Drama, Durcheinander, Chaos …

Meine Schwiegermutter schrieb auf ihrer Geburtstagskarte an mich: „Weniger Drama und mehr Sonne wäre auch schön …“ Wer würde nicht zustimmen!? Heute machte es bei mir „klick“:

Drama, Durcheinander, Chaos ist eine Mauer, die zwischen mir und dem Leben, das ich liebe steht, eine Fülle-Sperre, die verhindert, dass die Fülle sich in meinem Leben ausbreiten kann.

Wenn wir das erfahren und uns unser Leben anschauen, sehen wir:

Der Zustand des Nicht-Aufgeräumt-seins in unsere Umgebung entspricht dem Stadium des Nicht-Aufgeräumt- Seins in unserm Inneren.

Wenn immer Drama ist, ist das Leben nie normal. Und wir sehnen uns nach einem einfachen ruhigen Leben. Dabei ist es das Drama in unserm Inneren oder in dem unserer Lieben, das das Drama im Außen erzeugt.

Es gibt da also immer diesen Zusammenhang zwischen Innen und Außen. Weswegen es immer sinnvoll ist, das Problem sozusagen von beiden Seiten in die Zange zu nehmen: Innen aufzuräumen und gleichzeitig auch im außen. Weil sich beides gut gegenseitig potenziert in einer positiven Wirkung in Richtung auf das Leben, das du liebst.

Exkurs: Zu manchen Behinderungen und Einschränkungen gehört ein Hang zum Drama und Chaos. Am besten hilft da die Einordnung, dass das jetzt wieder der Schub ist, und dass er vorbei geht, um die nötige Ruhe zu bewahren und nicht auf das Drama des anderen einzusteigen. Erwachsenen kann man natürlich später mal auseinandersetzen, welcher Ablauf da immer stattfindet. Und frühzeitig aus dem Ablauf auszusteigen. Schon weil es für unseren Körper besser ist. Der greift im Drama seine Ressourcen an, Stichwort Vitamin-C-Räuber …

Aber nun die andere Seite des Auftritts von Drama und Chaos:

Sie sind auch Zeichen der Veränderung, des Wachstums auf dem Weg zur Fülle. Und nur du kannst das eine vom andern unterscheiden.

Die Paradigmen und Glaubenssätze machen Drama, aber sowas von!
Theater-Schauspieler sind nichts dagegen! Sie können einen solchen Lärm erzeugen und die Aufmerksamkeit auf sich lenken. Und das ist auch normal! Denn das bedeutet:

Sie sterben gerade und kämpfen ums Überleben.

Das ist die Zeit, nochmal hinzuschauen, sich zu bedanken und liebevoll zu sagen: „Danke, du hast mich beschützt, aber nun darfst du gehen. Danke.“ Und wie auf einer Theaterbühne macht es „Puff!“ und der Geist, Dämon löst sich in einer kleinen Wolke auf und ist weg!

Durcheinander ist danach in deinem Denken und deinem ganzen System, weil es sich neu Ordnen muss. Bevor etwas geschaffen wurde und wird, herrscht Chaos. Daran kannst du auch erkennen, dass etwas Großes kommt. Vertraue darauf, dass sich alles ordnet. Gehe hindurch und die Ordnung wird kommen.

Mir erzählte jemand eindrücklich, wie sie das bei einer Ladenbesetzerin erlebt hatte, deren Laden sie gar nicht mehr betreten wollte wegen dem Durcheinander. Beim nächsten Besuch war alles geordnet, hell, und die Besitzerin strahlte. Sie hatte Lösungen für wahrhaft existenzielle Probleme und eine Zukunfts-Perspektive gefunden. Das strahlte (!) sie aus.

Mit diesem Blickwinkel ist das Chaos, das seit 2020 aufgrund der Pandemie herrscht auch anders einzuordnen:

Wir mussten lernen, mit Corona umzugehen, mit sich ständig ändernden Situationen und Gegebenheiten. Ein anstrengendes aber sinnvolles Training. Je weniger Widerstände man darein investiert, umso leichter.

