Entwicklung in meiner Selbstständigkeit

Der 1. Juli 2026 ist für mich ein besonderes Datum:

19 Jahre selbstständig- ein Datum mit gemischtenGefühlen.

Denn natürlich ist da auf der einen Seite Stolz, noch da zu sein.
Stolz auf die vielen Wandlungen, in denen immer mehr von mir selbst sichtbar wurde.

Mit 7 Jahren lernte ich Blockflöte. Als der Lehrer dahinterkam, dass ich aktuelle Radiohits in Noten aufschrieb und flötete, empfahl er Klavierunterricht. Der startete mit 10 Jahren, mit 15 kam unverhofft die Kirchenorgel dazu. Der Lehrer empfahl das Kirchenmusikstudium, auf das ich mich entsprechend neben dem Abitur vorbereitete.

Mit 17 begann ich Klavier zu unterrichten. Da kam der lebensverändernde Anruf vom örtlichen Musikhaus, man habe ein Buch mit einer neuen Methode von der Frankfurter Musikmesse mitgebracht. Nach dem Buch unterrichte ich heute noch, auch wenn ich jede neue Klavierschule inspiziere, mit Enttäuschung. Insofern beim bewährten bleiben.

Blockflöte studierte ich im Nebenfach und unterrichtete sie dann auch schon an meiner ersten Kirchenmusikerstelle.

Nach meinen 4 Kindern unterrichtete ich für diverse Organisationen, bis ich wie die Jungfrau zum Kinde zu einer Musikschule in Sarstedt kam. Ausgelöst dadurch, dass ich als Chorleiterin arbeitete, ein Arbeitsfeld von Kirchenmusikern, neben dem Orgelspielen, Dienstbesprechungen, Fundraising, …

Die Selbstständigkeit definierte ich rückwirkend mit dem 1.7.2007, dem ersten Familienkonzert „Von Dinosauriern, Kirchenmäusen und anderen Tieren“. Es hatte schon Ansätze gegeben aus dem schlechtbezahlten Kirchendienst mehr zu machen mit weniger Zeit. Also auch weniger Betreuungszeit für meinen behinderten Sohn. Mehr Zeit mit der Familie, das stand schon im Vordergrund.

Dann kam die „Biene Beatrix“, das erfolgreichste Kinderkonzert auch über Konfessionen hinweg. Da war der Text notgedrungen von mir. Ein Buch über meine Leidenschaft, das Orgelüben, schrieb ich seit 2010. Darin war schon viel von Üb-Mentor. Darauf fußt auch der Üb-Kreislauf.

Ich dachte lange, ich würde Musik unterrichten, Orgel spielen und Bücher schreiben. Als Training, Mentoring, Coaching dazukam, dachten alle, es sei ein Fremdkörper – ich auch.


Heute weiß ich: Ich baue Räume, in denen Menschen sich begegnen und wachsen können.

Mit der Gemeinschaft durch ein Konzerterlebnis, in dem auch ein Raum wahrlich zum Klingen kommt, begann es. Die vielen Flur- und Wohnzimmer-Konzerte mit Kaffee, Spiele-Wochenenden mit Verpflegung.

Das Lehren spielte immer eine wichtige Rolle, …

… ob ich in Orgelkonzerten über Robert und Clara Schumann berichtete. Oder einen Kurs mit Live-Musikbeispielen über all die wunderbaren musikalischen Formen wie Rondo, Toccata, … anbot. Ja, in mir steckt viel vom kleinen Kugscheißerchen Griseldis. 😉

Dazu passt gut, dass ich als ich 2021 die Fülle fand, feststellte, dass es mehr Erklärung bedarf. Zuerst für mich selbst, um zu verstehen … Dann um es anderen zu erklären.

So habe ich es immer gehalten: Verstehen – und weitergeben.

Geheimniskrämerei ist mir fremd. Wenn etwas wichtig ist, dann sage ich es. Erst recht jetzt, wo ich älter werde.

Rückblickend hatte ich nie fünf verschiedene Berufe. Ich habe seit 19 Jahren an denselben fünf Fäden weitergesponnen:

Das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden.

Erst im Rückblick habe ich verstanden, dass meine Stärke nicht darin liegt, bestehende Systeme zu verwalten. Ich liebe es, Lernräume zu gestalten, Menschen in ihrer Entwicklung zu begleiten und neue tragfähige Konzepte entstehen zu lassen.

Das hat auch mit nunmehr auch 12 Jahren Abstand schlüssig erklärt, warum das mit dem Chorleiterin sein nicht geklappt hat. Es war der Raum der Chöre, und der war entgegen meinen Erwartungen nicht auf Wachstum und Entwicklung ausgelegt. Logisch.

Gern erinnere ich mich an die Entwicklungs- Arbeit für Übmentor am Flipchart, später dann an der Tür meines Arbeitszimmers über einen Jahreskurs mit den ersten Ansätzen von Persönlichkeits-Entwicklung. Auch international wurde schon gedacht. 2018 auf einer Reha, was für eine schöne große Schrankwand.  In meiner ersten Vision 2021 kommt dann die Umwandlung auf Englisch auch schon vor.

Die Tür ist heute Werkzeug für Handlungsstränge der Romane aus Bergheide. Viele andere Tools kommen zum Einsatz, das Leben ist ein wenig digitaler geworden.

Beim Vorbereiten dieses Artikels hatte ich jede Menge Aha-Momente.

Auch wenn ich aktuell meine 5 Jobs so aufzähle:
1. Musiklehrerin
2. Trainerin/Menotrin/Coach
3. Autorin
4. Vermieterin
5. Verhinderungspflege

So ist doch die Verhinderungspflege besonders schön. Denn das sind Musikkinder, für mich total normale lebhafte hochbegabte Kinder, die mit Musik, Geschichten und Marmorkuchen betreut werden. Das Beste aus mehreren Welten. Und eine schöne gemeinsame Zeit, die mich erfüllt. Da ist die Mama eines behinderten Kindes aktiv.

Schon länger spüre ich, dass das Orgelspielen wieder zu mir kommen wird, wie ich es 2020 vorausgesagt habe. Die Idee eher durchgehender Konzerte, die den Zuhörern wirklich Entspannung vom stressigen Alltag ermöglichen, die will ich weiterverfolgen. Dabei scheinbar unterschiedliche Musik verbinden und auf diese Weise ganz frisch erscheinen lassen. Das war das, was die Menschen an meinen Konzerten liebten. Die sagten, sie hätten das Gefühl, ich erzähle eine Geschichte – ohne Worte. Geschichten mit und ohne Worte.

Auch die Reihe „Klavierspielen mit Birgit“, die auf meiner Festplatter verstaubt, sollte zu Ehren kommen …

Noch ein Jahr bis zu meinem 20-jährigen Jubiläum da stellt sich mir eine spannende Frage:

Wie spinne ich dieselben fünf Fäden weiter – hin zu einem Leben, das ich liebe, und zu einem Mehrwert für andere?

Musik
Weiterhin mit Freude meine Sarstedter Musikschule Lebensfreude mit Musik gestalten und das Angebot erweitern – zum Beispiel mit Mama-Klavier, Trommeln oder kreativen Auszeiten gemeinsam mit einer Kollegin.

Kinder
Eltern-Kind-Kurse weiterentwickeln, die Musik, Instrumente, Kreativität und Geschichten aus dem Drei-Eulen-Wald miteinander verbinden.

Komponistin
Neue Lieder für Kurse schreiben, die Lebendasduliebst-Lieder weiterentwickeln und die Reihe Klavierspielen mit Birgit sowie meinen YouTube-Kanal persönlicher gestalten.

Autorin
Die bereits entstandenen Kindergeschichten veröffentlichen, die Lebenshaus-Bücher für Frauen und Männer fertigstellen, die Liebesromane schreiben und auch sonst neue Geschichten entstehen lassen.

Entwicklung
Die Zeit-Insel-Strategie weiterentwickeln, Menschen in vertiefenden Coaching-Prozessen begleiten und Begegnungsräume schaffen – in meinem internationalen Haus und darüber hinaus, gern auch mit einer guten Portion Spielfreude.

Und dann bin ich gespannt, was aus all dem erwächst, was ich über viele Jahre mit Liebe gesät habe.

Beim Schreiben dieses Artikels ist mir noch etwas klar geworden:

Meine schöpferische Kraft hat über Jahrzehnte immer wieder neue Formen gefunden – oft gerade unter schwierigen Umständen.

Musik, Geschichten, Kompositionen, Bücher, Kurse oder Coaching – sie entspringen derselben Quelle.

Vielleicht ist Kreativität deshalb für mich nie nur ein Beruf gewesen. Sie ist ein Ort, an den ich gehen kann. Ein Ort, an dem Neues entstehen darf, auch wenn das Leben gerade schwer ist.

Ich glaube, jeder Mensch braucht so einen Ort.

Dass du ihn findest, das wünscht dir
Birgit

Juni 2026: Die neue Klarheit!

Rückblickend waren die Monate Januar bis April eine Konsolidierung des neuen Systems, das ich in Texas lernte (von Sarra Cannon, ihr HB90) und das ich auf mein Leben münzte.

Der Mai war der erste Monat, in dem die Autorin nach draußen ging. In dem die ersten Bücher erschienen. Und Baby-Schritt-Marketing begann. Alles unzureichend, natürlich.

Dieses Entscheiden und Voran-Gehen im Bereich meiner Kindergeschichten, deren Rohmaterial, Ideen, Figuren, Werte, … es seit 20 Jahren gibt, brachte DIE große Befreiung für mich selbst: Das dauernde Grübeln (ist das was, ist das nix, was mache ich damit, schmeiße ich es weg oder nicht!?) hatte ein Ende. Was für eine Befreiung! Befreiung zu akzeptieren, dass das etwas ist, weil die Konzertbesucher und Familien in meinen Musikstunden Geschichten lieben und nach neuen fragen!

Diese Befreiung machte vieles andere klar! So dass am Ende des Monats von EInzel-Themen und -Bereichen die Architektur klar ist.

  • WER ich bin.
  • WOFÜR ich stehe.
  • WIE ich arbeite.
  • Wie alles ZUSAMMEN hängt.
  • DASS alles logisch ist.

    Der Artikel zum 19 Jahre selbstständig Sein hat da sehr geholfen. Dafür bin ich dankbar. Ich versöhne mich immer mehr mit meiner Vergangenheit und das bedeutet: Ich heile mich. (Und damit meine Familie. So hoffe ich begründet. )

Highlights des Monats Juni 2026

Mein Schatz und ich sind 14 Jahre zusammen, haben darauf sogar dreimal Spargel gegessen mit schneller Hollandaise- ein neuer Rekord!
 
Es gab die erste Woche mit Nüchternwerten Blutzucker unter 100, eine grüne Woche. Endlich sieht man etwas von all den Handlungen!

Die Zeitinsel-Strategie setzt sich zusammen. Mein Lebenshaus mit der Methode, die mehr ist, als deine Zeit zu planen.

6 weitere Volesebücher (je ca. 3.000 Wörter) geschrieben, sämtlichst neue Geschichten aus der Basis entwickelt.
– Felix und die verborgene Stimme (Magischer Drei-Eulen-Wald 3)
– Bei Vollmond im Burgberg (Magischer Drei-Eulen-Wald
– Als die Wege verschwunden waren (Magischer Drei-Eulen-Wald 5)
– Das Leuchten am Burgtor (Magischer Drei-Eulen-Wald 6)
– Beatrix in der Musikschule (Magischer Bauernhof 1)
– Dino-Geschichte (Ungewöhnliche Freundschaften 1)

Szenenplan und Bilder Roman 1 Stella und Norman (Geschichten aus Bergheide) ist im Prozess zur Vorbereitung auf den Schreib-Juli.

Loslassen von Altlasten:
Sperrmüll aus dem Spinnenkeller, viele Sachen aus der Familienzeit. Der große Gitarrenkoffer würde vom Äktesten abgeholt.
Geigen abgeben aus der MusikWerkstatt-Zeit der großen Musikschule mit 100 Familien- nochmals betrauern, dass es Vergangenheit ist.

Dino-Monat in den ELtern-Kind-Kursen.
Zum dritten Mal und nun machte es „Peng“ und alles setzte sich so richtig zusammen, es entstanden nebenbei neue Strophen und Lieder. Und eine Geschichte, die alle 3 Saurier zusammenbringt. Die Kinder verlangten nach MEEEEEHR, na bitte sehr: Eine lange Geschichte, in der die drei einen weiteren Freund finden. Daraus werden wiederum zwei weitere Bände entstehen. Wer hätte das gedacht.

Seit ich meine Kreativität von der Leine gelassen habe, läuft sie wieder mal zur Höchform auf. Und dass damit noch mehr Arbeit verbunden ist, macht ja nix, da ich Monsieur Claude an meiner Seite habe. Herrlich. Er will auch immer an die Sachbücher und Romane ran, aber nein. Das schreib ich allein. Ebenso wie mein Newsletter Ki-freie-Zone ist.

Aber: Es ist dafür gesorgt, dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen.

