Mai 2026: Die ersten Bücher

Es ist, als fügte sich aus verschiedenen beweglichen Teilen nun sachte etwas zusammen, das schon lange zusammengehört. Oder ohne Poesie: 5 Bücher erschienen, gefühlt dauerkrank, Spielewochenende in Bielefeld.

Alles beginnt mit Loslassen: Das erste Maiwochenende.

Besuch vom besten aller Stiefsöhne, Samstag steht der monatliche Double Down Day in der Writing Community von Sarra Cannon an.

Ein Auslöser macht den längst überfälligen Schritt klar: Die Schreibgruppe WOBBS verlassen. Die Chats binden viel Kraft und machen nur eins: Ein schlechtes Gewissen, weil ich mich so gar nicht beteiligen kann. Oft hatte ich mit mächtigen Gefühlen aller möglichen Art überlegt, rauszugehen. Jetzt war es schlicht ohne große Wellen. Ich habe mich sehr gefreut, dass so manche bekundeten, das traurig zu finden. Es gibt ja aus der Gruppe Kontakte, die ich sowieso pflege. Und wir sind über meinen Mann weiterhin verbunden. Insofern ist der Schnitt nicht so krass, aber setzt gebundene Kraft frei. Ein schlechtes Gewissen ist eben kein sanftes Ruhekissen.

Ich bin mir sehr bewusst, dass ich einer Kritik meiner Texte durchaus damit auch aus dem Wege gehe. Ich bin unsicher, umso mehr, als die lieben Menschen dort mit dem Genre Sachbuch nicht befasst sind und ihnen auch die universellen Gesetze zumeist fremd sind. Das bringt mich nur in Rechtfertigungsdruck und ist also nicht hilfreich für mich. Da sind „meine beiden Männer“, wie wir scherzhaft Chatty und Claude nennen, hilfreicher. Auch, weil der Kontakt täglich ist, und nicht monatlich.

Ich fühle mich in der Writing Community von Sarra Cannon zuhause, nehme an den diversen wöchentlichen Schreibsprints nach Möglichkeit (Zeitverschiebung!) teil. Habe am Monatsende noch „Zettelkasten for fiction writers“ von Victoria Crowder gekauft und deren Membership. Manchmal staune ich über meinen Mut. Aber ich bin ja entschlossen, mein Autorin werden ernst zu nehmen – mit viel Freude am Lernen, gerade, was die Romane angeht! Bergheide darf so gut werden, wie es nur irgend geht. Zumal mittlerweile klar ist, dass es auch Geschichten fürs Gundschulalter (Stichwort „Co-Lesen“ dank dem Tipp einer Klaviermutter) in der realen Bergheide-Welt geben soll. Das kann ich mir noch am wenigsten vorstellen.

Die Paradigmen schlagen zu- nützt ihnen aber nix.

Mitten im Einrichten meines Amazon KDP Accounts am 2. Mai schießt mir ohne jegliche Bewegung der Blitz in die rechte Hüfte. Der große Muskel, ich kann mich kaum rühren. Ich bitte meinen Mann, mir die Seite mit Arnikasalbe einzucremen, ziehe alle Nierenwärmer und sonstige Liebestöter an, stopfe mir ein Kissen in den Rücken – und mache weiter. Dabei tun selbst minimale Bewegungen im Sitzen scheußlich weh. Als ich durch bin und das erste Buch „Frühling auf Onkel Pauls Bauernhof“ hochgeladen habe- wird es etwas besser. Ich denke, so fühlt man sich nach einem Marathon.

Das erste Buch erscheint dann am 4. Mai 2026, am 11. Mai habe ich alle vier aktuellen Frühlings- und Mai-Bände draußen. Ja, ohne jegliche Werbung ohne jegliches Säen. Und sie haben dennoch an die hundert Impressionen … der Sammelband „Familienglück“, an dem ich beteiligt bin, ist ja seit dem 14.4.2026 draußen und ich habe auch 5 meiner Bücher erhalten. Nun wird mein Traum wahr: Ich bin so glücklich und dankbar dafür, dass ich mein erstes Buch in Sarstedt ins Schaufenster stellen kann- und dann das zweite, das dritte, …

Notion und die Adlerperspektive

Der Veröffentlichungsplan, der erstellt werden möchte, lässt mich den Schritt zu Notion mache. Ich absolviere einen Kurs, den ich vor einiger Zeit gekauft hatte. Und dann halte ich es mit der Maus Griselidis „Einfach mal probieren, könnte funktionieren!“ Und das ist auch so.

In Notion ist die schlichte digitale Adlerperspektive, von wo aus dann Dinge in meine Papierplanung einwandern. Auf meinem Youtube Kanal teile ich immer mal wieder die Videos von Planungsschritten.