Das Außen soll nicht mein Inneres bestimmen. Darum darf, ja muss das Innere wachsen, klarer werden, heller werden, schöner werden. Sich auf das Positive, die Fülle ausrichten. Dann entsteht aus dem Drama und Chaos etwas Neues, Gutes. Auch wenn der Weg dahin mitunter nicht angenehm ist, halte durch!

Mit dem Wissen: Drama, Durcheinander, Chaos sind Zeichen für Wachstum und Veränderung.

Rückblick Januar 2022

Das neue Business

Der Monat war geprägt von den Vorarbeiten zum Start des neuen Business „Leben das du liebst“ und „Familienglück mit Handicap“.

Die konkreten 9 Schritte zu einem Leben in Fülle mit dem jeweils ganz eigenem Lebensplan entstanden. Es geht ja darum, das altbekannte (aber eben auch leider nicht bekannte) Wissen so aufzubereiten, dass kreative Menschen wie ich über viele, viele Jahre daran die Freude behalten. Weil die Herangehensweisen wechseln, aber immer zielführend sind. Weil sie Freude machen, dem Kunden und mir selbst. Es ist in allem ja so wichtig, das richtige Fundament zu bauen. Und das waren die noch fehlenden Schritte dazu.

Trotzdem ich auf dem Weg vielfach das Gefühl hatte „zu spät“ zu sein, war alles genau richtig. Das zeigten auch die drei Tage „in Amerika“: „Dreambuilder LIVE online“ mit Mary Morrissey und dem Brave Thinking Institut. 4.000 Menschen aus 90 Ländern, echt interessant, da mitzumachen. Auch wenn der Schlaf zu kurz kommt.

Mein Jahresmotto hat sich von dem wolkigen „Ich folge der Freude.“ Zu „I’m a servant of MY DREAM.“ geändert. Ich bin immer am besten, wenn ich mich in den Dienst einer großen Sache stellen kann. Etwas, das mein Leben und das vieler Menschen positiv verändert. Schon jetzt.

Der Fülle-Sachbuch-Club

Und ich starte, zu meiner freudigen Überraschung gemeinsam mit meiner Tochter Johanna Desch, den „Fülle-Sachbuch-Club“, in dem wir alle sechs Wochen ein Sachbuch lesen. Von allen Großen der Szene wird weiterhin empfohlen täglich zu lesen. Wir selbst tun es auch gern, aber warum allein? Es ist doch super Verständnisfragen zu klären, Erkenntnisse zu teilen und gemeinsam zu überlegen, wie das Gelernte angewendet werden kann.

Wir beginnen im Februar mit der „1%-Methode“, die unter anderem erklärt, wie man zu der Person wird, die deine Ziele erreicht“ von James Clear. Weitere Bücher könnten sein: „ON OFF Gesundheit“ (Andreas Joppa), „Die Intervall Woche“ (Lothar Seiwert), „Rente ohne Roulette“ (Anette Weiß), „Der Weg des Künstlers“ (Julia Cameron) – wir sind natürlich an Wünschen der Teilnehmenden interessiert! Es ist auch schick, dass du für dich ein Buch festlegst und das im Club kundtust! Dann hast du auch von den Teilnehmenden für dein ganz persönliches Ziel Unterstützung. Und der Bücherstapel auf dem Nachttisch wird kleiner …

Der Club ist kostenlos und einfach als WhatsApp- Gruppe organisiert. Insofern gibt es keinen Stress mit Kündigungsfristen und solchen Sachen. Wenn du Fragen hast oder mitmachen möchtest, schreib mir unverbindlich eine WhatsApp an 016 33 77 14 00. Klasse ist es natürlich, wenn du dir jemanden mitbringst, den du schon kennst – für noch mehr Unterstützung!

Weniger Musikschulunterricht

Da das neue Business Zeit braucht, unterrichte ich ab Februar nur noch zwei Tage in Sarstedt, einen Tag Einzelunterricht und einen Tag die Kurse der Vorschule an der VHS Sarstedt. Es war traurig, mich von den Montags-SchülerInnen zu verabschieden. Ich habe herzliche Beziehungen zu den Schülerfamilien und hoffe, dass ich alle doch ab und an wiedersehe, wenn sie sich ein Eis in der besten Eisdiele der Stadt gegenüber holen.