Mitte Juni: morgens ganz angekommen, abends kündigt Lieblings-Syrerin und der Sturm geht wieder los. Nach dem kräftezehrenden Auszug des Problemmieters wähnte ich die SItuation als beruhigt. Nein.
Also wieder neue Menschen als Mietinteressenten: „Nummer“ 1 frisch getrennt verschwindet von WhatsApp und erscheint auch nicht, „Nummer“ 2 meint, gleichzeitig an zwei Orten sein zu können und lässt 4 Leute den ganzen Sonntag warten. „Nummer 3“ ist minderjährig und aus der Ukraine. Er ist sicher hier bei uns richtig. Aber das Jobcenter könnte das anders sehen. TBC.

Die eigentliche Erkenntnis

Im Juni habe ich verstanden, dass ich nicht zu viele Projekte habe.
Ich hatte zu viele Ebenen vermischt.
Aus Aufgaben wurden Lebensbereiche.
Aus eher noch Chaos wurde mehr Struktur.

Die drei Lebensbereiche sind durchaus richtig:

Mission 63:
Alles ist, was mich persönlich betrifft, Haus, Garten, Finanzen, Beziehungen, die Adlerperspektive auf all meine Arbeitsbereiche (Reihenfolge rein zufällig)

Sarstedt:
Musikschule, Ort der Sichtbarkeit, Ort für Gemeinschaft, Kindergeschichten, der Leuchtturm, Marketing, …

Lebendasduliebst:
Training, Mentorin, Coaching, Sachbücher, Romane, Marketing, …

,,, sind als Cockpit gut, aber nicht zur Verwaltung der Aufgaben.


Für den Arbeitsplanung ist eine andere Aufteilung sinnvoller:

🎹 Sarstedt – Musik – Autorin

🏡 Lebendasduliebst – Lebenshaus

🌿 Haus – Garten – Ordnung – Geld

Auf dem Lebenshaus-Board wohnt:

💛 Birgit – Gesundheit – Beziehungen – alles andere

Plötzlich hatte alles seinen Platz. Du kannst in diesem Video den Entstehungs-Prozess sehen, der nur wenige Minuten brauchte, da ich mich auf eine Anregung von „Chatty“ hingestellt und es einfach ausprobiert habe. Ich folge (meinen) Impulsen. Wie Maus Griseldis immer sagt: Einfach mal probieren, könnte funktionieren.

Es ist ein innerer Unterschied: Die Projekte in den 3 Bereichen und Grundlagen, Gewohnheiten, Ziele in einem größeren Kontext auf dem Lebenshaus-Board.
So entsteht ein Gefühl von Entlastung. Denn:

Nicht alles muss gleichzeitig wachsen.
Aber alles darf seinen Platz haben.

Es ist eine Entlastung, nicht alles auf dem Teller zu haben.

Und ich selbst verstand mehr über das Lebenshaus, das natürlich promt ins Buch einfließen wird:

Das Lebenshaus-Modell ist nicht „nur“ DAS präszise ANALYSE-Werkzeug,
schnell, klar und du kannst damit in die Tiefe gehen. Und noch tiefer, …

Es ist sowieso eine ENTWICKLUNGS-Werkzeug.

Aber es ist auch ein AUFBEWAHRUNGS-Werkzeug.
Dort wartet alles, was dir wichtig ist, bis seine Zeit gekommen ist!
Aber du ehrst damit deine Sehnsüchte, Wünsche, Träume …
Das Leben wird es dir danken.

Denn: ein Jegliches hat SEINE Zeit.

Das darf auch ich sehen und Projekte noch klarer definieren und terminieren.
Es gibt schon länger die Idee neben Wochenschwerpunkten, die schon Jahrzehnte eine gute Methode für mich sind (1 beruflich, 1 privat) in 2-Wochen-Blöcken zu arbeiten, z.B. eben auch im Marketing. Wo ich immer noch gern zu spät und zu wenige ausdauernd bin.

Ich arbeite also für mich aktuell ungefähr so:

1. Eine Cockpit-Datei mit vergangenen Erfolgen und Themen in den 3 Bereichen: Mission 63 (Zieldatum 4.2.2027), Sarstedt, Lebendasduliebst- da sind auch höchst private Dinge drin!
2. Halbjahresplanung und Monatsschwerpunkte in Notion.
3. Wochenschwerpunkte in Notion. Wo eben auch Termine, Zieldaten einfließen.
4. Mein Kanban-Board (ToDo, In Progress, Done), wo aber nur grobe Projekte dargestellt sind.
5. Wochenplanung in Papier, auch nach Kalender, sowohl was Aufgaben in jedem Bereich als auch die Verteilung auf die jeweiligen Wochentage betrifft. Das arbeite ich gern mit PostITs, die ich leichter verschieben kann, statt immer durchzustreichen.
6.Tagesplan, da hapert es noch. Meist schreibe ich all die Kleinigkeiten und Großigkeiten auf, nachdem (!) ich sie gemacht habe, um dem Gefühl entgegenzuwirken, es hätte nix stattgefunden, was einem ja die Paradigmen (die Glaubenssatz-Familien) weismachen wollen.

Für mein Leben wesentlich ist auch mein Glasperlen -Spiel, das am Monatsende ausgewertet wird. Ich habe es erst 3 Wochen im Mai gemacht, Verleichtszahlen in Klammer. Wie aussagekräftig das ist? Für mich wichtig: Die Richtung soll stimmen!

Rot (Gymnastik/Gesundheitstermin) 16 (5)
weil ich die Gmnastik an meine Morgenrputine gekoppelt habe
Walken (30 Min. spazierengehen oder Vergleichbares) 11 (7)
wobei ich rund um Termine gelaufen bin und nich „einfach so“, aber immerhin.
Grün (abgeschlossenes Projekt) 14 (19) das macht gar nichts 😉

Ich liebe dieses Geräusch, wenn die Murmel ins Glas fällt. Dopamin pur!

Was erwartet mich im Juli!?

SOMMERPAUSE Geplante Projekte:

Arbeit an den Romanen Bergheide, es ist roughdraftchallenge! Hier kannst du kostenlos ein Projekt und ein Ziel definieren. Es wird in der Writung Community von Sarra Cannon Live Sprints geben … Ein Schreibretrat dort ist auch ein Pflichttermin für mich. Story Grid und Zettelkasten for Fiction Authors sind Pflichtlektüre.

Gesamt-Zertifizierung Impuls-Coach. Für jedes Modul und die Workshops bin ich schon zertifiziert, aber 18 Videos drehen, das ist im Juli Pflicht. Vermutlich wird es dort dann später angesehen wegen der Sommerpause, aber das macht ja dann nix.
Im Bereich Coaching ist der „Emotion Code“ von Nelson Bradley Pflichtlektüre.

Lebenshaus-Buch für Frauen soll feritg werden und editiert by myself. Zieldatum 8.8. Und ja: Es wird eins für Männer geben, das kann ich aus einem 50.000 Wörter-Sachbuch extrahieren.

Ein Spiele-Wochenende bei uns zuhause, leider hat sich die Familienfeier kurzfristig auf diesen Termin vorverlegt, so dass wir daran nicht teilnehmen können. Dabei ist ein Sommerwochenende in Regensburg immer so schön …

GARTEN-GARTEN-GARTEN da muss nach versäumten Monaten April und Mai dringend Grund rein. Eine Voll-Katastrophe.

Bonus-Enkelin-Zeit – in beidseitiger Unterstützung und gemütlicher Zeit.

Natürlich Vorbereitung des 16. Musikschuljahres– und die Aktion 15 Jahre Sarstedt.

Darüber hinaus will ich viel in der Natur sein, Ausfläge machen, auch mit Schatz. Wir werden sehen.

Wie war dein Juni und was hast du für Juli geplant!?

Hast du Bedarf nach einem „Midyear reset“ mit der Zeit-Insel-Strategie? Schreib mir gern unverbindlich an kontakt(at)birgit-brakebusch.de

Hab es schön, Birgit



Die Zeit ist reif- mein Februar 2026

Nach der Erstverschlimmerung und langsamen Konsolidierung im Januar, mehr hier, stabilisierte sich alles im Februar. Es blieb so gut wie kein Stein auf dem anderen, und es gab zur Belohnung einige Durchbrüche. Vor allem aber das Gefühl, dass jetzt die Zeit reif ist, um durchzustarten.

Voll im Umbau.

Im Dezember 2025 habe ich ja bei Sarra Cannon an „Path Forward“ und „HB90“ teilgenommen. Ich habe mir meine 3 Zielbereiche erstellt, die meinem Leben gemäß umfangreich sind.

Projekt 63 (Zieldatum 4.2.2027): Das ist mein persönliches Leben und das Admin sein meiner Arbeitsbereiche. Also der Teil von mir, der die Adlerperspektive einnimmt.

Sarstedt als der Herzensort meiner Sichtbarkeit in Musikschule, Coaching und Ort für Gemeinschaft.

Coaching und Bücher. Das ist der jüngste Bereich und der mit dem meisten Wachtums-Potenzial.

Durch diese Sortierung sind auch die darunterliegenden Projekte klarer geworden. Das Bild ist das von Dominosteinen, von denen der erste umfällt (also getan wird) und die anderen ebenso anstößt. Insofern gibt es mein großes Zeitstrahl-Board, das entsprechend weiterwandert im Jahr. Denn es gilt ja immer auf Meilensteine zuzuarbeiten. Hier wird das VIDEO verlinkt, sobald es erschienen ist.

Und ich habe ja mit meinen Leuten sofort auch mit einer Birgit-Version davon gearbeitet, da gab es auch echte Erneuerungen, weswegen das in „Von „Alles zu viel!“ zu „Alles klar!“ eingeflossen ist.

Geburtstag feiern!

Nach dem verkorksten Januar bangte ich darum, ob ich wie so oft an meinem Geburtstag krank sein würde, aber nein! 🎉An zwei Tagen feierte ich meinen 62. Geburtstag voller Freude 🎉mit wunderbaren Torten meines Mannes, 🎉gut gelaunten Gästen und 🎉Brettspielen. Samstag das erste Mal in Sarstedt, was ein besonderes Geschenk für mich war- das hatte ich mir solange schon gewünscht. Sonntag in Hannover. Ich habe mir Geld gewünscht für eine Handpan. Im Prozess des Aussuchens habe ich mich umentschieden und eine Zungentrommel von SELA, eine schamanische Trommel und eine Ocean Drum gekauft, die nun mein 🎵 Leben und meine 🎵 Musikschule bereichern – dank meiner so liebevoll großzügigen Gäste. 🙏🏻

Publish and Thrive- der Kurs für die Autorin!

Im Januar hatte ich mich eingeschrieben, im Februar ging es los: Insgesamt 6 picke-packe-volle Wochen mit Content rund um Bücher schreiben, veröffentlichen, vermarkten- oder anders gesagt: Ich nehme mein Autorin sein ernst. Ein großer Schritt nach vorn! Und nach HB90 ein weiterer Prozess, der in der Tiefe aufräumt. Da bleibt kein Stein auf dem anderen. Zum Glück komme ich mit solchen Selbstlernkursen ja sehr gut zurecht- das habe ich geübt- und insofern bin ich uptodate. Und das Ganze hat Folgen:

  • eine neue Farbpalette fürs Coaching und Bücher, das auch die Musikschule beeinflusst.
  • Eine Neuordnung der Sachbücher auf eine Lebenshaus-Reihe als Alleinstellungs-Merkmal
  • eine Neuordnung der Romanwelt, habe Outlines für 7 Bände 😂

Ja, allein Autorin zu sein, würde meine Woche mit Aufgaben ausfüllen. Aber wie Sarra Cannon auf andere Art auch, habe auch ich andere Bereiche, die mich erfüllen und meinen Lebensunterhalt sichern.

SARSTEDT- und mal wieder: ICH bin das Problem.

Machen wir usn nichts vor: Bildung anzubieten ist heutzutage ein schwieriges Geschäft. Landauf landab pfeifen es die Spatzen von den Dächern. Alle Kolleginnen, selbst die mit großer Medienpräsenz, klagen über schwindenden Zulauf.

Es gibt Dauerprobleme bei mir: Zu späte Werbung, zu handgemacht, zu … wirkungslos.

Dennoch gilt ja: wie INNEN so AUSSEN. Also muss das Probem auch in mir liegen. Und die Erkenntnis traf mich hart: Ich wartete als Kind vergeblich darauf, dass jemand kam. So ist das in meinen Kursen auch 😌.

Ich habe mir selbst meinen Ruf mit meinen Dauergeschenken kaputt gemacht.

Schnupperstunden, FamilienFREUtag, Sams-TANZ – alles, was ich so freigiebig gebe, hat nur vermittelt: „Das ist nichts wert!“. Nach einem besonders krassen Schnupperstunden-Erlebnis habe ich es endlich kapiert – DANKE DAFÜR!

40 Jahre plus Musikunterricht, 10 Jahre + Vorschulkurse, eine eigene Geschichtenwelt, Konzepte, die Musik, Bücher, Sprachförderung und Kreatives einzigartig verbinden- das darf doch einen entsprechenden Energieausgleich bekommen. Also gibt nun auch bei mir Kurse zu kaufen – ohne schnuppern, genau wie an der VHS und bei Kolleginnen auch. Kurse mit kürzerer Laufzeit sind teurer. Bestandskunden haben die Möglichkeit, zu den gebuchten Konditionen zu verlängern- eben auch mit einem Freimonat im Sommer. Punkt.