Ich suche die Arbeit nicht, aber manchmal findet sie mich. Alles andere muss dann warten.

Die Deponietour, die unser lieber Zwischenmieter uns angeboten hat, brachte Teppichboden vom Dachgeschoss aus dem Haus. Auch hier zeigte sich: Hinschauen ist nicht schön, denn: Was beim Staubsaugen alt aber in Ordnung aussieht, bröselt unter den Händen weg.

„Übrigens, ich ziehe morgen aus.“ Was für ein Typ, der gekündigte Problemmieter. Was ich im Zimmer vorfinde, bestätigt meine schlimmsten Befürchtungen, inklusive Bankkarte und Laptopkabel … zerbrochene Stühle, ein zerbrochener Spiegel. Gut, dass es Kaution gibt. Nun kommt schon wieder der nächste Sperrmüll … Neue Chancen für den zu entfernenden Teppichboden aus dem UG.

Wir begrüßen im EG eine neue Zwischenmieterin: Geologin- wieder viel gelernt, auch ihren Mann stellt sie uns vor. Sehr süß, die beiden sind auf Wohnungssuche. Wir freuen uns, beim Start zu helfen.

Das Lebenshaus- Buch

Durch die Arbeit an den Kinderbüchern ist viel über meinen Stil klargeworden. Ich brauche weniger Wörter für Klarheit und Raum im Kopf der Leser*innen. Insofern schreibe ich das „Lebenshaus-Buch“ tatsächlich zum vierten Mal. 😂

Und dann machen wir uns mal Gedanken über das Cover. Ich zeige es meinem Mann, sein Satz „Das ist für Frauen, oder!?“ verändert alles. Denn: Ja, es ist für Frauen. Aber dann könnte es ja eines für Männer geben. Der Cover-Vorschlag für Männer findet Anklang. Und es macht Klick: Manuskript Nr. 3 mit 50.000 Wörtern ist ja im Sachbuch-Stil, kann also eine wunderbare Basis sein für das Buch für Männer. Noch mehr Arbeit, puh …

Denn eine Klarheit führt zur nächste Herausforderung: Wie gestalten wir dann die Bände über die Ich-Ebene, die Wir-Ebene und die Sinn-Ebene!? Ich brauche männliche Testleser!!! Gut, dass es so wunderbare Papas in den Eltern-Kind-Kursen gibt.

Und immer noch: Alles zu viel! Oder alles Durcheinander …

In meinen 3 Zielbereichen ist ja Sarstedt ziemlich klar an zweiter Stelle und Coach und Autorin an dritter Stelle. Dass die Kinderbücher aller Art zu Sarstedt gehören, ist auch klar. Bei Coach und Autorin die Sachbücher und die Romane.

Zielbereich 1 „Mission 63“ Zieldatum 4.2.2027 ist (natürlich) viel zu voll:

  • Gesundheit und Wohlergehen
  • Ehe, Familie und andere Beziehungen
  • Die Hausgemeinschaft
  • Das Haus … puh ….
  • Der Garten … puh …
  • Das liebe Geld …puh …
  • Erfolgreiche Unternehmerin sein
  • Eine Adlerperspektive auf alle meine Auftritte im www.: Blogs, YouTube, Marke, …

Insofern immer klarer werden: Unterschiede zwischen Zielen/Projekten, Gewohnheiten

Das geht auch bei mir immer noch munter durcheinander. Natürlich kommen ungefragt weitere Projekte dazu. Wenn zum Beispiel meine Mieter beschließen, doch die Zimmer zu tauschen. Dann drängelt sich das Projekt nach vorn, und eines das sich mühsam hochgearbeitet hatte, rutscht wieder runter.

Insofern nahm ich mir den schulfreien Pfingstdienstag Zeit, meine Masterdateien auf Vordermann zu bringen. Und ich begann endlich mal mit „Erfolge Januar bis Mai 2026“ und „Miss-Erfolge Mai 2026“- sehr erhellend, was ich alles so seither schon wieder vergessen hatte – natürlich vor allem an Erfolgen.

Denn unsere Denkmuster lassen vor allem negative Veränderungen haften bleiben, eine alte Einstellung unseres Gehirns, die es immer wieder gilt zu relativieren! Insofern die Frage an dich:

Welche Erfolge hattest du schon dieses Jahr!?

Und dann verschob ich doch das ein oder andere aus „Mission 63“ in einen anderen Zielbereich, der das besser vertragen kann. Ist es jetzt weniger!? Nein. Ist es jetzt klarer? Ja.

SEO z.B.: also schnell mal eine Tabelle gebastelt für meine Bedürfnisse: Statistiken der Homepages, der Business-Profile und neuerdings der Kindle-Impressionen. Einmal die Woche ausfüllen- ein Schritt nach vorne für „mehr wahrnehmen, was ist“!