In meiner großen Crazy Vision steht: Die Musik fließt ganz selbstverständlich in alles hinein. Und ich darf Schritt für Schritt meinen Impulsen folgen, was das bedeutet.

Mehr Gesundheit

Weiterhin brauche ich jeden Tag viel Zeit für mich, um das viele Gelernte zu verarbeiten und einzuordnen in meinen weiteren Weg. Ich habe mir nach dem Vorbild meiner Tochter angewöhnt nun wirklich jeden Tag mindestens eine Stunde stramm spazieren zu gehen. Wenn die Füße automatisch laufen, klärt sich vieles. Am 14.1. habe ich meinen Booster bekommen. Mein Essensverhalten hat sich auch durch eine Cholesterin-Schulung beim Diabetologen weiter verbessert. Es macht meinem Mann und mir Freude, auch Neues auszuprobieren.

Große Sorgen

Mein Rolli-Sohn hat wieder einmal heftige Probleme, aus denen ein Krankenhaus-Aufenthalt resultiert. Es tut weh, dass sein Geburtsschadens-Prozess immer noch nicht abgeschlossen ist. Er wird demnächst 28, und wenn es auf den Geburtstag zugehet, löst das immer eine Krise aus, die sich auch so massiv gesundheitlich äußern kann. Wir haben als Familie das Vertrauen in den Rechtsstaat schon lange verloren, wo es erlaubt wird, dass die Beteiligten auf alle nur möglichen Arten und Weisen das Ganze verschleppen, durch Richterwechsel 2 Jahre mal eben gar nichts passiert. DAS macht unser Leben mehr kaputt als die verschuldete Behinderung. Und die Hilflosigkeit ist eine Dauerbelastung.

Ausblick auf den Februar 2022

Die erste Woche ist als Content-Woche geplant:

  • Grundkurs „Finde das Leben, das du liebst!“
  • Neue „Geschichten aus dem Drei-Eulen-Wald“ für den nächsten FamilienFreuTag am 18.2.
  • Vorbereiten des Minikurses „Lebenshaus“, wo wir uns deinem Lebensgebäude einmal auf diese kreative Art nähern (Start 19.2.2022)
  • Und ich habe Geburtstag, mein Rolli-Sohn dann Ende Februar hoffentlich auch – eigentlich haben wir alle Jahre wieder nur einen Wunsch …

Der Fülle-Sachbuchclub startet. Ich freue mich.
To be continued.

FLEXTIME Erfahrungen mit einem neuen Konzept

FLEXTIME ist ein Begriff, den ich vor einigen Monaten bei Shanda Sumpter (Heartcorebusiness) kennenlernte. Sie begann eine „Revenue Challenge“ mit dem Thema Leadership- und dies war ihr erster Punkt. Denn wenn du dich selbst nicht führen kannst, …

Sie gestaltet Flextime so, dass sie jede (!) letzte Woche im Monat Terminfrei hält. Sie darf dann durchaus auch mal live gehen, wenn ein Impuls kommt oder Kunden einladen, wenn sie den Kontakt auch unter eher freundschaftlich einordet.

Ich war zu dem Zeitpunkt schwer auf der Suche danach wie ich Unterricht Sarstedt, Arbeit am neuen Business, Content-Erstellung und mich-um-mich-kümmern und FREIHABEN alles so gestalten könnte. Ich habe dann begonnen, eine Flextime-Woche im Monat festzulegen nach dem, was sich in meinem Kalender anbot. Und einfach mal zu schauen, wie es mir so geht damit.

Die 1. Flextime-Woche war ideal: Sie enthielt im September das Schreibwochenende 🙂 Und dies Flextime-Gefühl war sicher wesentlich dafür, dass mein Roman Gestalt bekam, und ich bis Ende November fast jeden Tag mit großer Freude und diesem Gefühl daran geschrieben habe.