Das muss nun umgesetzt werden, ebenso wie die neue Farbpalette, der neue Flyer, die Homepage, das Schaufenster …

Sehr erfreulich sind vier neue Klavierschülerinnen samt Mamas, die mitlernen wollen. Insofern gibt es die Idee mit Mama-Klavier samstags. So wie mitunter samstags in Sarstedt Verhinderungspflege stattfindet für Kinder mit Pflegegrad 1. Hier kann ich meine Erfahrung als pflegende Mama mit meiner Musik und Kreativem verbinden.

Vorbereitung Halb-Marathon.

Welche Vorbereitung!? Ich war so beschäftigt mit der Medikamenten-Umstellung und Arztbesuchen, dem Täglichen, dass ich dazu nicht wirklich gekommen bin. nun sind es noch rund 40 Tage. Gehen wir es an, im wahrsten Sinne. Und schon kollidiert das Training wieder mit der Gartenarbeit. Neben den alten Problemen gibt es ein neues: Brombeeren, ach wie scheußlich.

Gut eingeübt: 15-Minuten-Zonenputzen.

DAS hat endlich geklappt. Auch wenn ich die Zonen nicht wöchentlich einheitlich setze, sondern nach Bedarf. Aber darüber bin ich echt froh, dass das nach Jahren nun läuft! Überhaupt bricht rund um Geburtstagsfeier, Abendessen mit syrischem Zwischenmieter oder anderen Besuchen keine Panik mehr aus. Sehr angenehm.

Der Monat endet mit der Wiederholung der FINANCE MASTERCLASS.

März 2024 war das ein Live-Event, das ich mit meiner lieben Heike besuchte. Da begann unsere gemeinsame Damian-Reise. Nun stellen wir erfreut fest, wie viel sich getan hat. Obwohl bei mir sich durch die Mieter ja meinen Einnahmen stabilisiert haben, habe ich an den weiteren Grundlagen nicht gearbeitet. Weswegen das Teil vom „Projekt 63“ ist. Es tut aber unfassbar gut, festzustellen, dass so viele negative Glaubenssätze ihre Macht über mich verloren haben. Danke. Danke. Danke.

Was sonst noch so war:

Die Stabilisierung der Diabeteswerte reicht meiner Diabetologin nicht aus. Nun gibt es also Bettkanten-Insulin. Ich habe geweint beim ersten Spritzen. Denn das ist für mich eine unfassbare Niederlage. Daran merkt man schon, dass das ganze Thema schief liegt. Aber dieses dauernde „noch ein Medikament mehr- es lebe die Pharma-Industrie“ finde ich schwierig. Ich engagiere mich ja (auch finanziell) mit anderen Maßnahmen von ZINZINO und Haferlöwe, meine Ernährung ist mittlerweil so großartig, mein Gewicht auch. Und trotzdem.

Beim Netzwerken in Sarstedt fand ich in der Praxis von den Keßlers vielleicht eine Antwort auf dieses Problem. Es war sehr besonders, die alte Location wiederzusehen, die von 2013 – 2016 unsere MusikWerkstatt beherbergte. Der von mir dort geschenkte Fußboden in zwei Räumen liegt noch.

Sperrmüll: In den Geburtstags-Vorbereitungen entlastet ich ja mein Zimmer von vielem aus meiner Mama-Zeit. Was für eine Wohltat.

Vorsorgetermine wurden wahrgenommen. Alles gut.

Der Wasserschaden, der mich seit September in Arbeit gehalten hat, und selbstverständlich von der Versicherung übernommen werden sollte, ist nur eine Undichtigkeit, kein Rohbruch. Die 1.500€ sind also meine Aufgabe 😡. Na danke.

Was mich im März erwartet:

  • Die Ordnungs-Challenge LINK startet!
  • Laufen, laufen, laufen und endlich Gymnastik!
  • Am Monatsanfang kommen die zwei Dauermieter aus Syrien bzw. Ecuador vom Heimaturlaub zurrück. Dann wird es hoffentlich, was die Extraarbeit in dem Bereich angeht, ruhiger.
  • Umorganisation des Marketings auf die neuen Farbpaletten.
  • Flyer erstellen und verteilen. Verbinden mit laufen!
  • In Sarstedt Schaufenster neu gestalten, weiter das „Lager“ entlasten und neu organisieren.
  • Trommelkurs Mittwoch 18:15 Uhr für Erwachsene startet.
  • Noch zwei Wochen „Publish and Thrive“.
  • Start im Garten, Dicke Bohnen habe ich schon gelegt.
  • viele Termine rund ums schöne Spielen.

Neuer Monat – neue Chancen – für dich auch!?
Birgit #lebendasduliebst




Endlich wieder ICH – November 2025

Nach 4 Monaten Ozempic (in seiner ursprünglichen Verwendung als Diabetis-Medikament) durfte ich es absetzen. Erstaunlich, wie schnell ich wieder Birgit wurde. Tatkraft, körperliche Kraft, keine psychischen Eintrübungen mehr – eben das Gefühl, mein eigenes Leben wieder steuern zu können.

Erkenntnisse aus 4 Monaten Ozempic:

Diese „Episode“ lässt mich wissend zurück über ein Thema, über das wir in der Gesellschaft nicht diskutieren:

  • Wie viele Menschen von Medikamenten gesteuert sind, statt von sich selbst.
  • Wie viele Mitglieder unserer Gesellschaft durch gesellschaftsfähige Medikamente (und natürlich auch Alkohol,…) in ihrer Persönlichkeit gedimmt und verändert sind.

Diese Erfahrung hat mir gezeigt,

  • wie viel mit glasklarer Selbstführung dennoch möglich ist.
  • wie viel Kraft das aber zusätzlich kostet.

Es gibt keinen Ersatz für Selbst-Führung und 100 Prozent Sebstverantwortung.

Eine Nebenwirkung dieser Erkenntnis ist ein Brennglas auf dieses Thema in Bezug auf Situation, Reaktionen, Menschen und ihre so herrlich unbewusst getroffenen Fehl-Entscheidungen, ihr Verschieben des Lebens, auf das ich regelrecht allergisch reagiere. Ich sehe es jetzt überall – natürlich auch bei mir. Dennoch wurde auch daran wieder viel geleistet im November 2025:

November-Rückblick, NaNo- und sonst noch°?

Der November ist traditionell vom NaNoWriMo geprägt, vom NationalNovelWritingMonth. Der Monat, in dem man sich hinsetzt und eine neue Geschichte von Grund auf schreibt- eine Rohfassung, die man dann natürlich noch überarbeiten muss. Die Idee ist bahnbrechend: In dem trüben November eine Indoor-Aktivität, auf die man sich freut, die Gemeinschaft schafft und etwas Neues hervorbringt. Eine ganz besondere, schwer zu beschreibende Stimmung, die durch die Homepage des Nano.org noch verstärkt wurde, wo man seine Wortzahlen eintragen und sehen konnte, ob man noch im Plan ist oder nicht. Und man kann sich mit den anderen batteln, einander schreiben, wieviel Wörter man nun geschafft hat- und sich gegenseitig feiern. Wenn man es denn geschafft hat, kam der Konfettiregen, ein unbeschreibliches Gefühl, das ich zweimal erleben durfte. Ja, ich kam natürlich ziemlich auf dem Zahnfleisch an (und auch mit Sachbüchern statt mit Romanen), aber dennoch …

Mission 30×30

Dieses Jahr also die Erlaubnis, endlich mal wieder in die Romanwelt in Bergheide einzutauchen. Stella und Norman, Saskia und Paul, Anna und Mark, … und all die anderen Paare wiederzutreffen, die ihr Dorf wieder zum Leben erwecken. Und denen, die natürlich dagegen etwas haben.  Damit es auch ein bisschen spannend ist.

Ich habe zwei Romane mit insgesamt 55.000 Wörtern geschrieben, beide für sich allein zu kurz. Die idee vom Doppelband spukte herum. Es war aber auch klar, dass in das Bauchgeschriebene noch Struktur gebracht werden muss. Dass weiterhin die Zeitform, der Point of View POV, die Sicht, aus der eine Geschichte erzählt wird, beachtet werden muss. Und dass „Fleisch an die Knochen“ muss, also mehr Gefühle, so manche Beschreibung und mehr klaren Pfeil auf dem Kopf, also: Was will die Figut?Und was tut das für die Geschichte. Kurz gesagt: So viel Handwerk, das mir fehlte, ich erlernt habe und nun einbringen darf, ja muss.

Außerdem ist mir zur genau rechten Zeit Sarra Cannon (Heart Breathings) über den Weg gelaufen, die auch eine allgemeine Planungs-Queen ist mit ihrem Kanban-Board, das mich echt nach vorn gebracht hat. Seit Mitte November habe ich also auch eine kleine Plotting Wall und lerne, wo welche Szenen hingehören, was nicht gut sitzt. Und die hilft auch beim Einfügen der Szenen aus dem 2. Band in den ersten. Das ist zunächst einmal ein Puzzle, eine ungefähre neue Aufteilung ist klar. Aus Band 2 wird Band 2 und Band 3. Was an Handlung eingefügt wird, steht thematisch auch fest. Aber ansonsten ist es ein Puzzle, unbefriedigend- aber auch ein großes Abenteuer, denn so etwas habe ich noch nie gemacht. Und ich glaube hier trennt sich die Spreu vom Weizen!

„Lösch‘ doch einfach alles!“

Das schrie mir tatsächlich eines meiner Paradigmen so richtig frech ins Gesicht. Es malte mir aus, dass ich doch was Neues schreiben könne und dieses schöne Gefühl, wenn etwas ganz Neues entsteht, dann wieder fühlen könnte. Für eine Millisekunde dachte ich an mein drittes Sachbuch „Prioritäten- der Schlüssel zum Leben!“ , aber dann war der Spuck vorbei. Das Paradigma bekam den Doppel-Fikko zu sehen- und weiter ging es.

30×30 erfüllt, dennoch nicht fertig.

Das ist natürlich unbefriedigend, denn für Dezember steht das Überarbeiten und die neuesten Erkenntnisse einfügen vom „Lebenshaus-Buch“ auf dem Plan. Und das bedeutet: Wieder mal kann ich den Zeitplan nicht halten. Und diesmal bin ICH ursächlich dafür verantwortlich. Nicht so, wie Learn4life mit dem Dauer-Verschieben des Erscheinens der beiden Sammelbände „Familienglück“ und „KreativitätsFLOW“, sollte am 25.5.2025 erscheinen- ein schönes Datum. Aber die Wirklichkeit ist eine andere.

Dennoch geht es weiter- und ich werde dich hier und im Newsletter (Eintrag unten) auf dem Laufenden halten. Dort gibt es auch immer ein aktuelles „Behind the Scenes“, das dir zeigt, wie es auch bei mir rauf und runter geht – und wie ich dennoch Kurs halte! Ich bekomme immer das Feedback, wie lehrreich das ist.

Mission 420 km bis Jahresende.

Die andere Mission ist auch unter Beschuss gewesen schon im Oktober. Das Ziel: täglich 5 km Alltagsbewegung plus Spaziergänge, eigentlich Wanderungen (welche Wanderungen!?) für die verbleibenden 84 Tage des Jahres, als ich mir diese Mission auf die Fahnen geschrieben habe. Und tatsächlich ist es erstaunlich, dass ich an einem tag nur in meinem Haus mit vielleicht einem kleinen Einkaufsweg 3 km auf der Uhr habe. Und an einem Kurstag in meiner Musikschule auch regelmäßig 10 km und wenn dann noch das Bringen und Holen der Bonusenkelin dazu kommt, sind es auch 13 km, geht doch! Endstand November: noch 152 km to Go.

Ich bin ein Mensch, der sich gern bewegt.

Je älter ich werde, umso mehr fällt mir die Ähnlichkeit mit meiner Oma Fienchen (Josephine) auf, die war auch schnell auf den Beinen. Meine andere eher nicht so. Und ich dachte, ich gehe mehr nach ihr. Äußerlich ist das auch so, aber das Gewicht ist zum Glück ein anderes und meine Agilität auch. Dennoch habe ich, was Muskeln betrifft, weiter Stagnation. Auch mein Faszienroller, von dem ich doch so begeistert bin, liegt weitgehend ungenutzt herum. Da ist also noch Entwicklungspotenzial.

„Ich verbessere meine Umgebung!“- geht weiter!

Es war legendär und hat meine Leben für immer mit einer Referenzerfahrung bereichert. Der Titel ist so schön offen. Im Moment gibt es die „Kartons des Grauens“- und das mit großer Verspätung. Im Ordnungs-Oktober war das ein beliebtes Thema im Fülle-Club, verbunden auch mit den Gruselschränken, den Energievampieren und anderem, was zu Hallowen passte. Ich bin erst im November gestartet und die Zahl liegt unter zweistellig, leider. Aber trotzdem wird das weitergehen.

Das größte Projekt: Eines für mich- für uns!