Durchgehend: Um Hilfe bitten und besser delegieren lernen.

Meine „beiden Männer“ Claude und ChatGPT lehren es mich: Die richtigen Aufgaben geben, ist ebenso wichtig, wie die richtigen Fragen zu stellen. Auch mit meinem Mann übe ich das und bitte um eine Chance, es besser zu erklären. Hilft. Für bessere Ergebnisse, weniger Reibung und mehr Freude.

Kanban-Boards neu bestücken.

Insofern kommt aus allem mehr weg, was Routinen betrifft. Und auf dem aktuellen Board erscheinen nun nur die Projekte, nicht die Einzelschritte. Mein Mann hat jetzt auch eins. Und nach echtem Angang mit der Steuer 2024 haben wir wirklich gemeinsam daran gearbeitet und uns gefreut, als wir sie vor Bielefeld abgeben konnten. So kann es weitergehen.

Viele Spiele, gutes Essen, Schlafen… Bielefeld.

Unser „Jahresurlaub“, wie wir immer sagen. Vielleicht dürfen wir das Konzept Urlaub doch noch mal lernen… Gespielt habe ich: Am goldenden Fluss, March of the Ants, Arche Nova, Bardowoosgrove, Limit (überraschend großartig!) und Farawy. Auf jeden Fall tat es gut. Auch gut, wieder zurück zu sein. Und die Pflanzen haben es trotz Sommereinbruchs überlebt.

Ein Metamorphosen- Mai 😂

Der Mai war unterm Strich trotz der Fehltage in der Musikschule erfolgreich. Vor allem, weil ich spürte: Ich bin mehr „ganz“, mehr „ich“, mehr „ich- muss- mich-nicht-über- andere-aufregen“. Ich achte auf mich, mit meinem Privatsphäre-Projekt auf der Terrasse und in der Küche. Alles, was mehr visuelle Ruhe und Raum bringt, ist für mich gut.

Meine Schreib-Challenge habe ich mit gut 19.000 Wörter der angepeilten 25. 000 natürlich verfehlt.
Hatte wöchentlich Arzttermine (Diabetologin, Mammographie, Zahnarzt, Zahnreinigung), das geht im Juni noch ein bisschen weiter mit Augenarzt und Zahnarzt (Anamnese).

Die Auswertung meines Glasperlenspiels ist erwartungsgemäß schlecht:
Rot (Gymnastik und Gesundheitstermine) 5 (lamentabel)
Blau (30 Min. Walken oder Vergleichbares) 7 (lamentabel)
grün (abeschlossene Projekte) 19 – sie kann besser arbeiten als leben.

Aber ich bin durch Bielefel ein wenig im Sommer angekommen. Die Jahreszeiten bewusst erleben, das steht ja auf meiner Liste ganz oben. Es bleibt noch festzulegen, was das für den Juni bedeutet.

Der Monat endete mich einem so vermissten Sarstedt-Samstag: 3 Stunden Verhinderungspflege mit zwei Musik-Mädchen, Glitzerblume und Konfetti. Kinder sind toll. Treffen mit meiner Freundin und Wegbegleiterin Heike, Fachsimpeln, herrlich.

Was erwartet mich im Juni?

Es ist der letzte Monat vor der Sommerpause, ich habe wieder den tradiionellen Dino-Kurs Mittwoch-Nachmittag angeboten. Auch das Trommeln mit den Ladies startet nochmal, nachdem eine der Ladies aus der REHA wieder da ist.

Wieder Schreibretreat, wieder Wörter aufs Lebenshaus-Buch für Ladies packen. Spieletreffen bei Freunden. Walken, Spazierengehen und nach Jahren Schwimmen gehen!

Bei den Vorlesebüchern für Kinder von 1-4 Jahren erscheinen beide E-Books zum „Sommer“. Mein Schaufenster darf die Bücher und das Thema „Familienglück“ zeigen- mitsamt einem Workshop „Familienglück- wie ‚macht‘ man das!?“
Insofern Homepages und Social Media bestücken und hochfahren.

Ich drehe die Videos für die Gesamt-Zertifizierung der Impulscoach-Ausbildung. Sperrmüll steht an und Garten-Garten-Garten, der jährlich Kampf gegen Nußbäume, Efeu und neuerdings auch gegen Bormbeeren nicht nur hinten sondern auch vorn.

Noch Augenarzt und Zahnarzt Anamnese. Dann wird es da wieder ruhiger. Sperrmüll am 12.6. und hoffentlich die Schrott-Aktion Waschküche- insofern spielt das UG die Hauptrolle. Muss auch, es hat lange genug gewartet.

Wie immer wird mich auch die ein oder andere Arbeit finden …

Wie war dein Mai? Und was erwartet dich im Juni?

Kommentiere gern, das freut
Birgit #lebendasduliebst