Flextime-Woche 2 und 3 waren die Herbstferien. Und das war etwas Besonderes, weil es die ersten Ferien seit zwei Jahren waren, die ich eingehalten habe. Das hat mir sehr gutgetan. Schwerpunkte waren Dinge auf dem Weg zum neuen Business und wieder meine „versus Drama, Clutter, Chaos“ Aktionen in Haus und Garten.

Im November war ich krank und hatte insofern keinen Bedarf. Im Dezember habe ich daraufhin natürlich keine Flextime ausgerufen, weil ich meine Sarstedter Schüler natürlich sehen wollte.

In diese erste Januar-Woche waren hier noch Ferien (die ich schon wieder eingehalten habe, wow!), und ich war allein, was meiner Konzentration sehr förderlich war 😉 Ich habe entspannt viel geschafft. Es ging um die Erstellung der Mini-Kurse und meine ganz persönliche-rundum-Jahresplanung, sozusagen mein Cockpit. Aber das ist eine andere Geschichte. Und ich habe den 1. FamilienFREUTag veranstaltet, zwar in sehr kleinem Rahmen, aber die 1. Geschichte aus dem Drei-Eulen-Wald kam gut an 😊.

Die zukünftigen Flextime-Wochen sind noch unklar, aber ich habe es im Hinterkopf. Was ich darüber hinaus wichtig finde für die Planung:

Möglichst 1 Highlight im Monat, auf das ich mich freue- in diesen C. Zeiten gar nicht so einfach, aber ich bleibe dran. Du auch?

Lieben Gruß von
Birgit

Darüber spricht man doch nicht!

Die schöne bebilderte Social-Media-Welt mit ihren soften Farben, dem Sonnenschein, dem Luxus scheint unser neues Normal zu sein.

In jedweder Weise sind wir in einer „Blase“, ob es die uns live und in Farbe umgebenden Menschen sind oder die in unseren Kontakten auf dem Telefon und den entsprechenden Messaging- Plattformen.

Dort sehen wir Bilder, Statusmeldungen, Meinungsmachereien … und ordnen ein. Es gibt die Engelfrau, den Politiker-Basher, jemanden der andauernd seine Enkelkinder herzeigt … und wir entscheiden, wen wir stumm schalten, damit er oder sie uns nicht weiter triggert. Alles wird weichgespült.

Enttäuschungen, Rückschläge oder Schlimmeres sind dort kein Thema.

„Hallo an alle! Hab‘ heute meine Krebs-Op. Ich sag schon mal tschüss, falls wir uns nicht mehr sehen. Macht was draus!“ Hast du sowas schon gelesen? Oder „Unser Kind ist behindert geboren. Wer weint mit uns?“

Nicht mal: „Diese ganzen Veränderungen wegen der Pandemie machen mich fertig. Ich bin kein Impfgegner oder so, aber mich laugt das alles echt aus. Ich kann nicht mehr. Wie weiter?“ würde auch niemand schreiben. Allenfalls der besten Freundin wird das (hoffentlich) anvertraut. Und dann? Ist man gemeinsam ratlos?

Warum gibt es in unserer Gesellschaft keine Kultur offen mit Rückschlägen, Enttäuschungen, Verlusten umzugehen. Am Thema Trauer kann man es von jeher gut erkennen: „Du hast Vater, Mutter verloren? Nun ja, die hatten doch ein schönes Alter. Dann muss das mal nach vier Wochen wieder gut sein!“ Alles was stört, da wird nicht hingesehen. Obwohl wir es alle kennen. Jeder und Jede kennt Liebeskummer, Verlassen werden, Erfahrungen von Unzulänglichkeit, falsche Entscheidungen von verschiedener Tragweite getroffen zu haben- und dann mit den Folgen zu leben. Aber wie? Dafür gibt es nur bedingt Vorbilder.

Dieses dauernde Wegschauen schadet.
Dauernd hinschauen schadet auch. Was tun?