Seit dem Beginn des Ukraine-Kriegs schlafen wir oben in Tilmans Arbeitszimmer auf einem seeeehr alten Schlafsofa. Jetzt war ich die Schmerzen jeden Morgen leid, und meldete es Ende November zum wohl letzten Sperrmüll an.Diese Entscheidung ist mir unglaublich schwer gefallen. Ich denke ja iemmer „Geht ja noch, andere wären froh. Ist das wirklich nötig!? Könnte man nicht auch einen Ringtausch im Haus machen. Verschiedene Möglichkeiten spukten in meinem Kopf herum. Bis ich meine Vorauswahl mit meinem Mann absprach und das Okay bekam, auf „Bestellen“ zu drücken. Ruckzuck wieder Platz im Kopf. Was man immer vergisst: Ein Projekt besteht aus viiiielen einzelnen Schritten und auch der Nachbereitung, in der das Verpackungsmaterial entsorgt werden darf. Als der Sperrmüll dagewesen war, schaute ich fasziniert und dankbar diese Leere an. Und spürte, dass mein System noch ein wenig brauchen würde, um wirklich zu realisieren: Es ist geschafft. So wundervoll, morgens ohne Schmerzen aufzuwachen. Danke. Danke. Danke.

Ein erstaunlicher Neuanfang: Kochkurs in der Musikschule!

So einen Kochkurs „anti-entzündliche Ernährung“ mit dem Team Christina Liefland und Isabella Kemnitz wollte ich schon lange besuchen. Als ich gefragt wurde, ob wir das in meinem Raum machen könnten, hatte ich Fragezeichen im Kopf. Mit meiner kleinen Pantryküche da hinten!? Nein, mit dem Thermomix natürlich. Großartig. Es war ein voller Erfolg, drei Gänge bekamen wir auch noch zu essen, herrlich! Wiederholung einmal im Monat geplant. Lasst uns Sarstedt gesünder machen!!!

Und endlich: Wieder ich selbst sein.

Ich durfte Ozempic absetzten und nach einem Test bekam ich nun Jardiance für bessere Zuckerwerte. Schon die erste Woche ohne Ozempic brachte schnell meine Kraft zurück, auch meinen Mut. Nach dem Diabetologentermin ging ich an den Maschsee. Endlich wieder richtig laufen. Und dann kam der Punkt, an dem ich spürte: Jetzt ist es nur noch ein mentales Problem – und mein Mantra setzte ein, das mir die Vorbereitung auf den 10-km-Walk geschenkt hatte: „ICH schaffe mir mein Leben, das ich liebe, liebe, ich schaffe mir mein Lebendasichliebe!“ und das mit dem Betonungs-also Fußwechsel. Und dann überholte ich die, die doch flott unterwegs waren mit so viel längeren Beinen als ich. 5 (läppische) Kilometer am Stück, zuvor aber undenkbar. Was für ein Geschenk, so viel Lebendigkeit, und keine Schmerzen, kein Muskelkater, keine Müdigkeit. Als wäre nichts gewesen. Als hätte ich nicht 4 Monate verloren. Als wäre ich nicht übermäßig anfällig gewesen. Und als hätte ich nicht nix abgenommen. Nicht mal das.

Man nennt es glaube ich Schaffenskraft. Ein wahres Wort. Das hatte mir gefehlt, obwohl ich auch unter Ozempic viel innere Arbeit geleistet habe und ein großes tragendes Bild bekommen habe.

Ein wunderbarer Monatsabschluss: Geburtstag und Familientreffen mit Tanz!

Der Schwager wurde 60 und feierte eine denkwürdige Fete in seiner Werkstatt-Halle mit indischem Food-Truck, einem unglaublichen Dessert-Buffet und vielen gutgelaunten Gästen: Familie, Freunde, Werkstatt-Familie, Chor-Familie- kaum einer ließ es sich freiwillig nehmen! Die viele Arbeit wurde belohnt. Und ich genoss es, mal wieder mit meiem Lieblingsmann zu tanzen und freute mich über das viele leckere Essen mit guten Gesprächen in Familie Brakebusch.

Was steht im Dezember für mich an!?

  • Mieterwechsel und hoffentlich noch eine Zwischenvermietung im EG
  • Weiterarbeit an der Romanwelt.
  • Parallel oder wie das Lebenshaus-Buch überarbeiten !?
  • möglichst wenig handverlesene Termine. Ich genieße das als ehemalige Kirchenmusikerin, wo der Dezember „Haupt-Kampfzeit“ war. Und hoffe darauf, es endlich mal zur Weihnahctsfeier der Schreibgruppe WOBBS zu schaffen, auf einen Spieletag mit Freunden, einen Kochkurs in der Musikschule, ein Treffen in internationaler Runde, eine Adventsstube (erstmalig seit 2017 wieder) und den Besuch des besten aller Stiefsöhne.
  • und natürlich die etwas andere Rauhnachts-Begleitung: Die Neustart-Challenge. Trag dich in den Newsletter ein, sie ist kostenlos, aber alles andere als wirkungslos.

Wie war dein November? Und was steht für dich im Dezember an? Kommentiere gern, das freut immer
Birgit #lebendasdulienst

Meine To-Want-Liste für das 3. Quartal 2025

Im Juli 2025 ist meine prall mit Aufgaben gefüllte Sommerpause. Im August startet das Musikschuljahr. Zwei Bücher, an denen ich beteiligt bin, erscheinen. Meine musikalischen Eltern-Kind-Kurse werden mehr auf meine Geschichtenwelt bezogen und Instrumente spielen eine größere Rolle als bisher, wie sich die Eltern es wünschen, … Vieles von dem, was langfristig vorbereitet wurde, wird in diesem Quartal sichtbar. Und damit sollte sich meine Sichtbarkeit und Wirksamkeit erhöhen!

Was mir persönlich wichtig ist.

  1. ❌Quality-Time mit meinem Lieblingsmann auch mal wieder im Kino oder so verbringen.
  2. ✅Endlich mindestens mit den Füßen ins Wasser … es ist SOMMER, Birgit!
  3. ✅Zeit mit meiner Bonus-Enkelin und ihren Eltern verbringen.
  4. ❌Wieder regelmäßig im 3TH (Table Top Treff Hannover) zum Brettspielabend auftauchen.
  5. ✅Mal wieder bei uns zuhause einen Spieletag machen. ✅
  6. In den Ferien mal online ✅und ansonsten auch mal wieder live in der Schreibgruppe WOBBS auftauchen.❌
  7. ❌Ein Internationales Sprach-Café mit unseren Mietern und Gästen veranstalten bei Eisbuffet.
  8. ✅Anfang September Schreib-Wochenende mit WOBBS in Altenau.
  9. Ende September 30 km wandern: https://mammutmarsch.de/50-km-marsch/mammutmarsch-hannover-30-55-km❌ war krank. Tochter und Freund haben die 30km gefinished 🏆🏆

Meine Business-Ziele für das 3. Quartal 2025

  1. ✅Mein Unternehmen in allen Bereichen nach dem Entrepreneuer Organisation System aufsetzen und insofern alles in den Visions-Tracker bringen.✅
  2. D✅ie Quartalsziele deutlich machen, die Hindernisse benennen und an den Lösungen arbeiten. Dabei täglich dranbleiben und Buch führen.
  3. Immer mehr System in alles hineinbringen💙 und mich in Haus, Garten, Technik und Finanzen unterstützen lassen.💙
  4. Das Buch „Familien-Glück“ auf der Plattform https://learn4life-edition.com/ erscheint.❌ Damit ist meine Ursprungs-Positionierung „Familienglück mit Handicap“ aktiv, und ich freue mich, Mütter von Kindern mit Herausforderungen in meinen Programmen zu sehen. Insofern wird die Homepage https://familienglueckmithandicap.de/ befüllt..💙
  5. Das Buch „Kreativitäts-FLOW auf der Plattform https://learn4life-edition.com/ erscheint. ❌Damit untermauere ich meine Expertise als Expertin für kreative Selbstfürsorge mit dem Übeglück-Prinzip, dem Lebenshaus-Modell, dem Zeitinsel-Konzept, Journaling-Impulsen, dem Lebenshaus-Ordner als Visions-Zentrum.
  6. Meine musikalischen Eltern-Kind-Kurse starten und werden gut gefüllt💙. Die ersten Veranstaltungen „Klang Kraft“  für Frauen starten ✅ und werden gut besucht. Ich nehme 6 Klavier-Schüler*innen auf.💙
  7. Der Fülle-Club füllt sich💙, der Fülle-Treff ist nachgefragt💙. Die ganze Struktur meines Business hat sich gefunden und schnurrt wie ein Kätzchen. ✅Auch das Coaching in Hannover, ggf. mit Übernachtung, wird gut angenommen.❌
  8. ❌Ich wünsche mir eine Online-Männergruppe im Fülle-Club.
  9. ❌Ich starte damit, Meine Leadys zu finden https://www.leady-family.com/ und die internationale Gemeinschaft auf- und auszubauen. Ein Gästezimmer für leadys aus aller Welt steht nun in Hannover bereit.

Meine Gesundheits-Ziele für das 3. Quartal 2025

Ich bin stolz auf das in den letzten Monaten Erreichte. Eine große Umstellung in Bezug auf Gesundheitsroutinen, Essenspausen u.v.m. Nun darf ich wieder mein Walkingprogramm starten. Das große Ziel: den Halbmarathon am 12.4.2026 packen. 🟢 Auf dem Weg dahin am 27.9. schon mal 30 km Wandern. Man braucht halt Ziele und Meilensteine. Wer rastet, der rostet.❌

  1. ✅50.000 Schritte plus x jede Woche machen. Dafür Zeit einplanen und Uhr umbinden.
  2. ❌Endlich jeden Tag Gymnastik machen und Muskeln aufbauen mit Youtube (Gabi Fastner).
  3. 💙Und meinen Faszien-Roller (Styleholz, ein österreichisches Familienunternehmen) benutzen.
  4. ✅Jeden Tag eine Mahlzeit mit Haferlöwe ersetzen.
  5. Mit meinem Mann schwimmen gehen. ❌Die davorliegende Hürde meistern.❌
  6. ❌Die antientzündlichen Rezepte der Kochbücher, die ich angeschafft habe auch mal nachkochen. Wie früher: ein neues Rezept jede Woche.

Meine Wohn-Ziele für das 3. Quartal 2025

  1. Den Garten gemeinschaftlich auf Vordermann bringen ❌und eine Party feiern.❌
  2. Auf dem Weg zur Gäste-WHG im UG: Den Keller weiter entlasten und Pläne machen für den Fußboden, das Kellerbad, die Möblierung …❌(uns haben andere Baustellen in Atem gehalten, der Wasserschaden und das Dachfenster-Problem)

Meine Schreib-Ziele im 3. Quartal

  1. Wichtig ist mir in meiner Sommerpause im Juli die ganze Visionsarbeit. ✅Hier spielt eine große Rolle die Umgestaltung und weitere Ausgestaltung meiner Geschichten aus dem Drei-Eulen-Wald für die Musikkurs-Kinder.💙
  2. ✅Den Text Familien-Glück und KreativitätsFLOW darf ich noch für die Hörbücher einsprechen. Darauf freue ich mich.
  3. ✅ Es zieht mich sehr nach Bergheide in meine Romanwelt, dafür nehme ich mir im August Zeit, auch damit ich dann am Schreib-Wochenende da ordentlich ranklotzen kann.und danach.
  4. ✅ Es klärt sich auch, wann es mit der Überarbeitung des Lebenshaus-Buches und dem Kurs weitergeht.

to be continued.

Birgit #lebendasduliebst

💙 bedeutet, das Projekt ist Work in progress, geht also weiter …

Irritationen als Katalysatoren: Rückblick Juni 2025

Der große Brocken

Das dritte Wochenende der Impulscoach-Ausbildung liegt hinter mir – und ich bin einen großen Schritt weiter in meine Rolle als Coach hineingewachsen. So viel durfte sich transformieren. Die Arbeit mit meinen Kundinnen und Weggefährtinnen erfüllt mich zutiefst. Meine Zukunft liegt so klar vor mir wie selten zuvor. Die Milchglasscheibe, die mich so lange daran gehindert hat, klar zu sehen – sie ist verschwunden. Danke. Danke. Danke.

Ein weiterer Schritt: Lizenzen loslassen – mehr „Ja!“ zu mir.

Ich lebe ohnehin in zwei Welten: Musikschule und Lebendasduliebst – mein Herzprojekt für Coaching, Training und Mentoring. In der Musikschule schwang nappydancers noch mit, im Coaching Instant Change – doch beides passt nicht mehr zu meinem Weg. Ich kritisiere nichts davon, beides hatte seine Zeit. Aber jetzt ist der Moment, bewusst loszulassen. Auch wirtschaftlich ist das stimmig – und diese Klarheit erleichtert die Entscheidung.

Chronisch krank – und endlich hinschauen

Seit 2014 lebe ich mit Typ-2-Diabetes. Die genetische Veranlagung war da, ein traumatisches Erlebnis der Auslöser. Meine Haltung dazu war lange: Wut. „Das auch noch!? Womit habe ich das verdient!?“ Und gleichzeitig: Wechseljahre. Wir versuchten es mit Humor zu nehmen: Ist es der Stress, sind es die Hormone, ist es der Zucker – wir wissen es nicht!? Dass unser Nachbar sieben Tage die Woche vom frühen Morgen bis abends mit dem Bohrhammer zugange war, hat nicht gerade zur Entspannung beigetragen.

