Hallo, ich bin Birgit, *1964, und lebe ein buntes Leben mit mittlerweile 5 Jobs. Auch wenn das genau das ist, was ich jetzt (noch) will, bringt das natürlich allerhand mit sich, was nicht optimal ist.
Außerdem bin ich nicht frei von Belastungen. Das genau ist der Grund, warum ich die Menschen, die zu mir finden, so gut verstehe.
Und das ist der Grund, warum Menschen mir folgen, um sich von mir das ein oder andere abzuschauen. Und genau dabei nehme ich dich hier mit.
Komplett im Umbau – ist das schön?
Nein. Aber es ist gut.
Birgit sagt „Ja!“ dazu, Musiklehrerin, Coach UND Autorin zu sein. Im Februar und März habe ich an „Publish and Thrive“ von Sarra Cannon teilgenommen – einem intensiven 6-Wochen-Programm für Autoren, die ihre Bücher professionell veröffentlichen und davon leben wollen. In diesen sechs Wochen ging es nicht nur ums Schreiben, sondern um das gesamte System dahinter:
- Wie entstehen Bücher, die Leser wirklich erreichen?
- Warum sind Serien so wichtig?
- Wie funktioniert Sichtbarkeit – z. B. über Plattformen wie Kindle Unlimited?
- Und wie baut man sich Schritt für Schritt ein eigenes Autorenbusiness auf?
Für mich war vieles davon komplett neu.
Sehr amerikanisch gedacht, ja – aber gleichzeitig auch klar, strukturiert und umsetzbar. Die letzten zwei Wochen im März waren besonders intensiv – und ich war on track. Allein darauf kann ich stolz sein.
Und dann kam die wichtigste Erkenntnis für mich:
Ich habe nicht bei null angefangen.
Ich habe bereits Stoff. Geschichten. Welten.
Und das in drei verschiedenen Genres – wie überaus ungünstig.
Plötzlich wurde mir klar:
Es geht nicht darum, „ein Buch zu schreiben“.
👉 Es geht darum, Serien zu entwickeln – und damit eine echte Verbindung zu meinen Leserinnen und Lesern aufzubauen.
Das tiefgreifendste Ergebnis dieses Kurses:
Ich habe die Entscheidung getroffen, mein Autorin-Sein ernst zu nehmen.
Aber was bedeutet das konkret für mich…?
Ich schreibe nicht erst seit gestern.
Seit 2005 entstehen meine Kindergeschichten – in einer eigenen Welt, die irgendwann den Namen Drei-Eulen-Wald bekommen hat.
Diese Geschichten leben bisher vor allem in meinen musikalischen Eltern-Kind-Kursen. Jetzt ist der Moment gekommen, sie zu sammeln, weiterzuentwickeln und zunächst meinen Kursfamilien als E-Books zur Verfügung zu stellen.
Gleichzeitig bin ich seit vielen Jahren Sachbuchautorin.
Aus meiner musikalischen Arbeit heraus hat sich mein Blick verändert – und spätestens seit 2021 mit „Lebendasduliebst“ auch meine Themen:
- das Lebenshaus-Modell
- Perfektionismus
- Ordnung
- das Übeglück-Prinzip
- Prioritäten als Schlüssel zum Leben
Noch ist keines dieser Bücher erschienen – aber sie sind da.
Und dann kam – fast nebenbei – etwas völlig Neues:
Durch eine Schreibübung traten plötzlich Stella und Norman in mein Leben.
Mit ihnen entstand die Welt von Bergheide – der Ort in der Menschenwelt, nahe am Drei-Eulen-Wald. Zum ersten Mal sind damit Tierwelt und Menschenwelt klar voneinander getrennt – und gleichzeitig verbunden – in den „Romanen aus Bergheide“
Und dann kam die eigentliche Klarheit:
👉 Ich schreibe keine einzelnen Bücher.
👉 Ich schreibe Serien.
Heiligs Blechle.
Das verändert alles.
Denn plötzlich geht es nicht mehr darum, „endlich ein Buch draußen zu haben“.
Sondern darum, dranzubleiben:
Ein Buch. Dann das nächste. Dann das nächste. Repetatur.