Hinschauen UND aber noch mehr auf das schauen, was du dir Schönes in deinem Leben wünscht. Die Definition von diesem Schönen ist so verschieden wie jeder und jede von uns. Dir zugestehen, dass du, obwohl du diesen oder jenen Fehler gemacht hast, diesen oder jenen Verlust erlitten hast, ein Recht auf ein Leben hast, was du liebst- ohne dich bescheiden zu müssen – dafür trete ich an. Für mich. Und für dich.

Herzlichst, Birgit

Warum das Wünschen auch heute noch hilft

Wünsche verbinden wir Erwachsenen mit der Kinderzeit. Erinnerst du dich noch an deinen Wunschzettel zu Weihnachten? Und die Freude oder auch die Enttäuschung, welche Wünsche wahr wurden? Oder die Kindergebete vor Klassenarbeiten oder rund um die ersten Schwärmereien?

In der Zeit um den Jahreswechsel ist es Brauch, Wünsche für das Neue Jahr zu formulieren. In der Rauhnachts-Tradition sind es 13 Wünsche, zwölf werden dann Abend für Abend nacheinander verbrannt. Um einen darfst du dich selbst kümmern. Wichtig dabei ist die Haltung, in der du das tust: Eine Haltung der tiefen Dankbarkeit, dass für dich gesorgt ist.

Hast du diesen Glauben an eine höhere Macht, wie auch immer du sie nennst, die für dich sorgt, das Beste für dich will- in diesem Jahr wie auch in allen anderen? Das Universum, die unendliche Intelligenz … oder wie du sie nennst?

Wenn du im Vertrauen auf Erfüllung wünschen kannst, wirst du das in tiefer Dankbarkeit tun. Und das wiederum ist der beste Garant für eine Erfüllung! Warum? Dankbarkeit ist auf derselben Frequenz wie Liebe und Fülle. Diese zieht dich an und richtet dich auf.

Darum ist „Aus den Augen, aus dem Sinn!“ in Bezug auf deine Wünsche nicht hilfreich. Also bewahre die Wünsche auch auf und gehe aktiv mit ihnen um. Ich habe zum Beispiel festgestellt, dass jetzt im dritten Jahr (2021) meine Wünsche so viel konkreter (früher hätte ich gesagt „unverschämter“) geworden sind. Denn in diesem Jahr habe ich die Erfahrung der Fülle machen dürfen. Und ich habe gelernt, dass Übung dazu gehört- als Musikerin konnte ich mir das denken.

Wie sieht denn so eine Übung aus?

Ich selbst arbeite viel mit Autosuggestion, spreche mir Affirmationen und anderes auf und höre es dann täglich, zum Beispiel auf meinen Bahnfahrten.

Diese Fassung hat übrigens nicht dauerhaft Bestand. Vieles ändert sich nämlich im Umgang damit:  Es wird konkreter. Von anderem wird klar, dass es so nicht gemeint war, dass meine Vorstellung davon aus meinen alten Glaubenssätzen kam.  Ich habe für mich festgestellt, dass ich ungefähr jeden Monat eine Anpassung brauche. Zum Glück spüre ich das immer sehr genau. Danke Intuition.

In der Persönlichkeits-Entwicklung sehe ich zwei Pole, die in den Ausgleich kommen:
Wahrnehmen, was ist. Und mich ausstrecken nach dem, was sein soll.

„Was sein soll“ ist der formulierte Wunsch, wie immer unbedingt in der Gegenwartsform formuliert. Mit diesem Wunsch arbeiten wir dann auch in „Meine BESTE Jahresplanung“, die vom 27.12.-30.12. 2021 online stattfindet. Als E-Mail und Video erhältst du den Tagesimpuls und kannst ihn so bearbeiten und damit umgehen, wie das gerade passt. Du hast eine Gruppe, in der du mitlesen und Fragen stellen kannst. Ja, der Workshop kostet eine Kleinigkeit. Damit du auch dranbleibst.