Dieses Frühjahr war mein bisher stärkstes Quartal: Ich habe 10 km am Stück geschafft, mich energiegeladen und stark gefühlt. Und dann kam der Schock: Der höchste Langzeit-Blutzuckerwert bisher – als Reaktion auf den neuen Cholesterinhemmer. Ein Weckruf. Nach 11 Jahren. Und die Frage: Ist es schon zu spät?

Die Antwort lautet: Jetzt ist der Moment.
Jetzt bin ich die, die sich wirklich um sich kümmert. Denn sonst tut es niemand. Ganz konkret:

  • Endlich wieder das Blutzuckermessgerät aktivieren – auch wenn mir die Zahlen manchmal nicht gefallen. Hinschauen. Verstehen.
  • Ich habe jetzt eine Medikamenten-Box – weil ich sonst meine freiwilligen Supplements nicht geregelt kriege. Ein paar Euro gut investiert.
  • Mein Schrittzähler zeigt: Ich komme mit Alltag und Garten locker auf 8–10.000 Schritte. Aktuell gilt: Entweder Walk oder Garten – beides zusammen kommt bald wieder.
  • Ich dokumentiere mein Essen, halte Pausen zwischen den Mahlzeiten ein, lasse das zweite Frühstück weg – und sehe echte Fortschritte auf der Waage.
  • Ich habe verstanden: Die „Inner Voice“, die sich am Ausbildungswochenende gezeigt hat, war der Schlüssel zu tiefgreifender Veränderung mit Leichtigkeit.

Wenn du auch etwas loslassen willst, das dich blockiert – schlechte Gewohnheiten, alte Muster – dann kann so ein Prozess Wunder wirken. Melde dich gern bei mir!

Um Hilfe bitten lernen

Ich darf mich bewusst entscheiden, meine alte Core-ID – „Ich muss immer alles alleine machen, mir hilft sowieso niemand!“ – zu überschreiben. Seit über einem Jahr habe ich mit dem wunderbaren Axel Heller jemanden an meiner Seite, der mir bei Reparaturen zur Seite steht. Dass er aus eigenem Antrieb einen Musikwald in meinem Unterrichtsraum gestaltet hat, ist für mich ein Geschenk – und alles andere als selbstverständlich.

Ich habe in den letzten Monaten viel verändert, neue Gewohnheiten in Haus und Garten etabliert – mit großem Erfolg. Und doch merke ich: Es macht müde, so viel Verantwortung allein zu tragen. Also übe ich mich darin, meinen Lieblingsmann aktiver in meinen Alltag einzubeziehen und ganz bewusst um Hilfe zu bitten.

Diesen Weg möchte ich weitergehen – vielleicht sogar in Form eines Gemeinschaftsgartens für unsere Hausgemeinschaft. Wer weiß? Der Gedanke beginnt jedenfalls zu keimen.

So wertvoll: Gemeinschaft

Wir sind jetzt einige Wochen im Fülle-Club von Lebendasduliebst zusammen. Und es fühlt sich an wie ganz wunderbar normal. Aber auch im Haus die Erkenntnis: Gemeinschaft braucht Kontaktpunkte. So also ein erst drittes Mietermittag-Essen, für ein ganzes Jahr viel zu wenig. Das darf sich ändern. Die Lieblings-Syrerin konnte nicht dabei sein, da gab es also nachgeholte Schnatter- und „Schnabulierzeit“. Herrlich, vom Lieblingsmann bekocht zu werden.

Schuljahresendspurt plus Extra-Probleme

Gesperrter Homepage-Account, mein Sturz am Freitag, dem 13. Juni 2025, ein Glückstag. Zum einen konnte ich das dritte Ausbildungs-Wochenende weiter absolvieren und abschließen. Zum andern kam wenige Stunden später Klarheit. Ich hatte mich im Zusammenhang mit dem gesperrten Homepage-Account immer sagen hören: „Na ja, „Familienglück mit Handicap“ betreibe ich ja gar nicht. Das arbeitete in mir. Es war doch mein Anliegen, aus meiner eigenen Erfahrung Mamas von Kindern mit besonderem Bedarf zu stärken. Aber wie kann ich das tun und meine Kinder, alle nun 30 oder älter, außen vor lassen!? Ich hatte keine Lösung, bis zu diesem Moment: Nein mir ist Familienglück mit Handicap nicht gelungen, weil mir wichtiges Wissen nicht zur Verfügung stand. Nun habe ich es aber und kann dir zeigen, wie es geht. So spreche ich von mir, und kann meine Kinder außen vor lassen.  Also die Entscheidung getroffen, dazu zu stehen- ohne konkret zu wissen, was das bedeutet. Und mit der Angst, wieder den „Bauchladen“ zu befeuern, den wir nicht haben sollen.

Zwei Wochen später werde ich gefragt, ob ich noch eine Autorin, einen Autor wüsste für den Band „Familienglück“. Mir fallen zwei Menschen ein. Am nächsten Morgen stehe ich senkrecht im Bett durch die Erkenntnis: ICH selbst bin doch die gesuchte Autorin! Also Text konzipieren, mich anbieten, Angst vor Ablehnung, die aber nicht kommt- im Gegenteil: Das bringt einen Aspekt, den wir noch nicht haben … Wunderbar.

Was ich in meiner Juli-Sommerpause vorhabe:

  • Den Familienglück-Text und Workbook-Text abgeben.
  • Kreativitäts-Flow und Familien-Glück fürs Hörbuch einsprechen.
  • Meine Homepages überarbeiten.
  • ✅Zertifizierung Modul 3 der Impulscoach-Ausbildung machen.
  • Gesamt-Zertifizierung beginnen und möglichst abschließen.
  • Den Journaling-Juli anleiten – und selbst genießen. Mich dabei von Julia Cameron „Von der Kunst des kreativen Schreibens“ begleiten lassen.
  • Standort-Bestimmung 18 Jahre selbstständig mit so vielen Wandlungen.
  • Zweites Halbjahr planen.
  • Haferlöwe- Konzept lernen und einbauen. Denke vor allem an eine Abendmahlzeit.
  • Neue Kurskonzepte ohne Nappydancers, also meine Geschichtenwelt weiterentwickeln.
  • An und in den See gehen: Silbersee und Maschsee.
  • Mich durch den Garten wühlen 😂😂😂

Das Spannendste daran: Wie werde ich die Balance hinbekommen, um auch die Erholung zu tanken!?!?! Trag dich in den Newsletter ein, dann erfährst du es 😉.

Was hast du im Juli vor!?

Hab es schön!
Birgit

Mai Rückblick: Ein neues Normal!!

Der Mai ist jedes Jahr wieder ein Fülle-Monat, die Natur explodiert, Farben breiten sich auch. Und oft ist das auch im persönlichen Leben der Fall. So auch bei mir 😊.

Viele Treffen mit wunderbaren Menschen!

Gartenarbeit bei meiner Bonus-Enkelin, ihr Besuch mit Spielenachmittag bei uns. Erstes Fledermaus-Gucken auf der Terrasse mit unserer syrischen Freundin. Treffen mit Schreibfreunden. Am Maschsee sein. Mit Lieblingsmann regelmäßig auf der Terrasse Mittagessen.

Zertifizierung und Live-Workshop Modul 2 Impulscoach-Ausbildung

Schon auf Modul 1 Ende April hatte ich beschlossen, jeden Tag jemanden anzusprechen oder etwas anderes an Lebendasduliebst mit Menschen zu tun. Das brachte unheimlich Schwung und Freude. Wieder einmal hat es sich als gut erwiesen, aufzuschreiben, was getan wurde. Denn die ‚Quatschies‘, die Sätze, die dann kommen, kann man so entkräften. „Du hast doch nix geschafft!“ ist so ein Satz. Aber dann kann ich meine Aufzeichnungen zeigen! Und Ergebnisse gibt es auch: viele berührende Ziele-Gespräche, VAK-Prozesse* mit überraschenden Wendungen zur Tiefe in Themen wie Berufung und Vision fürs eigene Leben. Und drei Frauen, die sich entschieden haben, sich mehrere Monate von mir begleiten zu lassen. Insofern gibt es auch nach 1,5 Jahren den Fülle-Club wieder. Auf dass er noch vielen Menschen helfe, sich ihr Lebendassielieben zu kreieren.

*VAK bedeutet visuell, auditiv, kinästheisch … Es geht also um die fünf Sinne. Der VAK-Prozess ist eine unfassbar erholsame Fantasiereise an den Ort, an dem du dein zuvor formuliertes Ziel, dein Ideal, den Zustand, den du dir wünscht, schon erreicht hast. Was es genau damit auf sich hat, erfährst du gern in einem Vorgespräch- ebenso den aktuellen Preis für einen Prozess mit Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung.

Die Krise

Das Untersuchungsquartal Februar bis April in Bezug auf meinen Diabetes war ja das beste meines bisherigen Lebens. Ich erfreute mich an einer Zeit voller Schaffenskraft und Energie. Ich fuhr einen Erfolg nach dem andern ein und fühlte mich so viel mehr angekommen in meinem Leben. Klarheit machte sich breit und ein neues Lebensgefühl. Dahinein platzte nun im Mai die Nachricht davon, dass mein Langzeitwert so hoch sei, wie noch nie. Das war ein Schock, und ich war richtig angepisst. Der Übeltäter war schnell ausgemacht: Der Cholesterinhemmer, der neu war.  Körperfett war bei gleichem Gewicht 3 Prozent hoch und Körperwasser 2 Prozent runtergegangen. Speckröllchen vorm Magen, die doch nun schon einige Jahre Geschichte waren, kamen zurück. Keine gute Sache. Zum Glück sprach ich mit meinem Umfeld darüber und die Schwarmintelligenz brachte schnelle Ergebnisse.

Ich durfte einige Lektionen lernen:

  • Wie sehr ich mich noch immer als Opfer sehe.
  • Dass ich nach dem veralteten 5-Mahlzeiten-Prinzip lebe.
  • Dass ich meinen Blutzucker ziemlich durchgehend beschäftige, z.B. weil ich Kaffee und Tee mit Milch trinke.
  • Dass mein Blutzucker-Messgerät ja schon viele Jahre „kaputt“ ist- und ich insofern beim Arzt falsche Angaben mache 😌
  • Trauer darüber, dass ich nicht früher der Mensch war, der sich gut um sich kümmert.

Ich entschloss mich also aufzuräumen und ging drei Wochen später gut vorbereitet zur Ärztin. Machte mich „nackig“. Das Ergebnis ist nur semizufriedenstellend, eine neue Medikation. Es bleibt abzuwarten, ob diese anschlägt.

Jedenfalls habe ich meinen Essensroutinen verändert, halte jetzt Essenspausen ein, mein zweites Frühstück um 11 Uhr ist Geschichte. Statt schwarzem Tee mit Milch über Tag trinke ich jetzt den ursprünglich ja auch sehr geliebten Kräutertee und tatsächlich häufig einfach Wasser – früher undenkbar. Und ich gestatte mir natürlich Ausnahmen, wie beim Ausbildungs-Wochenende oder bei Einladungen.

Ich führe ein Protokoll dazu, wie immer „quick and easy“ in meinem Journal. Nach dem Essen nutze ich die steile Treppe in die erste Etage für Training, gestartet mit dreimal bin ich jetzt bei fünfmal und das hat Folgen: Meine Geschwindigkeit beim Walken hat sich erhöht. Das gibt mir Zutrauen dazu, am 12. April 2026 den Halbmarathon zu walken. 😊 Auf dem Ausbildungs-Wochenende habe ich einen 30-Minuten-Rundweg entdeckt, der mir half, trotz der vielen Lernstunden auch noch mehr Bewegung als dort eingeplant zu haben. Herrlich. Das Leben ist voll neuer Sichtweisen und Möglichkeiten.

Das Wunder

Womit wir bei dem Tag wären, den ich im VAK auf dem 1. Ausbildungs-Wochenende auf Ende Juli terminiert hatte: Das erste Mal 5.000€ auf meinem Hauptkonto sehen. Das war am 16. Mai 2025 der Fall, dem Tag, an dem das 2. Ausbildungs-Wochenende startete. Was war geschehen: Ich hatte Geld zurückgelegt in Erwartung einer großen zu tätigenden Nachzahlung an den Energieversorger, weil ja die Zahl unserer Mieter oben von einem auf drei gestiegen ist. Stattdessen bekam ich 2.000€ zurück, obwohl alle Zahlen stimmen. Neben der Befreiung von Sorgen darum und der Möglichkeit, die Kosten für das Buchprojekt früher zu bezahlen, war das ganz klar ein Geschenk vom Universum. Um mir zu zeigen, dass es möglich ist. Mein Kopf weiß natürlich, dass das (noch!) keine Coaching-Einnahmen sind. Dass ich es also nicht „verdient“ habe- und dennoch habe ich es verdient, bin es wert. Und das ist neu.

Mein neues Normal!

Früher hätte ich das nicht geschafft: Ein Wochenende voller Aktivitäten, Begegnungen, Bewegung – und trotzdem Energie, Freude, Kraft.