Wie ich oft sage: Schon als Autorin wäre ich voll beschäftigt.
Und jetzt beginne ich, das ernst zu nehmen.
👉 Fokus = ich gehe meinen Weg ernsthaft
Folgerungen daraus:
Die Erkenntnis traf mich mit voller Wucht mitten im Leben:
An der Bushaltestelle auf dem Weg mit meinen Hackenporsches voller Dinge für die Deponie.
1. ZEIT
Wenn ich es ernst nehme, dann brauche ich mehr Zeit dafür. Dann kann ich nicht 3 Wochenenden, insgesamt 10 Tage hergeben für „alte“ Ziele. Also Absagen.
Der Halbmarathon war ohnehin durch die andauernden Infekte (Anstecken bei meinem Mann ist ein Zeichen für eine gute Ehe 😉) außer Reichweite gekommen. Wiederholung der Coaching-Ausbildungswochen zwar wünschenswert. Aber ich brauche ZEIT.
Zeit für die monatlichen Double Down Days und das Online-Schreib-Wochenende einmal im Quartal in der Writing Community von Sarra Cannon sind nun Pflichttermine. Schon vorher habe ich die Termine einmal im Monat bei der Schreibgruppe WOBBS nicht geschafft, dorthin zu fahren ist aufgrund der Entfernung ein Tagwerk, das ich nicht verlieren kann, zumal dort nicht geschrieben wird. Das war wohl früher mal so. Aber wer will mich hindern auch mit Schreibfreunden aus diesem Kreis Treffen in Hannover oder Sarstedt zu machen. Mit gemeinsamen Pausen zum Essen. Da ist es wieder, was ich am meisten liebe: Das Beste aus zwei Welten!
👉 Fokus = ich entscheide mich gegen Dinge
Zugehörigkeit.
Die soll sich ergeben, weil Sarra und ihr Mann George Masterminds zusammenstellen. Also ich habe mich jedenfalls gemeldet und bin gespannt und bereit, neue Menschen und Sichtweisen kennenzulernen. Vor allem brauche ich Menschen, von denen ich etwas lernen kann. Sonst orientieren sich Menschen vorrangig an mir. Es ist nicht so, dass ich nichts dabei lerne, aber …
2. SICHTBARKEIT & HERZENSORTE
Dann ist da noch mein Herzensort für meine Sichtbarkeit:
Sarstedt. Meine Musikschule #lebensfreudemitmusik.
Im Schaufenster hängen jetzt zwei neue Plakate, die kurz und klar zeigen sollen, was hier stattfindet.
Noch ist der Zustrom zu den Eltern-Kind-Kursen gering.
Eine weitere Kurszeit habe ich stattdessen mit Klavierunterricht gefüllt – pragmatisch und passend.
Und gleichzeitig entsteht Neues:
Ein Trommelkurs für Frauen, Mittwochs 18;15 Uhr.
Ein flexibles Konzept: vier Termine für 45 €, individuell wählbar und verlängerbar.
Mir gefällt daran besonders, dass ich meine Erfahrungen aus verschiedenen musikalischen Bereichen verbinden kann – und wieder einmal etwas ganz Eigenes entsteht.
👉 Fokus = ich richte Angebote neu aus
Ebenfalls neu ist das Angebot der Verhinderungspflege:
Musikkinder mit Pflegegrad betreue ich nach Absprache samstags für drei Stunden, damit die Eltern Zeit für sich haben.
Als Mutter eines Rollikindes weiß ich, wie wertvoll solche Entlastung ist.
Umso mehr freut es mich, dass ich hier meine Erfahrung einbringen kann – ganz praktisch, manchmal sogar mit selbstgebackenem Kuchen.
Ein Herzensbereich, der schon lange da ist, wird damit endlich sichtbar:
Familienglück mit Handicap.
Geplant sind kleine Treffen in meinem Raum – ein geschützter Rahmen für Austausch und Verbindung.
Die drei Stufen dorthin werde ich klar kommunizieren – und gleichzeitig darauf vertrauen, dass die richtigen Familien trotzdem ihren Weg finden.
Auch der Sammelband „Familienglück“ von Learn4Life ist in Vorbereitung, zu dem ich „Familienglück mit Handicap“ beigesteuert habe.