Und damit 2022 ein Jahr wird, in dem mehr von dem Leben, das du liebst, zu sehen ist! Das wünscht sich für dich, Birgit

#jahresrückblog21

  • Mein Motto 2021
  • Ein Überblick in Quartalen 2021
  • Die emotionalsten Momente 2021
  • Was 2021 nicht so lief …
  • Die drei großen Themen für 2022
  • Danke an diese Menschen

Mein Motto 2021: Überleben – und ich ahnte: Loslassen

Im Dezember 2020 hatten wir Corona.
Jeden Abend sagten wir uns: Wir sind zuhause, wir sind zusammen! Und sind als Ehepaar da durchgekommen und daran gewachsen.

2021 war das erste Jahr meines Lebens, in dem ich NICHTS geplant hatte, außer: Raus aus der großen Musikschule (10 Räume, 260m² Haus, 800m² Garten), die ich für alle gemietet hatte. Irgendwie was finden und irgendwie die Anschubfinanzierung hinbekommen – mit eigentlich Nichts. Aber wie man so sagt: „Et hätt noch immer jot jejange!“ Nein, ich bin nicht aus Köln, aber der Spruch trifft es doch sehr gut: Wir konnten alle, die bis zum Schluss zu uns gehalten haben, in Räume bringen und weiterarbeiten. Dankbar.

Und dann verlief das Jahr 2021 so ganz anders – überraschend und lebensverändernd:
Aus dem Über-Leben wurde in meinem 57. Jahr doch noch echtes LEBEN! Ein unfassbar umfangreiches Loslassen machte die Hände frei für etwas komplett Neues, Folgerichtiges, Wertvolles. Auch wenn das unterwegs vielfach wie der Schleudergang der Waschmaschine anfühlte.

Ein Überblick in Quartalen 2021

Im ersten Quartal hatte ich so viel Unsicherheit und Enttäuschungen auszuhalten wie noch niemals zuvor, eine gewaltige emotionale und körperliche Kraftanstrengung zu bewältigen. Ein Stück weit bin ich gescheitert – und habe es akzeptiert. Dankbar war ich auch dafür, danach nicht in ein Loch gefallen zu sein.

Im zweiten Quartal eröffnete sich mir eine völlig neue Welt. Ich ließ mich ein auf Bob Proctor, Mary Morissey, Susanne Pillokat-Tangen und Nicole Frenken und die Lehre der Fülle und fand meine wahrhaftig Crazy Vision. Mein Leben drehte sich um 180°. Und ich spürte die Veränderung auch im Außen. Der Neuanfang wurde sichtbar darin, dass ich nun unter meinem schon Jahre zuvor angeheirateten schönen Namen firmiere und alles neu baue.

Im dritten Quartal lief ich vor dem schon ein Jahrzehnt hörbaren Ruf nicht mehr fort, sondern stehe nun zu dem Teil meines Lebens als Mama mit besonderen Herausforderungen, die mich zu einer Überlebenden und Expertin gemacht haben.
Und konnte mein absolutes Wunschthema endlich in mein Leben holen: Schreiben. Am Ende des NaNoWriMo war die Rohfassung meines ersten Romans fertig, in dem meine neuen alten Themen auch eine Rolle spielen.   

Im vierten Quartal sind viele Vorstellungen meines Lebens, die mich Jahrzehnte lang klein gehalten haben, einfach verschwunden. Ich weine ihnen nicht nach. Und gehe zaghafte Schritte in einem neuen weiten Raum mit einem neuen mir bislang unbekanntes Gefühl: Freiheit.

In alledem entdecke ich den Wert des Weges, den ich gegangen bin: Tools, die ich entwickelt und angewendet habe. Wissen, das ich mir angeeignet habe. Klarheiten über Abläufe. Wissen über mich- und was ich brauche. Akzeptanz der vielen Zeit für mich, die meine wichtigste Aufgabe ist. Und wie gut manches Motto der vergangenen Jahre war, das sich um meine Intuition drehte. Auf diese ist Verlass. Sie hat mich goldrichtig geführt. Ich habe seit Mai 2021 die Klarheit: Ich habe jetzt die besten Jahre meines Lebens. Dankbar.