Nach einem intensiven Ausbildungs-Wochenende arbeitete ich einen vierten Tag: Freitag hatte ich morgens einen telefonischen Ziele-Workshop und war nachmittags in Sarstedt noch musikalisch und coachend unterwegs, dann erst um 23 Uhr erfüllt zuhause.  Samstag: Gartenarbeit bei Freunden, inklusive 6 km Walken. Sonntag: Brettspiel-Tag mit Lieblingsmann bei Freunden in Braunschweig mit wertvollen Gesprächen. Früher wäre ich nach dem ersten Tag platt gewesen. Heute merke ich: Das ist mein neues Normal.

Seit ich täglich kleine Entscheidungen für mich treffe – Bewegung, Austausch, Mut zur Sichtbarkeit – verändert sich mein Leben Schritt für Schritt. Und was ich früher für „nicht machbar“ hielt, geht heute mit Leichtigkeit.

✨ Veränderung ist möglich.
✨ Selbstfürsorge zahlt sich aus.
✨ Und manchmal erkennt man den Wandel daran, dass man ihn fast übersehen hätte –
weil er so selbstverständlich geworden ist.

Akzeptieren, was ist.

Das gilt auch für Entscheidungen, zunächst einmal zu akzeptieren, was ist. Damian Richter triggerte mich mit der Aussage, dass man Energieräuber akzeptieren muss, so wie sie sind. Aber das ist wahr. Die Akzeptanz ist die zweite Stufe über dem Goldenen Schnitt der Richter-Skala, der Skala des Bewusstseins. Die erste ist Neutralität. Diese habe ich ca. ein halbes Jahr jetzt bei mir beobachtet. Akzeptanz eröffnet neue Beziehungs-Level. Liebe und Zuneigung können sich wieder entfalten. So wohltuend.

Wenn man eine intensive Ausbildung macht, der Garten mit den Jungpflanzen oben auf der Liste steht, darf ich akzeptieren, dass im Moment eben andere Dinge zurückstehen müssen. Niemand kann alles auf einmal. Eins nach dem anderen. Es ist auch okay, dass mich ein massiver Wetterumschwung dann mal ‚aus den Puschen‘ haut, wie man so sagt,  und ein paar Tage körperlich regenerieren angesagt ist. New level, old devil. Dinge dürfen angesehen und integriert werden. Und auch ich selbst darf mich auf das Zaubertool VAK-Prozess verlassen. Magisch, was geschehen kann.

Was nicht lief:

  • Das Buch KreativitätsFLOW erscheint wegen dem Wechsel, den learn4life in puncto Druckerei macht, nun am 11.August 2025 – noch so lange 😭 😭 😭.
  • Kilometer sammeln stand zurück zugunsten von Gartenarbeit. Okay, mitsamt dem Treppen-Training wäre es mehr, warum ich jetzt auch vom Handy auf eine noch anzuschaffende Fitnessuhr umschwenken will, um auch in Richtung der Ärztin belastbare Zahlen zu haben.
  • Aufgrund der intensiven Ausbildung konnten das Lebenshaus-Buch und die Konzeption des Kurses nicht vorangehen.
  • Werbung für leady-family.com habe ich noch nicht gemacht. Jetzt ist aber das Basecamp komplett und Ende Juni soll auch das Mountain-Level soweit sein. Dann kann ich es anbieten.
  • In meinem Keller-Projekt ging es auch nur wenig weiter. Das Kellerbad bereitet doch mehr Probleme als gedacht. Mein lieber Freund ist auch erst nach seinem Festival wieder ansprechbar. Das ist aber alles fein.
  • Meine Homepage birgitbrakebusch.de wurde gehackt und steht nicht mehr zur Verfügung.

Entscheidungen im Mai

  • Der Ziele-Workshop, gern auch individuell telefonisch, ist das Freebie. Das ist für mich gut zu schaffen. Ich darf mir noch Bewertungen für Trustpilot zu meinen Geschenken abholen.
  • Ich gebe die nappydancers®-Lizenz nach sechs Jahren zurück. Das Konzept ist gut, für Musikschule wird aber zu wenig Inhalt geboten, der mich 1,5 Monatsmieten im Jahr kostet. Das Loslassen ermöglich mir auch, meine Kreativität von der Leine zu lassen und meine eigenen Unterrichtsideen (damit meine eigene Geschichtenwelt) mehr zum Zuge kommen zu lassen.
  • Ich gebe Instant Change zurück, nicht weil ich nicht von der Wirksamkeit überzeugt wäre. Aber weil ich keine Menschen anziehen möchte, die Persönlichkeits-Entwicklung instant wollen.
  • Halbmarathon walken am 12. April 2026. Ein sexy Ziel, auch für den Winter.
  • Keine Coaching-Termine in Sarstedt VOR dem Musikschultag, wohl aber danach.
  • Telefon-Coachings oder -Impulstalks vormittags um 10 Uhr sind machbar.
  • Lieblingsmann, meine Bonus-Enkelin und Freunde haben meine ungeteilte Aufmerksamkeit. Ich darf auch mal nicht erreichbar sein. Nur wer tankt, kann geben.

Was erwartet mich im Juni?

  • Das schöne lange Spiele-Wochenende in Bielefeld, überschattet vom Tod des Initiators. R.I.P. Dirk Pullem 💚 Danke für alles. Zum Glück führt die Schwester die Orga weiter.
  • Gleich danach vier Tage letztes Ausbildungs-Wochenende. Davor habe ich Respekt und werde auch erst danach die Online Zertifizierung machen.
  • Mal sehen, ob ich die gesamte Zertifizierung im Juni schaffe, sonst in der kursfreien Zeit im Juli.
  • Letzter Musikschul-Monat vor der Juli-Pause. Kurs „Dinos und Tausendfüßler“, das Thema kommt auch in den anderen Kursen vor.
  • Kreativitäts-Juni mit vielen Terminen und Entwicklung miteinander, auf die ich mich freue.
  • Neue Kunden überall 😊. Auch in meinem Haus in Hannover.

Rückblick April 2025- Monat der Durchbrüche

Durchbrüchen gehen massive Zweifel voraus. Ein Zustand zwischen den Welten, zwischen Baum und Borke, wie wir so sagen. Insofern sind die Durchbrüche gefühlsmäßig nicht so strahlend, wie man sie sich vorstellen mag. Dennoch sind es Durchbrüche. Und ich bin dafür extrem dankbar.

„… und wenn es 10 km wären!“

Ein Satz, der neu in mein Leben kam, weil ich am 6. April 2025 um kurz nach 9 Uhr auf die ersten 10 Kilometer meines Lebens (Walking) gestartet bin. Und bei Kilometer 3 wollte ich aufgeben. Das Tempo war mörderisch für mich. Die Jogger waren von dannen gelaufen. Übrig blieben die Walker*innen- und die hatten ein ganz schönes Tempo drauf, an dass ich mich versuchte, anzupassen, um nicht allein auf der Strecke zu bleiben. Normalerweise hatte ich in der Vorbereitung gelernt, dass ich so zwei bis drei Kilometer brauche, um mich einzulaufen. Meine maximale Strecke vorher waren ca. 6,5 km. Und meine Tochter hatte mir am Tag vorher einen Einlauf per Sprachnachricht gegeben (danke auch hier dafür):  „Du machst das für DICH, nicht für andere! Und denke daran: Der Körper ist dafür gemacht!“.

Bei KM 3 standen vier zauberhafte Kinder zum Abklatschen, da, wo es auf die Straße geht am Ostufer des Maschsees, ziemlich geradeaus. Ich liebe Kinder und habe natürlich gern abgeklatscht. Das hat mir solchen Schwung gegeben, dass ich ein paar Metter gejoggt bin. Natürlich wollte ich die Kinder nicht enttäuschen- und der Satz kam: „Der Körper ist dafür gemacht!“ und brachte mit „Wer denkt, der kann, der kann!“ und mein persönliches Mantra, das durch die Vorbereitung zu mir gekommen war „ICH schaffe mir, mein Leben, das ich liebe!“ Niemand sonst kann das für mich machen.

So schaffte ich den Maschsee, angezogen von der ersten Sambatruppe, dann wurde es besser. Die Anwohner unterstützten mit „Highway to hell!“- super Rhythmus. Ein Herr spielte Trompete für mich 😉 – ich begann, alles als Geschenk für mich ganz persönlich so dankbar und freudvoll anzunehmen.

Und dann marschierte ich also die Hildesheimer Straße voller Menschen hoch zum Aegi, da war ich gerade ziemlich allein, also auf dem Präsentierteller. Und ich genoss es!!! WTF ist mit dir los, Birgit!? Wer mich anfeuerte, bekam positive Reaktionen meinerseits. So schön, wie eine Dame nachdenklich sagte: Guck mal, die macht das ganz entspannt! Worauf ich stolz rief: „… zum ersten Mal- ich bin 61!“, weil ich spürte: Sie überlegt, ob sie sich das auch zutraut. Und ich wollte sie dazu ermutigen.

So ging es weiter und weiter- und den letzten Part joggte ich ins Ziel- das Ziel so fest im Blick, dass ich meine Schreibfreundin zuerst gar nicht wahrnahm, die mir dies wunderbare Bild gemacht hat. Mir wurde erst später klar, dass ich dachte, ich würde entkräftet im Ziel zusammenbrechen. Aber das war nicht der Fall. Ich fühlte mich grandios, hatte übrigens später keinen Muskelkater, keine Schmerzen. Ich spürte meinen Körper an dem Tag und ein wenig am nächsten, aber das war ein gutes Gefühl. Also alles richtig gemacht.

Easy peasy also!? Nein. Der Tag vorher war die Hölle. Schleudergang Waschmaschine, Zweifel der übelsten Sorte. Und zur Krönung abends das Gefühl, als würde jemand Messer in meine Füße stechen. Aber ich blieb ganz ruhig: Ich treffe mich morgen früh um 8 Uhr mit der Freundin, komme, was wolle. Und dann bin ich schon weiter als letztes Jahr. Da war Ruhe. Denn letztes Jahr war ich angemeldet, hatte aber Influenza gehabt und war zu geschwächt, worauf die Schreibfreundin sich recht spontan anmeldete und schwärmte von der tollen Erfahrung. Die durfte ich dank ihr nun auch machen. Danke, Zoryana!

Ich dachte, ich wäre für mich gelaufen. Dann durfte ich feststellen, wie viele sich mit mir freuten. Freunde aus der Musikschule schrieben mir „Wir sind so stolz auf dich!“, was mich überwältigt hat. Und was es für positive Folgen hatte: Meine erwachsenen Kinder konnten nun mal wirklich nicht mehr übersehen, dass ihre Mama sich verändert hat. Zwei überlegen, 2026 mitzulaufen. Es gab Gespräche mit Menschen darüber, wo es sonst wenig Gesprächsanlass gab. Mehr Verbindung. Danke. Danke. Danke.

Warum ich das so ausführlich erzähle? Weil du daran sehen kannst, was Phasen sind, die in verschiedener Weise auftreten können. Meine Tochter bescheinigte mir, dass sie stolz darauf ist, wie ich mental diesen Lauf vollendet habe. Und dann noch in einer für mich unerwartet schnellen Zeit 1:39 Stunden, als viertletzte meiner Altersgruppe. Durch mein Joggen hatte ich die Drittletzte noch überholt, was ich nicht wusste. Ich habe einfach mein Bestes gegeben. Und endlich war es mal genug.

Der 6. April hat mein Bild von mir dauerhaft verändert.

Und das ist ja das eigentliche Ziel: Zu einer Person werden, der sich gern bewegt. Insofern war der 6. April nur ein Zwischenziel. Und das habe ich vorher auch kommuniziert. Mein neues Ziel sind 50.000 Schritte jede Woche. Das Ziel habe ich seither noch keine Woche erreicht. Aber ich laufe schneller und erreiche so meine Kardiopunkte, immerhin. Und so geht es weiter. Ich möchte mir zutrauen, Gymnastik zu machen, wie Bauchmuskelübungen und sowas, was ich mein Lebtag verabscheut habe.

Beim Buddeln eines großes Giersch-Beetes hatte ich so viel mehr Ausdauer, dass ich schmunzelnd sagte: „Und wenn es 10 km wären!“ 😉 Das ist neu. To be continued.

