Mein Jahr 2026 hat ja schon Mitte Dezember begonnen als „Your path forward“ anfing, der grundlegende Kurs von der Autorin Sarra Cannon, den ich mit HB90 als New Year Bundle gekauft hatte, zum Glück.
Meine Paradigmen tanzten Samba, alles ging hin und her. Zwar hatte ich mich offiziell für einen Bereich entschieden. Was ich ausfüllte, ging aber wild durcheinander. Es zu tun, mich zu beteiligen an den Livecalls und die ganzen Übungen zu machen, war dennoch wertvoll- wenn auch chaotisch.
Hallo, ich bin Birgit Jahrgang 1964, schon immer ein Zeitplanungs- und Ziele-Junkie. Ich habe in meinem Leben viel erreicht, bin seit 2021 mit der Fülle unterwegs, die ich anderen Menschen bekannt machen möchte. Ich lebe mein Leben als Musiklehrerin in Sarstedt, Coach, Autorin, Vermieterin in Hannover mit internationaler Gemeinschaft im Haus und darüber hinaus. Außerdem arbeite ich ein paar Stunden die Woche im Bereich Verhinderungspflege aufgrund meiner Erfahrungen als Mama von vier nunmehr sehr erwachsenen Kindern. Mein Ältester wurde im Januar 36, und überraschend wurde mir klar, dass er jetzt auf die 40 zugeht. Eine neue Zeitqualität.
Mein buntes Leben, wie ich immer wieder sage, erfordert Systeme, Prozesse, Klarheit über Abläufe.
Das auf „Your path forward“ folgende Programm HB90 war eine positive Zäsur in meinem Leben. HB steht für Heart Breathings, das Business von Sarra Cannon, das auf ein Zitat zurückgeht: Fülle die Seiten mit dem Atmen deines Herzens!“- so passend. 90 Tage, also 12 Wochen, sind ja der Zeitraum des 12-Wochen-Jahr-Konzeptes, das ich nun schon länger lebe. Gerade läuft mein 13. Dreizehn ist bekanntlich für mich eine Glückszahl 😉.
Was kann also jetzt so anders sein!?
Ich habe Sarra Cannon seit dem Sommer gesuchtet. Bin fasziniert von ihrem Erfolg, Selfpublisherin mit über 30 Büchern, hat ihren Mann angestellt, und ist offen, verletzlich und alles andere als perfekt. In ihren Videos berichtet sie von Erkenntnissen im Umgang mit sich selbst, die sie eben seit etlichen Jahren in HB90 lehrt und 4.000+ Menschen beigebracht hat. Das System muss man einmal lernen, dann kann man es adaptieren und es gibt in der Facebook Alumni Gruppe viele schöne Beispiele dafür.
Ich habe mich natürlich gefragt: Wenn ich doch sowas wie das Kanban-Board und vieles andere aus den Videos schon kenne, lohnt dann, dass ich dafür ein paar Hunderter ausgebe? Was mich bewogen hat, war ein Gefühl von Dringlichkeit- in Bezug auf mich, aber auch wegen meiner Coachees.
Ich hätte es wohl zuvor nicht so formuliert, aber:
Dieser Kurs, diese Vorgehensweise ist das „Missing link“ für meine Mentoring-Programme.
Denn es ist ja immer die Frage:
Wie MACHE ich das denn mit dem Lebendasduliebst!?
Darauf hatte und habe ich schon viele Antworten wie das Zeitinsel-Konzept, das Lebenshaus-Modell, das Übeglück-Prinzip … Und meine Leute sagten mir immer schon, dass ich im Praktischen am besten bin. Ich habe das in die Rolle der Trainerin übersetzt. Wie man Gewohnheiten implementiert zum Beispiel und wie man andere Dinge umsetzt. Nicht umsonst sind WORKATIONS am Wochenende ein Element im Fülle-Club.
Nun also gab es FÜR MICH ein Aufräumen in der Tiefe.
Mein Diabeteswert stieg in ungeahnte Höhen. Es gab so viele Momente, wo ich aufgeben wollte. Man muss sich mal klarmachen, was da alles rumschwirrte.
Aber, Birgit, du hast doch die letzten Jahre so viel geschafft!?
Oh ja, das ist wahr. Es ist aber auch viel aufgelaufen. Und ich habe mir die Stirn an der Terrorbarriere regelmäßig blutig gestoßen, habe den Kreis meiner Komfortzone durchaus erweitert, bin aber letztendlich dringeblieben. Denn ich bin immernoch nicht sichtbar, nicht wirksam. Ich helfe noch so wenig Menschen, dass ich sie an einer Hand abzählen kann. Das ist das, was ich kenne. Okay hundert kann ich mir nicht vorstellen, aber darum geht es ja gar nicht.
Es geht um meine Freiheit. Die Freiheit, endlich ganz und gar ich selbst zu sein.
Und da kamen dann die Angriffe. War ja klar:
Ich bin eine treue Seele. Ich sehe das Potenzial in Menschen.
Nützt aber nix, wenn die das selbst nicht sehen und nicht coachbar sind. Wenn sie zwar viel blubbern, aber wenig umsetzen. Loslassen.
Ich liebe Sarstedt. Aber es war oft eine Hassliebe.
Weil Sarstedt mich einfach nicht sehen will.