Die emotionalsten Momente 2021

1) Als meine Tochter mir mitteilt, dass ich Bonus-Oma bin!
2) Als ich geachtet und selbstbewusst als Letzte die große Musikschule verlasse.
3) Als ich meine Crazy Vision gefunden habe und mir beim Aufschreiben der wenigen Sätze genauso übel ist wie ich begeistert bin. So muss das sein.
4) das 10jährige MusikWerkstatt-Sarstedt-Jubiläum, ganz anders als gedacht
5) Als ich im September den ersten goldenen Tag erlebe, ohne jegliche Eintrübung und in großem Glück- und feststelle, dass das mein „neues Normal“ ist. Was für eine Lebensqualität!
6) Als ich das Wort ENDE unter meinen ersten Roman schreibe.
7) Jeder Moment, in dem meine Vision noch klarer, fassbarer ist.
8) Und alle Momente, in den ich merke, dass mehr Frieden, mehr Harmonie nicht nur in mir, sondern auch bei meinen Lieben ist.


Was 2021 nicht so lief …

… habe ich ja schon erwähnt.

Nun erwartest du sicher, dass sich Ströme von Geld über mich ergossen haben? Nein, noch nicht. Aber das wunderbare Geldwesen ist mir ans Herz gewachsen. Uns trennt nun nichts mehr. Es begleitet mich gern jeden Tag und bringt mir viele wertvolle Erkenntnisse. Mir ist so wohl dabei, dass ich gute Geld verdienen darf, indem ich das Leben von Menschen tiefgreifend verbessern helfe. Für 2022 plane ich meinen Musikunterricht „nebenbei“ durchzuführen, nicht als Lebensunterhalt, der finanziell gesehen keiner ist, sondern aus reiner Freude am Kontakt mit den Familien und der Lebensfreude auch und gerade der Kleinen. Um Lehrende und Lernende zu sein, wie ich meine Tätigkeiten immer verstanden habe und auch weiterhin verstehe. Wie sehr ich mich darauf freue!

Mein Wort für 2022 FREUDE


Die drei großen Themen für 2022

1. Mein Business „Ein Leben, das du liebst!“ aufbauen,

wo ich Mamas, die damit konfrontiert sind, dass ihr Kind anders ist, dazu helfe, ihr ganz persönliches entspanntes und glückliches Leben zu finden, das sie von ganzen Herzen lieben. Und anderen Menschen natürlich auch.

Ich will eine Gemeinschaft aufbauen, die sich in der täglichen Veränderung unterstützt und gemeinsam wächst- in das schöne Leben hinein. Dadurch, dass sich jede/r Einzelne verändert, verändert er oder sie das Umfeld. Dadurch gehen auch anderweitig dringend nötige Veränderungen erstaunlich schnell vonstatten. Ich freue mich so sehr darauf, das zu sehen!

2. Täglich Schreiben.

Ich durfte meine Vorstellung, dass man nur in Auszeiten schreiben kann, loslassen und entdecken, dass das in meinem Alltag seinen Platz hat. Seitdem ich meine Themen gefunden habe, geht mir auch der Stoff nicht aus. Und dann gibt es noch die Birgit, die Geschichten über die Biene Beatrix, die Maus Griseldis, die schüchterne Eule Leonie und all die Freunde schreibt. Mein Sachbuch- Entwurf wartet auch auf Ergänzung 😊.

3. Die Schritte auf mein Crazy Ziel hin gehen und erleben

Dazu ist das Wichtigste, dass ich mir täglich diese Zeit für mich nehme und meinen neuen Rhythmus mit der Flextime (danke Shanda Sumpter!) weiterentwickle. Das wird spannend. Der Jahresrückblick 2022 wird sehr umfangreich, denke ich 😉. Und ich verspreche, dann auch mehr von der Crazy Vision herauszulassen- und was davon schon zu sehen sein wird. Also stay tuned …


Was wäre ein Jahresrückblick ohne Danksagung?