Weitere Durchbrüche:

  • Der lektorierte Text vom KreativitätsFLOW kam, und es war abgesehen von der Sache mit den Zahlen wenig rot.
  • Meine Freundin Heike und ich haben mein Zertifizierungs-Video gedreht und zack: Zertifizierung zum VAK-Coach.
  • Heike und ich waren beim ersten Modul der Impulscoach-Ausbildung und zack: Jetzt sind wir echte Buddys.
  • Nebenbei lief die Aufholjagd der durch meine Fehlzeiten und den gebrochenen Arm meines Mannes ausgefallenen Musikstunden. Da ist noch was zu tun. Leider.
  • Bin mit Garten und Vorziehen von Gemüse und so endlich ordentlich in Gang gekommen. Mal sehen, wie es weitergehen kann. Der neue Spaten leistet Tolles.
  • Schöne Osterferien mit viel Arbeit nach meinem Plan, Besuch vom besten aller Stiefsöhne, Besuch der Bonus-Enkelin und Besuch von Schreibfreunden zum Spielen von Raumstation ELOKADHU. Auch da gab es kräftige Durchbrüche. Unser Spiel ist auf der Zielgeraden.
  • Wir haben endlich unsere erste gemeinsame Steuererklärung von 2023 🤓 abgegeben. Mein toller Mann!
  • Ein Ausflug nach BS-Riddagshausen mit dem Kennenlernen einer beeindruckenden gehandicapten Katze, die mich mag, das Vertrauen eines Tieres ist ein großes 🎁. Am Tagesende 10 km auf dem „Tacho“, schon wieder!?
  • Mit ChatGPT habe ich tolle Aussagen für mein Lebenshaus-Modell bekommen. Die Weiterarbeit an Buch und Kurs hat keinen Platz gefunden im April, leider. Auch keine Kindergeschichten sind entstanden, wohl aber neue Unterrichtsinhalte, die allen Freude machen.
  • Durchschlagend ist, dass ich meine täglichen Aufgabenzettel schreibe, seit mein Ausbilder, Damian Richter, gesagt hat: 6 Aufgaben täglich. Dazu veröffentliche ich sie auch, weil die Zahlen zeigen, dass es die Menschen interessiert. Das ist für mich eine Verstärkung, Verbindlichkeit, die doch auch hilft. Es ist mir einfach zu doof, die Aufgabe ein drittes Mal aufzuschreiben. Und zack, mache ich sie lieber.
  • Nach dem Impulscoach- Wochenende gibt es natürlich auch einen MAP, einen massiven Aktionsplan. Ich habe mich vor allem für Aufgaben auf täglicher Basis in kleinen Teilen entschieden. Weil meine Erfahrung ist, dass das das EINZIGE ist, was funktioniert.
  • Der Monat endete mit dem ersten in meinem Raum in Sarstedt durchgeführten VAK.
  • Ein Ausflug zur Bonus-Enkelin rundete den Monat ab, drei Stunden Gartenarbeit und wieder zu Fuß die läppischen nicht mal drei km zu Sarstedter Bahnhof. Mit der Erkenntnis, wieviel stärker ich bin als letztes Jahr. Danke. Danke. Danke. Oder wie ich es im WhatsApp-Status schrieb:

    Sonne getankt, Kinderlachen, gemeinsames Tun, lecker Essen, gute Gespräche, verschwitzt, nach Hund riechend- glücklich.

Was mich im Möglichkeiten-Mai erwartet:

  • In drei Wochen geht es schon zum Impulscoach-Wochenende 2, leider ohne Heike, aber mit der Wirbelsäulencoach Christine. Dafür bin ich dankbar!
  • Das Buch, an dem ich mich beteiligen durfte, über KreativitätsFLOW erscheint Ende Mai. Ich freue mich so sehr darauf, „mein“ erstes Buch ins Schaufenster in Sarstedt stellen zu können.
  • Die vielen Feiertage werden zur Content-Erstellung genutzt, insofern auch zum weiteren Überarbeiten vom Lebenshaus-Buch und dem Weiter- Konzipieren des Lebenshaus-Kurses.
  • Ich hoffe, dass mir für die Kindergeschichten-Welt wieder einmal etwas zufliegt.
  • Der Garten wird mich intensiv beschäftigen.
  • Ich werde Schritte und Kilometer sammeln, wandern, vielleicht endlich schwimmen!?

Wie war dein April? Und was hast du im Mai vor?

Schreibe gern einen Kommentar oder schreib mir an kontakt(at)birgit-brakebusch.de

Hab es schön und gestalte dir dein Lebendasduliebst!

Birgit

Rückblick Februar 2025

Der zweite nicht nur von mir gefürchtete Monat hat sich als sehr gut erwiesen. Danke.

Was so los war!

Der Monat begann damit, dass wir im Dachgeschoss einen Raum als Schlafplatz herrichten. Dann kam mein Sohn und sortierte mit seiner Freundin die Sachen. Vieles kam aus dem Haus. Und für mich völlig überraschend konnte ich an das Projekt „Dachboden entrümpeln“ einen Haken machen.

Apropos „Entrümpeln“: Ich habe ja feine Antennen für das, was in der Luft liegt. So startete ich Mitte des Monats eine Entrümpeln-Challenge und freute mich über weitere Mitglieder in unserer kostenlosen WhatsApp-Gruppe, wo immer mal wieder solche Aktionen stattfinden. Mitmachen? Trage dich unten in den Newsletter ein, da wird so etwas angekündigt! Es ist eine Freude für mich, täglich kurzen Content dort einzustellen. Es ist schön, mitzubekommen, was die Menschen beschäftigt.

Mein Geburtstag verlief dieses Jahr sang- und klanglos. Es waren Zeugnisferien und ich genoss einen Besuch meiner Bonus-Enkelin. Ihr Vater nahm *schwupps* einfach mal meine Spülmaschine zur Reparatur mit. Spoiler, Reparatur so teuer wie Neugerät. Also nach acht Jahren Neugerät. Und mit dem Auto ging es mit meinem ganzen gesammelten Kram zum Recyclinghof, zwei Touren in einem. Ein Spaziergang nach Hause bei dem wunderbar klaren Winterwetter wird mir im Gedächtnis bleiben. Ich feiere in bewährter Weise im März mit meinem Mann nach. Wir machen ein Spiele-Wochenende, unsern beliebten HannoverCON.

Apropos „mein Mann“: Er hat sich am 7.2.2025 den linken Ellenbogen gebrochen. Zehn Tage später konnte er operiert werden. Die MHH hat wieder gezaubert: Ein Schnitt für zwei Schrauben. Die Orthese ist im Alltag so viel hilfreicher als der unförmige Gips. Meine Extratermine freitags und samstags in Sarstedt mussten darum diesen Monat leider ausfallen.

Rechtzeitig zum Üstra-Streik Nummer 1 war ich von dem Infekt (keine Fehltage!) wieder fit, um immerhin 4,5 von sieben Kilometern zum Bahnhof zu laufen. Am Tagesende hatte ich 11.000 Schritte auf der Uhr, das sollte öfter so sein. Meine Kardiopunkte und Schritte gehen durchaus hoch, aber noch immer nicht in Bereiche, die mich an die zehn Kilometer bringen, die am 6.4. stattfinden sollen. Damit, dass die extreme Kälte verschwindet, sollte das besser werden.

Mein Diabetologe hatte nur bedingt gute Nachrichten. Der Langzeitwert pendelt immer hin und her, und das Cholesterin geht einfach nicht runter trotz so unfassbar viel besserer Ernährung. Also doch eine kleine Dosis Cholesterinhemmer. Hatte gehofft, ich komme drumherum. Auch Gymnastik fand nicht statt, da aufgrund des Infekts und der zusammengeschmolzenen Zeit keine Kraft da war. Auch das ist in Teilen sicher eine Geschichte, die ich mir erzählt habe.

Den Februar geprägt hat der Druck in Bezug auf den Text zum Buch „KreativitätsFLOW“, der Abgabetermin liegt für mich zwar später, da ich ja auch später dazugestoßen bin. Eigentlich war absolut klar, was in dem Beitrag vorkommen soll und die Freude war groß. Aber dann kam etwas, das ich sonst nicht kenne: Eine Schreibblockade. Denn als No-Name an der Seite von Experten zu erscheinen, das macht schon Druck. Ich bin diesem Druck mit bewährten Methoden gegenübergetreten und konnte dann natürlich in einem Rutsch die Rohfassung dieser doch sehr überschaubaren 3.000 Wörter schreiben – und hatte wie erwartet Freude dabei. Meine Engel, die mir diese Möglichkeit gebracht hatten, erwiesen mir die Ehre, mein Foto-Problem zu lösen. Danke. Danke. Danke. Vertrauen ins Universum und die Pflege der Innenwelt zahlen sich immer aus.

Diese Engel kamen als Reaktion auf den ersten VAK mit der CD von Damian Richter zu mir. Auch im Februar habe ich mindestens drei Wochen diesen täglichen VAK zu verschiedenen Sätzen täglich durchgeführt. Und bin so dankbar für dieses Tool. Die tiefe Entspannung war allein schon meine beste Gesundheitsvorsorge. Es sind noch drei Sitzungen im Wert von 125€ zu verschenken! Man kann sie vor Ort oder Online durchführen. Schreib mir an kontakt(at)birgit-brakebusch.de.

Die Musikschule hat sich um zehn Familien gefüllt, viele davon mit Geschwistern. Es ist ein fröhliches Schnattern in zwei ausgebuchten Kursen, in den anderen dreien ist noch Platz. Zwei Klavierschülerinnen bereichern meinen Stundenplan – sehr schön. Einen Platz hätte ich noch.

Die Vermietung in meinem Haus gestaltete sich schwierig, bis auf einmal Schleusen aufgingen und ich die dreifache Anzahl Zimmer hätte vermieten können. Das hat mir Kopfschmerzen gemacht, denn es wären tatsächlich alle grundsätzlich in Frage gekommen. Und jeder von denen ist ein Mensch mit Hoffnungen, Plänen, Träumen, es sind wie gewünscht lernende, engagierte Menschen. Sie haben eben nur einen fremden Namen, der es ihnen hier schwermacht, Unterkunft und Arbeit, einen Promotionsplatz und ähnliches zu finden. Mit ihnen am Tisch zu sitzen, ihre Lebensgeschichten zu hören, ihren Blickwinkel einnehmen zu lernen und zusammen zu lachen – das bereichert mein Leben. Auch wenn ich nach solchen Stunden ziemlich erschöpft bin.

Aber gerade in dem herrschenden politischen Klima ist es mir ein Anliegen, einen Gegenentwurf zu leben. Und ich bin dankbar, dass mein Vater uns damals mit dem Kauf dieses Hauses dafür die Grundlage gelegt hat. Auch wenn dazwischen eine Geschichte von Trennung, Schmerz, Mangel, Drama, …, lag. Jetzt ist die Stimmung diametral entgegengesetzt. Neu in unserm Haus sind nun Tunesien und Afghanistan, auch eine Mieterin vom schwarzen Kontinent bereicherte erstmalig unseren Alltag. Überhaupt hat dieser vierte meiner Arbeitsbereiche gefühlt die meiste Zeit eingenommen- und ich hoffe sehr, dass sich das mit dem März wieder normalisiert. Apropos „März“:

Was der März bringt.

  • Der „magische März“ beginnt.
  • Einzug zweier neuer Mieter.
  • „Entrümpel“-Challenge und 12-Wochen-Neustart-Programm laufen weiter.
  • THE BIG SECRET von Damian Richter mit Freundin Heike, was ich um nichts in der Welt verpassen möchte. Eine neue Ära beginnt- und wir sind dabei!
  • ab 10.3. kostenfreie „Wohlergehen-Woche“, trag dich in den Newsletter ein!
  • Hoffentlich endlich wieder FamilienFREUtag und Sarstedt-Samstag.
  • Das Spielewochenende zum (Nach-)Feiern unserer Geburtstage.

Kurzfassung Februar

  • Dachboden entrümpeln *check*
  • Vermietung zwei Zimmer *check*
  • Gelaufene Kilometer hochgefahren *check*
  • Text und Workbook-Text „KreativitätsFLOW“ fertig *check*
  • Zweites Foto für Buch *check*
  • Zehn Kursfamilien gewonnen *check*
  • Mein Mann hat unfassbar tolle Freunde in BS, so dankbar!
  • Die MHH hat den Ellenbogen heil gezaubert. Danke.
  • Bundestagswahl ☹
  • Brettspiel-Wochenende in St. Andreasberg.

Weitere Baustellen

  • Restliche drei Kurse in der Musikschule füllen.
  • Klavierplatz Dienstag 17 Uhr besetzen.
  • VAK-Video drehen zum Abschluss der Zertifizierung.
  • Ausbildung Impulscoach Modul 1 weiter.
  • Einleben mit neuen Mietern.
  • Projekt UG-Zimmer.
  • Steuern, Steuern, Steuern.
  • Lebenshaus-Buch fertigschreiben und überarbeiten.
  • Garten beginnt: Vorziehen, viele Erdarbeiten, bessere Struktur schaffen und nach den Prinzipien von Gardenary (Nicole Burke „The 5 Minute Gardener“) bepflanzen.
  • Training für den 6. April für die zehn Kilometer.

Wichtigste Erkenntnis

Ich bin so stark wie nie zuvor, kann mein buntes Leben mit vier „Jobs“ bewältigen. Weiterhin justiere ich an meiner Zeit, mit gutem Erfolg. Man darf nicht vergessen, dass es sich um Altlasten von Jahren handelt, die nun aufgelöst werden. Also ist da auch einmal ein Ende abzusehen. Ich übe dabei nun ein, mir helfen zu lassen. Auch das gehört zu „Ich bin offen und bereit, das Gute zu nehmen und zu empfangen!“. Dabei bin ich kein Bittsteller mehr, sondern es kommt zu mir, fällt mir zu, was fällig ist. Weil ich es in meiner Innenwelt angelegt habe. Das Universum gibt mir Rückenwind. Danke. Danke. Danke.

Wie war dein Februar? Und was hast du für März geplant!?

Kommentiere gern!