Zumindest denke ich das. Es gibt auch Ängste, dass das Coaching die Musikschule schädigen könnte. Dass vielleicht irgendwas erzählt wird, aber ich mag keine Verschwörungstheorien und suche Verantwortung immer bei mir.
Es stellte sich heraus, dass ich das HERZ vernachlässigt und entfernt hatte:
Meine Kindergeschichten-Welt. Manchmal kann es so einfach sein.
Ich war so deprimiert davon, dass die Eltern meinen Mitgliederbereich nicht besuchen, dass ich keine Zugänge mehr erstellt habe, obwohl das doch im Preis inbegriffen ist. Das passt überhaupt nicht zu mir. ☹

Mein Business von innen nach außen.
Ich gebe so gern- aber, wenn es keiner braucht?
Offensichtlich brauchen Eltern keinen FamilienFREUtag und Sams-TANZ. Die Basis, also eine gewisse „Menge“ an Menschen, die das interessiert hat, ist diesen Angeboten entwachsen. Die Kinder sind zu alt geworden. Die Überlastung hat weiter um sich gegriffen. Ein Phänomen, über das deutschlandweit in der Musikschul-Szene berichtet wird.
Wieder hatte ich aber all diese Termine geplant. Um zu begreifen, dass ICH mir etwas vormache, dass ICH mir Zeit stehle, die ich dringend für anderes brauche. Dass ich auch Coachees und Fülle-Club Mitgliedern zu viel anbiete. Ja, ich gebe gern. Und es ist auch toll. Aber man muss es ja auch verarbeiten können.
„Hör doch endlich mal auf, alles kostenlos anzubieten!“- und das von einer neuen Klavierunterrichts-Mama. Das saß. Danke sehr!
Tat weh, aber Loslassen- und Neues anbieten. Coaching-Days!? Trommeln!? Ich entwickle noch. Mehr Trommeln habe ich aber schon gekauft 😊
Meine eigene Kontakt-Landkarte.
Eine dieser kitschigen Übungen, wie Damian Richter immer sagt, dann auch mal selbst machen. Uiuiui. Die nächste Krise. Und Klarheit, die weh tut. Wieviel geht von mir zu anderen? Und was kommt zu mir? Ist das schön? Nein, aber es ist gut. So manche endlich loslassen. Fällt der treuen Seele schwer, aber …
Was ist nun Stand Ende Januar?
Am wichtigsten: Mein Diabeteswert hat sich auf einem niedrigeren Nivea stabilisiert, wie es vorhergesagt war.
Ich arbeite mit den Wochenaufgaben der 3 Zielbereiche. Mein Wäschekorb-Projekt konnte ich abschließen. Dann hatten die diversen Krisen übernommen- und es ging scheinbar nur wenig voran. Aber wichtige Dinge wurden schmerzhaft klar. Und entsprechend gestrichen und gestrichen, …
An meinem Zeitstrahlboard werden Dinge immer klarer, wie sie aufeinander aufbauen.
Meine Arbeitsmappe und andere Ordner wurden entlastet und geordnet. Ein gutes Gefühl.
Vieles aus der Vergangenheit durfte mein Haus verlassen: Die schäbige Butterdose, die ich schon im Studium hatte, die Thermoskannen, die nicht warm halten, die durchgelegene Matratze vom Pflegebett meines 30-jährigen Sohnes, meinem „Arbeitsbett“ wie ich immer sage ….
Es wurde deutlich, was alles wirklich trägt in meinem Leben. Meine Gewohnheiten sitzen mit wenigen Ausnahmen. Meine Beziehung zu mir ist liebevoll und stabil. Meine Rhythmen tragen.
Ich führe Buch über die verwendeten Zeitblöcke. Da wird gewaltig was getan, auch wenn man täglich nicht so viel sehen kann, scheinbar.
Ich hatte geplant, an meinem Roman „Bergheide 1“ weiter zu überarbeiten. Genau gesagt, hatte ich vor das Lebenshaus-Buch zu überarbeiten. Nix. Das Lebenshaus hat aber eine andere Anordnung der Räume und Ebenen bekommen, insofern wurde das „Freebie“ überarbeitet, welches ich dann auch mal bewerben darf. 😊
Die letzte Januarwoche ist geprägt von der Coaching-Offensive 10.0 meines Ausbilders Damian Richter, die ist wahrlich ein Meilenstein. Er hat jetzt mehr Übungen drin, klasse! Üben hilft.
Außerdem steht die letzte Januarwoche im Zeichen dessen, mich um die Blogs zu kümmern, was den Erfolg angeht. Habe mir da ein kleines Programm von der wunderbaren Judith Peters gekauft: Also Plugins, Verbindungen, SEO (wieder inspiriert von der wunderbaren Jane von Klee).
Außerdem laufen die Vorbereitungen in der Wohnung für das Geburtstag feiern im Februar, das hoffentlich stattfinden kann.
Und am letzten Januartag startet für mich dann eine neue Ära: „Publish and thrive“ mit Sarra Cannon beginnt. Ja: Auch mein Autorinnensein darf gedeihen. Ich sehe und pflege all meine Anteile. To be continued.
Nun bist du dran:
Wie war dein Januar!? Und was erwartet dich im Feburar!? Kommentiere gern!
Das freut Birgit #Lebendasduliebst