Was wäre ein Rückblick ohne Danksagung: -Annabell Whitney für Ihre Kurse, die mir durch die schwere Anfangszeit 2021 halfen und die tolle Community. – Marcus Rohla du weißt, warum ❤– Anna Glück, die ich dort traf und deren Weg zu verfolgen mir eine große Freude ist. – Monika Birkner, die Grande Dame des Onlinebusinesses, die mich immer inspiriert. – Susanne und Nicole (Mein bestes Jahr und Uplift), die mir im April dieses lebensverändernde Training gaben-Katja Wolf meine Erfolgsbegleiterin, die mit der gezogenen Karte „Hochzeit“ den Hinweis gab, der zum „Verheiraten“ von Mentoring und Musik führte. – Bob Proctor für sein Dasein (87, hoffentlich noch einige Zeit ❤)- Mary Morrissey dafür, dass sie die Lehren der Fülle so unfassbar gut erklären kann. -Dayanera Alipour dafür, dass sie sich jede Gedankenumdrehung klaglos angehört und gespiegelt hat ❤– Stefan Lammers, Stephanie Lammers und der Schreibgruppe WOBBS – und insbesondere Laura Kier, die mir zu einer Wegbegleiterin geworden ist, die ich nicht missen möchte- und ich danle Corona, denn es hat meine Entwicklung massiv beschleunigt und viele von uns an das erinnert, was wesentlich ist.

Und der letzte Dank gilt natürlich Judith Peters (aka Sympatexter) die diese gradniose Aktion ins Leben gerufen hat und mich damit dazu gebracht habe, Instagram zu bedienen.

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Reise zur Fülle

Wie funktioniert nun die Reise zum Leben, das du liebst?
Wo du morgens voller Energie aus dem Bett springst, um an deiner großen Vision weiter zu verwirklichen und die Fülle in all deinen Lebensbereichen zu genießen?

Zumeist gibt es einen Anlass, eine Veränderung, einen Einschnitt, etwas, das dich veranlasst, dich auf die Suche zu machen. Damit du auf die Suche gehst, ist da ein Glaube in dir, dass es MEHR gibt als das, was du schon kennst. Und dass du ein Recht auf diese MEHR hast.

Viele suchen eine Weile – um dann wieder dem Alltagstrott zu verfallen … Schon ist die Reise vorbei: 1. Ausstieg. Du auch?

Dann stößt du auf das Wissen der Fülle, landest eben auch hier. Du fragst dich, ob du hier richtig bist. Und bist neugierig, nimmst du angebotenen Ressourcen an. Aber dann passiert nichts mehr – die Reise ist zu Ende. 2. Ausstieg. Du auch?

Dann kommt der Tag, an dem du wagst, dir die alles entscheidende Frage zu stellen:

WAS WILL ICH WIRKLICH?!?

Diese Frage ist unfassbar mutig! Denn sie bedeutet, dass dir klar ist:
Das, was jetzt ist, ist nicht das Wirkliche. Und dann findest du Elemente deiner neuen Wirklichkeit des Lebens, das du liebst!

Und aus diesen Elementen entsteht sie dann, die erste Crazy-Vision, das C-Ziel wie Bob Proctor es nennt. Das Ziel, von dem du keinen blassen Schimmer hast, WIE du es erreichen kannst. Genauso ist es richtig. Du verfeinerst es und justierst es nach. Du prüfst es, damit es auch wirklich DEINS ist.

Dann kommt es darauf an, von diesem großen Ziel her zu leben. Und da ist der nächste Ausstiegspunkt auf der Reise, den Menschen nehmen. Weil es zu mühsam ist. Du auch?
Damit das nicht geschieht, darum gehst du nicht allein, sondern in Gemeinschaft mit Menschen, die auf dem Weg zu ihren so ganz anderen Crazy Zielen sind. Wie wunderbar bunt und inspirierend, davon zu hören, sich zu unterstützen – und weiterzugehen. Damit du nicht aussteigst an diesem letzten Punkt.

Denn wenn du dann die ersten Erfolge in Richtung deiner großen Vision erreicht hast, wirst du nicht mehr aussteigen können, es ist einfach zu schön, dieses Leben, das du liebst!

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