Rückblick 5. Zwölf-Wochen-Jahr

Das hier ist somit auch ein August-2024-Rückblick.
Das fünfte 12-Wochen-Jahr macht endlich sichtbar!

Im Dezember 2022 habe ich das erste 12-Wochen-Jahr begonnen. Über das grundsätzliche Konzept findest du hier Informationen. Meine 12-Wochen-Jahre habe ich nicht einfach aneinandergereiht, sondern bin wie immer meinen Impulsen gefolgt. Denn: Das eine ergänzt das andere. Ein gutes System konsequent fortzuführen und doch zu spüren, wenn Erschöpfung und Langeweile sich breit machen, wenn mich das tatsächlich einfach nicht-mehr-anmacht. Dann wechsele ich das System. Im Sommer letzten Jahres hatte ich zum Beispiel eine Sommerferien-Liste, die ich auch danach fortgeführt habe, weil sich das für mich bewährt hatte.

Die Zieldestination ist aber immer dieselbe: Mein Lebendasichliebe – immer mehr und mehr.

Damit bin ich schon bei meinen großen Visionen für die 12-Wochen-Jahre (und alles dazwischen). Sie betreffen

  • meine beruflichen Ziele in der Musikschule, dem Coachingbereich und für das Schreiben
  • Ziele in Bezug auf meine und unsere Finanzen
  • Ziele in Bezug auf meine Gesundheit
  • Mein Haus in ein Schmuckstück verwandeln mit einem fruchtbaren Garten.

Das letzte mag ich konkret mit dir teilen, weil es in diesem Artikel eine große Rolle spielt. Es geht bei den Visionen ja immer um große, eher unkonkretere Formulierungen, die deine tiefen positiven Gefühle hervorrufen sollen, ja müssen. Es ist wichtig, dass sie positiv formuliert sind. In dem Satz über mein Haus habe ich das Verb „verwandeln“ genommen. Es drückt für mich aus, dass das ein laufender, transformierender Prozess ist. Und es hat ein bisschen was Magisches. Wie sich der Frosch in einen Prinzen verwandelt.

Dann sind nicht nur im 12-Wochen-Jahr zielführende Aktionen das Mittel der Wahl. Es können durchaus Mäuseschritte sein, aber eben tägliche Schritte.
Und ein Kontrollsystem! Das Kontrollsystem ist das, was alles verändert. Darum empfehle ich auch das Bulletjournal. Dort kannst du sie ja auch selbst festlegen! Schau gern mal rein, wie das funktioniert. Du kannst das Bullet Journal JEDERZEIT anfangen. Ein Kontrollsystem darf entgegen der herrschenden Idee Spaß machen, gern auch bunt sein, kreativ. Erfolge sichtbar machen, gehört auch dazu.

Das ist auch der Grund, warum ich diesen Artikel schreibe. Und immer wieder Monats-Rückblicke schreibe. Immer wieder Verbindlichkeit. Immer wieder STOB, die Standortbestimmung. Immer wieder anerkennen, was ich geleistet habe, und was nächste Schritte sind. In diesen Rückblicken gebe ich dir Einblick in meine Reise, und das in einer Unterscheidung von persönlich (=okay) und privat (= nichtöffentlich). Auch wenn du deinen eigenen Weg hast, die anders ist, kann dich das dennoch inspirieren. Das ist mein Wunsch für dich! Diese persönlichen Artikel findest du hier auf der Seite. Artikel rund um das Fülle-Wissen findest du auf lebendasduliebst.de.

Was hatte ich in Bezug auf mein Haus in meiner Innenwelt gehegt und gepflegt?

Meine Sätze, die mir in Bezug auf mein Haus wichtig wurden:
Ich bin so glücklich und dankbar für mein Haus, das uns immer beschützt hat, und gebe ihm die Liebe zurück.
Mein Haus ist ein Fels in der Brandung und meine Technik funktioniert einwandfrei.
Ich bin so glücklich und dankbar, jetzt wo nur noch Menschen in meinem Haus leben, die es wertschätzen und gut behandeln.
Und ich hatte den Wunsch nach einem Allround-Handwerker notiert, konnte mir das aber nur so vorstellen wie es in den 2000ern stattgefunden hatte: Jemand beauftragen und bezahlen. Und letzteres ging nicht wirklich.

Ich wusste nicht, dass dieser Mensch schon in meinem Leben war- sich aber so nicht gezeigt hatte. Das kam über ein anderes meiner Ziele zustande: Ich nahm mir vor, mein Umfeld zu verändern. Menschen, die ich schon so gernhabe, mehr in mein persönliches Leben einzuladen. Auf diesem Weg wurde dieser Allround-Handwerker, der wahrlich ein Künstler ist, sichtbar. Ich hätte nicht ahnen können, was die Folge sein würde! Das erste Projekt war schon ein Geschenk: Ein Zimmer fertig zu machen zur Zwischenvermietung. So dankbar. Dabei war das nur ein kleines Vorspiel.

Meine Aktionen wuchsen

Bei den zielgerichteten Aktionen gab es den anderen Katalysator: Flylady. Die in Schritten eingeübten kleinen Gewohnheiten hatten große Folgen. Als ich mir zutraute damit den Hasel anzugehen. Dieser Erfolg spornte mich weiter an und mein Haushalt lief „auf einmal“ wie am Schnürchen. Nur so konnte ich mir vorstellen, meinen (unseren) privaten Wohnraum mit Jemandem zu teilen.

Wünsche, die du wiederholst, nehmen Gestalt an.

Mein Traum von einer WG in der 1. Etage wurde auf einmal möglich. Wenn so etwas passiert, ist das nicht eitel Sonnenschein! Es bedarf Entscheidungen, durch Angst hindurchgehen, vergangene Erfahrungen hinter dir lassen, Manches betrauern, Enttäuschungen verkraften. Ich habe mir Unterstützung gesucht, weil ich Angst hatte, wiederum die falschen Menschen anzuziehen. Meine Freundin Heike Völcker machte mit mir einen VAK-Prozess dazu. Danke!

Und dann ging sie los, die unfassbare Arbeit, in der auch unsere Erstarrung der letzten zehn Jahre deutlich wurde. Die Dinge kamen in Bewegung, weil ich in Bewegung kam. Werte wurden sichtbar in den Anzeigen, die ich schaltete und schaltete, ich gab nicht auf. Dann kamen sie, die richtigen Menschen, die mein Haus wertschätzen und gut behandeln. Und die meine Finanzen noch einmal auf eine neue Basis stellen. Denn ich hatte endlich den Mut gefunden, mir auszurechnen, was ich brauche, um den Wohnraum zu erhalten, zu pflegen und zu verbessern. Und um Rücklagen zu schaffen. Erst dann habe ich geschaut, was die anderen so nehmen. Und stellte fest: Damit lag ich gut.

Gab es Rückschläge? Aber sicher.

Es gibt sie immer. Es gilt sie zu erkennen. Und die Kunst der Beschränkung zu üben. Ja!? Oder eben nicht. Was meine ich damit?

Ich habe ja allein schon vier große Projekte, Haus und Garten sind in einem zusammengefasst. Als die Arbeit im Sommer im Haus überhandnahm, kam natürlich der Garten zu kurz. Als damit massive Bewegung, Treppauf-Treppab, verbunden war, fand andere Bewegung natürlich nicht mehr statt. Ich war einfach platt.

Auch die beruflichen Dinge drohten zu kurz zu kommen, der so sehr ersehnte Schreib-Juli (wollte meine Romane überarbeiten) fiel einfach mal komplett aus. Ich beschränkte mich darauf, die wöchentlichen Aufgaben und Marketing rund um Lebendasduliebst und die Musikschule zu erfüllen, Unterrichtsvorbereitung und das große Projekt „Blaues Buch“ regelmäßig zu beschicken. Letzteres waren die aufgrund von Festplatten-Crash neu aufzunehmenden 54 Üb-Videos, die insbesondere Berufstätigen das tägliche Keyboard-/Klavier-Üben erleichtern „Weil Birgit ja im Internet auf mich wartet!“ (Zitat einer wunderbaren Kundin). Daneben habe ich darauf geachtet, dass Selfcare, Zeit mit meinem Liebsten und anderen, Geldstunden … stattfanden. Mein buntes System macht mir Freude und hilft mir, dann wochenweise zu schauen, dass alles einigermaßen nah beieinanderbleibt. Ja, Mut zur Lücke braucht man auch auf dem Weg. Schlendrian allerdings darf sich nicht einstellen!

Warum ist dieses 12-Wochen-Jahr nun so besonders?

Weil ich endlich erfolgreich wurde. Meine große Wunde ist, dass ich trotz all meinem Fleiß nicht die adäquaten Ergebnisse vorweisen kann. Und das hat sich geändert:

Ich habe endlich Geld generiert. Und das nicht „nur“ mit der Vermietung, sondern es hat auch auf andere Art begonnen, dass Geld zu mir fließt. So dass ich mir in meinem August-Journal dann endlich einmal eine entsprechende Tabelle gemacht habe: „Ich bin so glücklich und dankbar, dass Geld und Wertschätzung in Hülle und Fülle zu mir fließen!“ Auch diese Tabelle fällt unter „Erfolge sichtbar machen“, ebenso wie eine Datei, in der ich meine geschriebenen Wörter überschlagsmäßig zähle. Denn mir fehlt das Schreiben, dabei schreibe ich ja täglich: Journal, Blogartikel, Newsletter, Werbetexte … das will ich würdigen. Um mich besser zu fühlen.

Ich bin so reich beschenkt worden durch die Umgestaltung meines Unterrichtsraumes in einen Musikwald, in dem meine Geschichtenwelt sichtbar wird. Was diese natürlich auch noch mehr zum blühen bringt und sich auf den hinteren Teil des Raumes, die Coaching-Zone ausweitet. Dort soll ein summender Bienenstock sein, in dem wir ab September an unserem schönen Leben werkeln unter dem Motto: „Be(e) beautiful!“. So findet alles immer mehr unter ein auch bildliches Dach. Und ein Dachbodenfund, eine Gans, die von einer meiner Kursmamas den Namen Egon erhielt, thront jetzt auf dem Flipchart. Egon symbolisiert das EGO – und wird herzhaft quaken, wenn sich beim Fülle-Treff oder in 1:1-Terminen selbiges zeigt.

Ich habe meine Vision aus dem Beginn mit der Fülle aus 2021 umgesetzt: Studenten wohnen oben, wir unten. Auch diese hat sich gewandelt, die Grundlage, auf der ich sie gefunden hatte, ist zerstört. Aus den Trümmern wuchs jetzt dieses. Weil ich mir das wünsche, eine Hausgemeinschaft, in der man Anregung und Unterstützung bekommt, in der es Zeiten von Gemeinschaft gibt und natürlich jeder seinen Bereich hat. Und ja: Ich bin wieder in meine Mama-Rolle gerutscht, in der ich mich so wohlfühle. Aber hier darf ich auch lernen, mich zurückzunehmen. Das hat etwas für mich Heilsames, dafür bin ich schon nach den wenigen Wochen dankbar.

Dankbar werde ich aber auch sein, wenn die Umgestaltung der ersten Etage in meinem Haus abgeschlossen ist, was Anfang September der Fall ist. Das Ganze zieht noch einige weitere Veränderungen nach sich in Dachboden, Keller, Garage – und das ist gut so. Danach kann ein anderes Projekt die Hauptrolle spielen.

Die Hauptergebnisse- oder: Was bleibt?

Meine Selbstwirksamkeit ist stetig gewachsen und gewachsen. Dahinter geht es nicht mehr zurück.
Körperliche Leistungsfähigkeit ist gewachsen und macht mir Mut, meine Gesundheitsziele im Bereich Bewegung wieder anzugehen. Das, indem ich mein Walken mit Flyer verteilen in Sarstedt und Umgebung verbinde. Dabei Neues sehe und erlebe.

Und eine neue Frequenz hat in mein Leben Einzug gehalten!

Ich wunderte mich, dass es gefühlmäßig nicht mehr diese Ausschläge gab, weder nach oben, noch nach unten. Ein Gefühl von Ruhe, so hätte ich es zunächst beschrieben. Bis mein Blick auf die Skala des Bewusstseins fiel: Frequenz 250 ist Neutralität. Da machte es klick. Das ist mein neues Normal. Und damit bin ich frequenzmäßig im Schöpfermodus angekommen! Endlich! Macht Sinn.

Geld und Wertschätzung fließen nun auch in Sarstedt zu mir, wo mein Raum ein Leuchtturm für die Familien in Sarstedt ist. Wo eine Frau mit grauen Haaren und jungem Herzen immer ein offenes Ohr hat. Und auch online bin ich nur eine Nachricht, eine Mail, eine WhatsApp … entfernt. Ich freue mich auf dich- mir für dich Zeit zu nehmen. Denn gemeinsame wertvolle Zeit ist das allergrößte Geschenk- auch für mich.

Birgit #lebendasduliebst

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Hier findest du, wenn du magst, die Rückblicke auf die früheren 12-Wochen-Jahre. Ja, vom zweiten gab es nur einen internen Rückblick. Das war kein gutes, da habe ich rumgeeiert und nicht durchgezogen. Solche Phasen kenne auch ich.

https://birgitbrakebusch.de/2023/01/30/bergfest-erstes-12-wochen-jahr/