Es bewegt sich etwas. Leise vielleicht – aber spürbar.
👉 Fokus = ich mache sichtbar, was mir wichtig ist
🌱 Neustart-Angebot
HB90, Path forward und vor allem meine jahrzehntelange eigene Erfahrung bilden die Grundlage für mein Einstiegsprogramm – auf meine ganz persönliche Weise.
Mein Ziel ist immer:
Das bestmögliche Ergebnis für den jeweiligen Menschen.
Oft bedeutet das, erst einmal freizulegen, was unter all den Erwartungen und eigenen Ansprüchen verborgen liegt.
Denn ich erlebe es bei mir selbst – und sehe es bei anderen:
Wir stehen uns oft selbst im Weg.
Und merken es nicht einmal.
Wir halten Dinge für selbstverständlich, die bei genauerem Hinsehen gar nicht wahr sind.
Wir glauben, unseren eigenen Weg zu gehen – und folgen dabei unbewusst fremden Erwartungen.
Gerade jetzt, in einer Zeit des Wandels, braucht es Menschen, die ihren eigenen Standort finden.
Die ihr eigenes Lebenshaus bauen – auf stabilem Grund.
Dabei zu begleiten, ist mir ein Herzensanliegen.
Und genau hier beginnt mein „DEIN Neustart – mit Klarheit und Struktur!“
Und ich lerne, den Energieausgleich dafür anzunehmen.
👉 Fokus: Ich beginne, mein Angebot klar zu formulieren.
🌿 Mein Garten
… ist in den letzten Jahren zu kurz gekommen.
Mit der zeitgleichen Übernahme der großen Musikschule konkurrierten plötzlich zwei Häuser und zwei Gärten um meine Zeit.
Im letzten Jahr habe ich begonnen, mir einige Bereiche zurückzuerobern – meine scherzhaft genannten „Halbhoch-Beete“.Nach der Gardenary-Methode von Nicole Burke habe ich sie bepflanzt und tatsächlich auch beerntet. Das hat gut funktioniert.
Und genau diesen Weg gehe ich weiter.
Und doch ist da wieder dieses Gefühl:
Zu viele Aufgaben.
Zu viele Baustellen.
Überforderung.
Und Überforderung killt jede Freude. Das darf nicht passieren.
Also auch hier Klarheit: Was zeitkritisch ist, kommt zuerst.
👉 Projekt Erde.
Die Grundlage schaffen für Kübel und Beete.
Mischen, vorbereiten, ein System entwickeln.
Dann säen. Dann pflanzen. Nach Plan.
Besonders freue ich mich darauf, die sogenannte „Seed Snail“-Methode auszuprobieren – platzsparend und praktisch für die Anzucht.
Alles andere darf daneben stattfinden.
Aber nicht gleichzeitig.
👉 Fokus: Ich arbeite im Rhythmus des Lebens, nicht gegen ihn. Oder gegeb mich.
🧭 Gewohnheiten – der Kleber des Alltags
Ich habe viele gut funktionierende Gewohnheiten. Die meisten Menschen denken dabei an tägliche Routinen. Auch die gibt es bei mir.
Aber für mich sind die wöchentlichen Rhythmen entscheidend.
Jeder Wochentag hat seinen Schwerpunkt.
Bestimmte Themen haben ihren Platz.
Das gibt Halt. Und Orientierung.
Dazu kommen monatliche Anker:
- wiederkehrende organisatorische Aufgaben
- mein Online-Schreibretreat am Samstag
- und neu: mein Life-Admin-Tag
Und dann ist da noch die Planung und Dokumentation nach dem HB90-System.
Sie stellt mir immer wieder die gleiche Frage:
👉 Wo hinein will ich meine Zeit geben?
👉 Welche Projekte haben wirklich Vorfahrt?
Denn am Ende entscheidet nicht mein Plan.
Sondern das, was ich tatsächlich tue.
Und genau darin liegt mein Fokus.
So geht es im April weiter. Und ich nehme dich gern mit.
Wenn du dabei sein willst, trag dich in meinen Newsletter ein.
Das freut Birgit von #lebendasduliebst


