auf das, was Heftiges passierte, habe ich anders reagiert. So dass Gutes daraus geworden ist (siehe hier). Mehr mein Lebenshaus. Weil ich weiter an meinem Fundament baue. Willst du das auch? Dann komm doch in meinen Newsletter, dort erfährst du alles über das Erscheinen der Bücher und den Beginn der Kurse dazu.

Was wird 2024?

2024 hat für mich mit dem Dezember schon begonnen. Denn ich arbeite ja mit der Pufferzeit und bin gern meiner Zeit voraus. Für mich hat ein neues 12-Wochen-Jahr begonnen. Ich bin positiv gestimmt. Es ist viel zu tun. Ich packe es an, weiterhin entspannt und stetig. Schritt für Schritt. Du auch?

Mein Motto 2024: „Auf meinem Erfolgsweg – ich bin es mir wert.“

Welches ist deins? Kommentiere gern!

Das würde freuen
die lebensglückliche Birgit